Die Theorien Elinor Ostroms haben wesentlich zur Entwicklung der Neuen Institutionenökonomik beigetragen. Ihre Arbeiten haben gezeigt, dass die traditionelle Sichtweise der Tragik der Allmende, die von einer unvermeidlichen Übernutzung von Gemeinschaftsgütern ausgeht, nicht unbedingt zutreffend ist. Stattdessen haben sie gezeigt, dass unter bestimmten Bedingungen kollektives Handeln und Selbstorganisation zu erfolgreicher Governance von Gemeinschaftsgütern führen können. Die Bedeutung von Elinor Ostroms Arbeiten geht jedoch noch darüber hinaus. Ihre Theorien und Modelle haben auch Anwendungsfelder in anderen Disziplinen wie der Politikwissenschaft und der Soziologie gefunden. Fragen nach der Effektivität von Regimen und der Rolle von Institutionen bei der Lösung von Problemen wie dem Klimaschutz sind zentrale Themen in der aktuellen Forschung. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Elinor Ostrom als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.