Die philosophische Debatte um den Wert der Kunst bewegt sich spannungsreich zwischen intrinsischen und extrinsischen Kriterien. Während die intrinsische Perspektive den ästhetischen Wert als eine im Werk selbst liegende Qualität betrachtet, die durch das Erleben von Schönheit oder Erhabenheit erschlossen wird, fokussiert die extrinsische Sicht auf die soziale, politische oder ökonomische Funktion von Kunst. Hierbei stellt sich die Frage, inwieweit Institutionen, der Kunstmarkt oder historische Kontexte den Status eines Objekts als Kunst erst konstituieren oder dessen Wert massiv beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung liegt auf der Verbindung zwischen dem künstlerischen Subjekt und dem Werk. Es wird untersucht, welche Rolle die Intention des Schöpfers und der Akt der künstlerischen Setzung für die Bewertung eines Werkes spielen. In der zeitgenössischen Theorie wird zudem intensiv diskutiert, wie konzeptuelle Ansätze und die Provokation etablierter Normen die traditionellen Wertvorstellungen herausfordern. Diese Diskurse berühren fundamentale Fragen der Wahrnehmungspsychologie und der kulturphilosophischen Einordnung von Kreativität. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.