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Wissenschaftliche Texte zu  Stiefvater

Der Begriff Stiefvater beschreibt eine zentrale Rolle innerhalb von Patchworkfamilien und nicht-biologischen Familienstrukturen. In den Sozialwissenschaften, der Psychologie und der Erziehungswissenschaft wird die Funktion dieses Familienmitglieds im Kontext von Neuverpartnerungen und komplexen Beziehungsgefügen untersucht. Die Forschung beleuchtet dabei die spezifischen Dynamiken, die entstehen, wenn neue Rollenbilder in bestehende Familiensysteme integriert werden müssen.

2  Veröffentlichungen
  • Schwierige Wege und Brücken zum neuen Glück. Stieffamilien und ihre vielfältigen Herausforderungen
    Eine Aufgabe der institutionellen Erziehungs- und Familienberatung
    Titel: Schwierige Wege und Brücken zum neuen Glück. Stieffamilien und ihre vielfältigen Herausforderungen
    Autor:in: Katharina Theissig (Autor:in)
    Fach: Pädagogik - Familienerziehung
    Kategorie: Diplomarbeit , 2008 230 Seiten
    Katalognummer: 123167
    Preis: US$ 45,99
  • Stieffamilien
    Eine wieder auflebende Familienform mit "vielen Gesichtern"
    Titel: Stieffamilien
    Autor:in: Sarah Berens (Autor:in)
    Fach: Soziologie - Beziehungen und Familie
    Kategorie: Studienarbeit , 2009 23 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 153985
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Untersuchung der Vaterrolle in Stieffamilien konzentriert sich häufig auf die Herausforderungen der Rollenidentität und die Etablierung von Autorität sowie emotionaler Bindung. Während biologische Vaterschaft oft auf genetischer Verwandtschaft basiert, erfordert die Rolle des Stiefvaters eine kontinuierliche Aushandlung von Grenzen und Verantwortlichkeiten gegenüber den Kindern des Partners. Theoretische Modelle der Systemtheorie helfen dabei zu verstehen, wie die Integration eines neuen Familienmitglieds das Gleichgewicht des gesamten Systems beeinflusst und welche Konfliktpotenziale durch Loyalitätskonflikte oder veränderte Machtstrukturen entstehen können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Interaktion zwischen den beteiligten Akteuren, insbesondere im Spannungsfeld zwischen dem leiblichen Vater, der Mutter und dem Stiefvater. Disziplinübergreifend werden Fragen der Resilienz von Kindern in diesen Konstellationen sowie die Auswirkungen von Trennungs- und Neubildungsprozessen auf die psychosoziale Entwicklung untersucht. Dabei spielen auch gesellschaftliche Normen und die institutionelle Unterstützung durch Beratungsstellen eine wesentliche Rolle, um die Stabilisierung dieser vielfältigen Lebensformen zu ermöglichen. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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