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Wissenschaftliche Texte zu  Surge

Der Begriff Surge beschreibt in der Politikwissenschaft und den Internationalen Beziehungen eine gezielte, kurzfristige Erhöhung militärischer Ressourcen in einem Krisengebiet. Ziel dieser Strategie ist es, durch eine temporäre Verstärkung der Präsenz die Kontrolle über instabile Regionen zurückzugewinnen oder Sicherheitslücken zu schließen. Die wissenschaftliche Debatte befasst sich dabei primär mit der Wirksamkeit solcher militärischen Kapazitätserhöhungen in asymmetrischen Konflikten.

2  Veröffentlichungen
  • A Surge from the Forest: Towards Rescuing the Africa's Giant from the Boko Haram's Clench
    Titel: A Surge from the Forest: Towards Rescuing the Africa's Giant from the Boko Haram's Clench
    Autor:in: Adewale Stephen (Autor:in)
    Fach: Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
    Kategorie: Forschungsarbeit , 2014 30 Seiten , Note: Post-Graduate
    Katalognummer: 280813
    Preis: US$ 18,99
  • Alternate and Surge Flow Furrow Irrigation Methods for Onion Production. Evaluation in Humbo, Ethiopia
    Titel: Alternate and Surge Flow Furrow Irrigation Methods for Onion Production. Evaluation in Humbo, Ethiopia
    Autor:in: Kassaw Beshaw (Autor:in)
    Fach: Biologie - Ökologie
    Kategorie: Masterarbeit , 2011 77 Seiten
    Katalognummer: 903597
    Preis: US$ 0,99

In der Forschung zu Sicherheitsstrategien wird die Wirksamkeit von Surges kritisch hinterfragt, da die bloße quantitative Erhöhung von Truppen oft nicht ausreicht, um langfristige politische Stabilität zu erzeugen. Ein zentraler Diskussionspunkt ist das Spannungsfeld zwischen militärischer Dominanz und dem notwendigen Aufbau lokaler Institutionen. Wissenschaftler untersuchen hierbei, ob eine punktuelle Eskalation der Gewaltanwendung die Eskalationsdynamik eines Konflikts eher befriedet oder durch die Instabilität der Rückzugsszenarien neue Krisen provoziert. Neben der rein militärischen Komponente rücken zunehmend die soziopolitischen Folgen in den Fokus der Analyse. Es gilt zu verstehen, wie eine erhöhte Präsenz die Wahrnehmung von Souveränität und Legitimität in den betroffenen Gesellschaften beeinflusst. Dabei werden oft Konzepte der Counterinsurgency (COIN) herangezogen, um zu evaluieren, inwiefern militärische Maßnahmen mit zivilen Stabilisierungsbemühungen synchronisiert werden können. Die Untersuchung solcher Dynamiken erfordert interdisziplinäre Ansätze aus der Militärstrategie, der Politikwissenschaft und der Regionalforschung. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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