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Wissenschaftliche Texte zu  Lohnabstandsgebot

Das Lohnabstandsgebot beschreibt das sozialpolitische und ökonomische Prinzip, dass die Einkommen aus Erwerbsarbeit stets über den Leistungen aus staatlichen Transferzahlungen liegen sollten. In der Politikwissenschaft und den Wirtschaftswissenschaften bildet dieser Begriff einen zentralen Bezugspunkt für Debatten über die Gestaltung von Sozialsystemen. Er thematisiert das Verhältnis zwischen regulärer Entlohnung und der Absicherung durch Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld.

2  Veröffentlichungen
  • Der Mindestlohn als Beschäftigungskiller oder notwendiger staatlicher Eingriff
    Die Diskussion über Kombilöhne, Mindestlöhne und das sogenannte Lohnabstandsgebot
    Titel: Der Mindestlohn als Beschäftigungskiller oder notwendiger staatlicher Eingriff
    Autor:in: B.A. Philipp Rösel (Autor:in)
    Fach: Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
    Kategorie: Seminararbeit , 2010 30 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 162335
    Preis: US$ 18,99
  • Sozialhilfeniveau in Deutschland im Konflikt zum Lohnabstandsgebot
    Titel: Sozialhilfeniveau in Deutschland im Konflikt zum Lohnabstandsgebot
    Autor:in: Stephan Haack (Autor:in)
    Fach: BWL - Wirtschaftspolitik
    Kategorie: Seminararbeit , 2003 20 Seiten , Note: sehr gut (1,3)
    Katalognummer: 31951
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Lohnabstandsgebot konzentriert sich häufig auf die Frage nach der Anreizstruktur innerhalb der Sozialversicherungssysteme. Ein wesentlicher Diskussionspunkt ist die Vermeidung von sogenannten Transferentzugsraten, bei denen zusätzliche Erwerbsarbeit durch den gleichzeitigen Wegfall von Sozialleistungen finanziell kaum oder gar nicht honoriert wird. Dabei werden verschiedene Modelle der Einkommensverteilung untersucht, die sowohl die ökonomische Effizienz der Arbeitsmärkte als auch die soziale Gerechtigkeit und die Akzeptanz des Sozialstaates berücksichtigen. Neben der rein ökonomischen Perspektive spielen auch rechtswissenschaftliche und soziologische Aspekte eine Rolle, insbesondere wenn es um die Definition von Armutsgrenzen und das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum geht. Die Debatte umfasst zudem die Auswirkungen von Mindestlohnregelungen und deren Interaktion mit staatlichen Unterstützungsleistungen. Es wird analysiert, wie sich die Dynamik zwischen Lohnentwicklung und Sozialtransfers auf die Mobilität der Erwerbstätigen und die Struktur der Beschäftigungsverhältnisse auswirkt. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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