Läutern:
- Bierwürze wird von Malzresten in Läuterbottich getrennt
- Es entsteht Malzkuchen am Boden
Würzekochen:
- Würze wird zusammen mit Hopfen in Würzepfanne gekocht
- durch kochen werden Malzenzyme zerstört
- Sorte und Menge des Hopfens ist entscheidend
- mehr Hopfen: herber, bitterer, länger haltbar
- zusätzlich: verdampfen des Wassers: Würzekonzentration wird höherStammwürze entsteht
Ausschlagen
- Würze in Whirlpool: durch Zentripetalkraft lagern sich ungelöste Hopfen- bzw. Eiweißteile ab, können ausgesondert werden
-abkühlen
Bierwürze fertig!
Gärung:
- Bier wird mit spezieller Bierhefe versetztMalzzucker wird zu 70% vergoren, CO2 abgesaugt
- 5 bis 8 Tage
- Hefesorte und Temperatur bestimmen obergäriges, untergäriges Bier
Lagerung:
- Nachgärung in unter Druck stehenden Tanks
- CO2 zu Kohlensäure
- 2 Wochen bis 3 Monate
- Bier erhält hier erst endgültigen Geschmack
- Danach Filtrieren, letzte Ausfilterung von Störstoffen
- Abfüllung
4) Einteilung der Biere
1-nach Stammwürzegehalt
- • Einfachbiere - mit einer Stammwürze von 1,5 % bis 6,9 % Schankbiere - mit einer Stammwürze ab 7 % bis 10,9 % Vollbiere - mit einer Stammwürze ab 11 % bis 15,9 % Starkbiere - ab einer Stammwürze von mindestens 16 %
2-Sorte der verwendeten Hefe
obergärige Biere
- Hefe steigt am Ende der Gärungen an Oberfläche
- Durch höhere Gärtemperaturen(für die Hefen optimaler) kommen vermehrt Ester und höhere Alkoholgehalte vorfruchtiges Aroma
- Berliner Weiße, Porter, Roggenbier, Weizenbier
Untergärige Biere
- Hefe sinkt auf den Boden
- Bier benötigt Reifezeit
- Bock, Doppelbock, Pils, Schwarzbier
Generell Geschmacksunterschiede durch:
- verwendetes Getreide, Malzbearbeitung, verwendetes Brauwasser, verwendeter Hopfen, Menge des Hopfens, Hefesorte, Reifezeit, Lagerung
Pils:
- weiches Wasser, helles Gerstenmalz, untergärige Hefe
- vor allem Hopfen entscheidend: sehr sehr viel Hopfen
- mehr Bitterhopfen als Aromahopfen
- Unterschiede zw. Einzelnen Bieren ist Braugeheimnis
- Beck’s, Bitburger, Krombacher, Wahrsteiner, Jever,...
- Bitterer, herber Geschamck
Berliner Weiße:
- Gersten- und Weizenmalze, obergärige Hefe, Hefe wird besonders vergoren, länger
- Meist mit Schuss
- Spritziger, frischer Geschmack, nicht zu herb, bitter
Bockbier:
- besonders hoher Stammwürzegehaltdadurch auch besonders hoher Alkohol-Gehalt
- obergärige Hefe, wenig Hopfen, viel Gerstenmalz
Weizenbier:
- obergärige Hefe, Weizenmalz UND Gerstenmalz
- wenig Hopfen, viel Kohlensäure
- Nachgärung(durch hohen Stammwürzegehalt), extrem lange Reifung
- Leichtes, frisches Aroma, nicht bitter, meist viel Schaum
Arbeit zitieren:
Felix Musiol, 2007, Vortrag zur Bierherstellung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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