Der Liberal Intergovernmentalism basiert auf der Annahme, dass die nationalen Regierungen die Hauptakteure in den internationalen Beziehungen sind. Er geht davon aus, dass die Regierungen ihre eigenen Interessen verfolgen und dass die internationalen Institutionen nur dazu dienen, diese Interessen zu koordinieren. Eine zentrale Frage in der Forschung ist, wie die Regierungen ihre Macht und ihren Einfluss in den internationalen Organisationen nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Der Liberal Intergovernmentalism wird oft mit anderen Theorien der internationalen Beziehungen verglichen, wie dem Neofunktionalismus oder dem Konstruktivismus. Er wird auch auf verschiedene Anwendungsfelder wie die Wirtschafts- oder die Sicherheitspolitik angewendet. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Liberal Intergovernmentalism als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.