Ein zentraler Fokus der Forschung liegt auf der Differenzierung zwischen funktionalen Abläufen im Gehirn und dem eigentlichen Phänomen der Phänomenalität. Die Diskussion dreht sich dabei oft um sogenannte Qualia, also jene unvergleichbaren subjektiven Erlebnisqualitäten, die eine rein materialistische Beschreibung der Welt unvollständig erscheinen lassen. Methodisch wird untersucht, ob die Kenntnis aller physikalischen Fakten über ein System zwangsläufig auch den Zugang zum eigentlichen Erlebnisgehalt ermöglicht oder ob eine epistemische Lücke zwischen objektiver Beobachtung und subjektivem Empfinden besteht. In der analytischen Philosophie werden verschiedene Argumentationsmodelle genutzt, um die Unhintergehbarkeit dieser subjektiven Komponente zu belegen. Dabei stehen die Frage nach der Repräsentation mentaler Inhalte und die Problematik des Bewusstseins gegenüber der rein biologischen Funktionalität im Mittelpunkt. Disziplinübergreifend wird erörtert, wie sich die Erfassung dieser qualitativen Aspekte in der Kognitionswissenschaft, der Ontologie und der Erkenntnistheorie gestaltet. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch im Print-on-Demand.