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Inhalt
1. Von Maslow zu Krohwinkel
1 . 1. Die Bedürfnispyramide von Maslow (1954 )
1 . 2. Die „14 Grundbedürfnisse des Menschen“ nach Virginia Henderson (1966 )
1 . 3. Die „12 Lebensaktivitäten“ (LA) von Nancy Roper (1976 )
1 . 4. Die „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens“ von Krohwinkel
(1984 )
1 . 5. Items bzw. Spezifika zur 13. AEDL
1 . 6. Krankenpflegegesetz von 1985
1 . 7. Krohwinkel-Studie mit Apoplexiekranken 1988 1991
1 . 7 . 1. Allgemeines
1 . 7 . 2. Aufbau der Krohwinkel-Studie
1 . 7 . 3. Ergebnisse der Basisuntersuchung
1 . 7 . 4. Lernstoff in der Interventionsphase
1 . 7 . 5. Ergebnisse der Postintervention
2. Funktionen der AEDL
3. Umfrage zum Thema „AEDL“ nach Monika Krohwinkel
3 . 1. Konzept
3 . 2. Gewinnspiel
3 . 3. Umfrageergebnis
3 . 3 . 1. Rubrik B
3 . 3 . 2. Rubrik C
3 . 3 . 3. Rubrik D
3 . 3 . 4. Rubrik E
3 . 4. Interpretation der Ergebnisse
3 . 4 . 1. Widerlegung der Hypothese
3 . 4 . 2. Beschreibung der Mehrheitsmeinung
3 . 4 . 3. Plausibilität der Umfrageergebnisse?
3 . 4 . 4. Ursache für Widersprüche
4. Kritik am AEDL-Strukturmodell von Adelheid von Stösser
5. Kommentar zu den AEDLs von Markus Hieber
6. Medienverzeichnis
6 . 1. Bücher
6 . 2. Zeitschriftenartikel
6 . 3. Websites
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1. Von Maslow zu Krohwinkel
Krohwinkels AEDL-Strukturmodell hat eine Vorgeschichte, die ich im Folgenden kurz umreißen möchte:
1. 1. Die Bedürfnispyramide von Maslow (1954)
Der erste Wissenschaftler, der eine Strukturierung von Bedürfnissen vornahm, war der USamerikanische Psychologe Abraham Maslow. Im Jahr 1954 stellte er die „Bedürfnispyramide“ vor, also ein Modell zur Darstellung von menschlichen Bedürfnissen und Motiven. Unerfüllte Bedürfnisse sind nach seiner Ansicht nach das Motiv zum Handeln. Die Bedürfnisse unterschieden sich in ihrer Dringlichkeit. Um so tiefer das Bedürfnis in der Pyramide angesiedelt ist, desto dringender ist seine Erfüllung. Solange die Bedürfnisse einer Stufe nicht befriedigt sind, werden die nachgeordneten (= in der Pyramide höher gelegenen) Bedürfnisse vernachlässigt. Sind die Bedürfnisse einer Stufe erfüllt, kann sich der Mensch den Bedürfnissen der nächsthöheren Stufe widmen. Die folgende Grafik veranschaulicht das Modell von Maslow:
Dabei sind die untersten vier Stufen Mangelmotive, während die oberste Stufe ein Wachstumsmotiv darstellt. Mangelmotive drängen den Menschen, bis das Bedürfnis ausgeglichen ist. Wer aber erst mal in den Bereich der Selbstverwirklichung aufgestiegen ist, wird nie sein Be- dürfnis stillen können. Der Bedarf an Selbstverwirklichung tendiert zum Unendlichen. Nur we-
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nige Menschen erreichen diesen fünften Bedürfnisbereich und viele Menschen leben, ohne sich selbst zu verwirklichen.
1. 2. Die „14 Grundbedürfnisse des Menschen“ nach Virginia Henderson (1966)
Die Bedürfnispyramide von Maslow wurde für die Pflegewissenschaft das erste mal von Virginia Henderson im Jahre 1966 aufgegriffen. Sie gliederte die Bedürfnisse feiner und ließ die Hierarchisierung weg. Sie nannte 14 Grundbedürfnisse des Menschen:
(1.) normal zu atmen
(2.) ausreichend zu essen (3.) Abfallprodukte des Körpers auszuscheiden (4.) sich zu bewegen und eine gewünschte Stellung beizubehalten (5.) zu schlafen und zu ruhen
(6.) passende Kleidung zu wählen, sich an- und auszuziehen
(7.) die Körpertemperatur durch passende Kleidung und Veränderungen der Umwelt in einem normalen Bereich zu halten
(8.) den Körper rein und gut gepflegt zu halten und die Haut zu schützen (9.) Gefahren in der Umwelt zu vermeiden du zu verhindern, andere zu verletzen (10.) mit anderen zu kommunizieren durch das Ausdrücken von Emotionen, Bedürfnissen, Ängsten oder Meinungen (11.) seinen Glauben auszuüben
(12.) so zu arbeiten, daß man ein Gefühl der Erfüllung hat (13.) zu spielen oder an verschiedenen Formen der Erholung teilzunehmen (14.) zu lernen, zu entdecken oder die Neugierde zu befriedigen, die zu einer normalen Entwicklung und Gesundheit führt, und die verfügbaren Gesundheitseinrichtungen zu nutzen. (Roth-Langhorst 720)
1. 3. Die „12 Lebensaktivitäten“ (LA) von Nancy Roper (1976)
Die englische Pflegewissenschaftlerin Nancy Roper und ihre Kollegen übernahmen 1976 dieses Bedürfnismodell von Henderson, strafften und variierten es. Außerdem sollte das Modell nun nicht mehr nur für Patient/-innen gelten, sondern für alle Menschen. So entstanden die 12 Lebensaktivitäten (LA), die in zwei Gruppen unterteilt wurden:
1. 4. Die „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens“ von Krohwinkel (1984)
Als die deutsche Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel im Jahre 1984 ihre erste pflegewissenschaftliche Studie durchführte, entwickelte sie hierfür das Strukturmodell „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL)“. Sie übernahm die ADL von Nancy Roper, variierte und spezifizierte sie jedoch an einigen Stellen. Hier ein Vergleich der beiden Pflege- modelle, wobei die Unterschiede kursiv gesetzt wurden:
Quote paper:
Markus Hieber, 2006, AEDl-Strukturmodell von Monika Krohwinkel, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Hallo Markus,
habe soeben Deine Arbeit gelesen, da ich zu diesem Thema eine Ausarbeitung schreiben muß.
Sehr gute Arbeit!
Schönes Wochenende,
Charly
on Saturday, February 23, 2008-