Die Theorie der rites de passage wurde von Arnold van Gennep und Victor Turner entwickelt, die den Übergangsprozess in drei Phasen unterteilten: Trennung, Liminalität und Wiedereingliederung. Diese Phasen sind charakteristisch für viele Übergangsrituale, von Initiationsriten bis hin zu Hochzeitszeremonien. Die Bedeutung von rites de passage liegt in ihrer Fähigkeit, soziale und kulturelle Grenzen zu markieren und zu überwinden. Sie ermöglichen den Übergang von einer Identität zu einer anderen und sind somit ein wichtiger Bestandteil der sozialen und kulturellen Dynamik. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.