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Wissenschaftliche Texte zu  Monumentum

Der Begriff Monumentum bezeichnet im historischen und kulturwissenschaftlichen Kontext das Denkmal oder die dauerhafte Hinterlassenschaft als Instrument der Selbstdarstellung und Machtlegitimation. In der Geschichtswissenschaft sowie in der klassischen Philologie wird untersucht, wie durch monumentale Akte politische Ordnung und gesellschaftliche Hierarchien gefestigt werden. Hierbei steht die symbolische Bedeutung der dauerhaften Erinnerung im Zentrum der Analyse.

2  Veröffentlichungen
  • Augustus und der Senat
    Titel: Augustus und der Senat
    Autor:in: Lukasz Sokolowski (Autor:in)
    Fach: Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
    Kategorie: Seminararbeit , 2003 20 Seiten , Note: 12
    Katalognummer: 22646
    Preis: US$ 15,99
  • Augustus’ Selbstdarstellung im Monumentum Ancyranum
    Gegenüberstellung von propagandistischen Aussagen und historischer Realität anhand von ausgewählten Passagen
    Titel: Augustus’ Selbstdarstellung im Monumentum Ancyranum
    Autor:in: Matthias Sperl (Autor:in)
    Fach: Latein
    Kategorie: Facharbeit (Schule) , 2010 33 Seiten , Note: 14 Punkte
    Katalognummer: 179655
    Preis: US$ 14,99

Die wissenschaftliche Untersuchung des Monumentums befasst sich primär mit der Schnittstelle zwischen materieller Kultur und politischer Kommunikation. Es geht darum, wie durch architektonische oder epigraphische Zeugnisse ideologische Inhalte über Generationen hinweg verstetigt werden. Dabei spielen Fragen der Repräsentation eine zentrale Rolle: Wie übersetzen Herrschaftsansprüche sich in Stein und welche Wirkung entfaltet die Monumentalisierung auf das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft? Die Forschung betrachtet hierbei sowohl die intendierte Botschaft der Schöpfer als auch die rezeptive Dynamik innerhalb der Bevölkerung. In der aktuellen Debatte rücken vermehrt die Transformation von Monumenten und deren Umdeutung in unterschiedlichen Epochen in den Fokus. Wissenschaftler untersuchen, wie die Bedeutung eines Denkmals durch kontextuelle Veränderungen oder bewusste politische Neubesetzungen wandelt. Neben der klassischen Antikenforschung sind auch postkoloniale Diskurse und die moderne Erinnerungskultur relevante Anwendungsfelder, um die Machtstrukturen hinter der Monumentalität zu dekonstruieren. Die methodische Herangehensweise verbindet dabei oft die Kunstgeschichte mit der politischen Theorie und der Soziologie. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon als Print-on-Demand.

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