Der Präskriptivismus ist eng mit der Arbeit von Richard Hare verbunden, der diese Theorie in den 1950er Jahren entwickelte. Hare argumentierte, dass moralische Urteile nicht bloß deskriptiv, sondern vielmehr präskriptiv sind, d.h. sie enthalten eine Handlungsanweisung. Diese Theorie hat Auswirkungen auf die Diskussionen um moralische Verpflichtungen und die Natur von Rechten und Pflichten. Die Diskussion um den Präskriptivismus ist auch mit anderen ethischen Theorien wie dem Konsequentialismus und dem Deontologismus verbunden. Während der Konsequentialismus moralische Urteile auf ihre Folgen abstellt, betont der Deontologismus die Bedeutung von Regeln und Pflichten. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Präskriptivismus als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand