Die In-Yer-Face-Bewegung hat sich aus dem Bedürfnis entwickelt, die traditionellen Formen des Theaters zu durchbrechen und eine neue, radikalere Form der Darstellung zu schaffen. Durch die Verwendung von Schock- und Provokationseffekten soll das Publikum aus seiner Komfortzone geholt und zu einer Auseinandersetzung mit den dargestellten Themen gezwungen werden. Die Diskussion um In-Yer-Face-Theater berührt auch Fragen der Zensur und der Grenzen der Kunstfreiheit. Während einige Kritiker diese Form als notwendige Konfrontation mit tabuisierten Themen sehen, werfen andere ihr vor, sensationslüstern und voyeuristisch zu sein. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.