Das Kaldor-Hicks-Kompensationskriterium basiert auf der Idee, dass eine wirtschaftliche Maßnahme als wohlfahrtssteigernd betrachtet werden kann, wenn die Gewinner einer Maßnahme die Verlierer entschädigen könnten, so dass niemand schlechter gestellt wird. Diese Theorie ist jedoch nicht unumstritten und es gibt verschiedene Kritikpunkte, wie zum Beispiel die Frage, ob die Entschädigung tatsächlich stattfinden würde. Die Diskussion um das Kaldor-Hicks-Kompensationskriterium ist eng mit anderen Konzepten der Wohlfahrtsökonomie verbunden, wie dem Pareto-Kriterium oder dem Konzept der sozialen Wohlfahrtsfunktion. Vertiefe dich in die wissenschaftlichen Arbeiten zum Kaldor-Hicks-Kompensationskriterium, die bei GRIN als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar sind.