In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Knowledgemanagement stehen oft die Unterscheidung zwischen explizitem und implizitem Wissen sowie deren Konversionsprozesse im Fokus. Modelle wie der SECI-Zyklus versuchen zu erklären, wie individuelles Erfahrungswissen in organisationales Strukturwissen überführt werden kann. Dabei spielen sowohl technologische Aspekte, etwa die Implementierung von Datenbanken und kollaborativen Systemen, als auch soziokulturelle Faktoren eine entscheidende Rolle. Die Forschung untersucht intensiv, wie Unternehmenskulturen die Bereitschaft zur Wissenteilung beeinflussen oder welche Barrieren den effektiven Wissensfluss hemmen können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der strategischen Verknüpfung von Wissensmanagement und Controlling. Instrumente werden hierbei genutzt, um den Erfolg von Wissensstrategien messbar zu machen und die Ausrichtung an den Unternehmenszielen zu prüfen. Dabei entstehen oft Debatten über die Effektivität von rein quantitativen Kennzahlen gegenüber qualitativen Ansätzen der Wissensbewertung. Die Komplexität nimmt durch die Digitalisierung und die Notwendigkeit von Competitive Intelligence stetig zu, da Informationen immer schneller verarbeitet werden müssen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.