Die Defizitorientierung basiert auf der Annahme, dass Individuen oder Gruppen bestimmte Bedürfnisse oder Defizite haben, die befriedigt oder behoben werden müssen. Diese Annahme führt zu einer Fokussierung auf die Identifizierung und Bekämpfung von Defiziten, anstatt auf die Stärkung von Ressourcen und Fähigkeiten. Im Bereich der Sozialen Arbeit wird die Defizitorientierung oft kritisiert, da sie zu einer pathologisierenden Sicht auf die Klienten führen kann, anstatt ihre Stärken und Ressourcen zu betonen. Im Gegensatz dazu gibt es auch Ansätze, die die Defizitorientierung mit anderen Theorien und Methoden verbinden, um ein umfassenderes Verständnis von Individuen und Gruppen zu entwickeln. Durch die Kombination von Defizitorientierung und Ressourcenorientierung können Praktiker und Forscher ein differenzierteres Bild von den Bedürfnissen und Stärken von Individuen und Gruppen entwickeln. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur Defizitorientierung als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.