Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis..............................................................................................................I
Abbildungsverzeichnis ......................................................................................................IV
Tabellenverzeichnis...........................................................................................................V
Abkürzungsverzeichnis VI NA
Ernährung NA
1. Einleitende Bemerkungen 1
2. gesunde Ernährung 1
2.1 Makronährstoffe 2
2.1.1 Kohlenhydrate 2
2.1.2 Proteine 2
2.1.3 Fette 3
2.2 Flüssigkeit 4
2.3 Mikronährstoffe 5
2.4 Kritik an der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung 6 NA
2.5 Irreführende Werbung 9
3. Ernährungsbedingte Krankheiten 10
3.1 Übergewicht und Adipositas 10
3.1.1 Formen der Adipositas 12
3.1.2 Therapierbarkeit und Folgen 12
3.2 Herz-Kreislauf-Krankheiten 13
3.3 Maligne Neubildungen 14
3.4 Diabetes mellitus 15
3.5 Gicht 15
3.6 Pankreatitis 16
3.7 Störungen des Fettstoffwechsels 16
3.9 Struma 17
3.10 Gallensteine 18
3.11 Karies 18
3.12 Darmdivertikel 19
II NA
4. Forschungsergebnisse 20
4.1 Ergebnisse zum Ernährungsverhalten 20
4.2 Ergebnisse zum BMI 23
5. Fazit 25
Anhang ...............................................................................................................................27 NA
Literaturverzeichnis 34 NA
III NA
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 (Abb 1)
BMI nach Geschlecht 24
Abbildung 2 (Abb 2)
Die 3-dimensionale Ernährungspyramide der DGE
s Anhang 27
IV NA
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 (Tab 1)
Einteilung der Vitamine und Mineralstoffe in Risikokategorien 6
Tabelle 2 (Tab 2)
Von der DGE empfohlener Prozentsatz der verschiedenen Makronährstoffe
im Vergleich zum tatsächlich aufgenommenen
Prozentsatz nach Geschlecht 7
Tabelle 3 (Tab 3)
Empfehlungen der DGE 21
Tabelle 4 (Tab 4)
Ergebnisse zum Ernährungsverhalten nach Geschlecht 22
Tabelle 5 (Tab 5)
Blutdruck in Abhängigkeit vom BMI 25
Tabelle 6 (Tab 6) - Tabelle 16 (Tab 16CCCCCCC
s Anhang 28 - 33
V NA
Abkürzungsverzeichnis
Blutdruck .......................................................................................................................... BD Deutsche Gesellschaft für Ernährung ............................................................................ DGE Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen............................................................................ DHS Recommended Daily Allowance...................................................................................... RDA Robert Koch Institut ........................................................................................................ RKI Tolerable Upper Intake Level (Tolerierbare Obergrenze für die tägliche Aufnahme) ................................................ UL
VI
Ernährung
1. Einleitende Bemerkungen
Eine gesunde Ernährungsweise hilft, Krankheiten vorzubeugen und wirkt sich positiv auf Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden aus.
Jedoch können Nahrungsmittel neben ihren positiven Effekten auch einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. In Deutschland ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln mittlerweile sichergestellt bzw. im Überfluss gewährleistet. Zu jeder Jahreszeit besteht ein großes Angebot an frischer Nahrung, so dass prinzipiell jeder in der Lage ist, sich gesundheitsunterstützend zu ernähren. Leider ist jedoch eine Folge der Überversorgung das immer häufigere Auftreten von „Wohlstandskrankheiten“ wie z.B. Übergewicht, Stoffwechsel- und Herz- Kreislaufkrankheiten. Diese sind zusammen mit weiteren Faktoren auch auf ein falsches Ernährungsverhalten zurückzuführen.
Im Folgenden sollen zunächst Grundlagen der Ernährung näher erläutert werden. Dabei wird u.a. auf die Bedeutung der verschiedenen Nährstoffe und ihre empfohlene Nutzung eingegangen. Anschließend werden einige der häufigsten ernährungsbedingten Erkrankungen dargestellt. Schließlich folgt die Auswertung eines Frageblocks zum Ernährungsverhalten, der Teil eines für die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland Pfalz (replikativ) durchgeführten Gesundheitssurveys ist.
2. gesunde Ernährung
In der Literatur gibt es viele, sich teilweise einander widersprechende, Meinungen darüber wie eine gesunde Ernährung gestaltet werden sollte. Grundsätzlich gehen allgemeine Empfehlungen meist davon aus, dass eine durchschnittliche Person ca. 60% ihrer Tagesgesamtkalorienaufnahme durch Kohlenhydrate, und jeweils zu 20% durch Fett und durch Eiweiß decken sollte. 1 Außerdem ist zu beachten, dass mit der Nahrung (Ausnahmen gibt es im Sport und bei Fettreduktionsdiäten) die gleiche Menge an Kalorien aufgenommen wird, die man verbraucht. Überschüssige Kalorien können sonst den Körperfettanteil erhöhen. Ein langfristiges Kaloriendefizit kann dagegen Untergewicht hervorrufen. Anstatt 3 große Mahlzeiten zu sich zu nehmen, sollte die Nährstoffzufuhr auf mindestens 5 kleinere Mahlzeiten verteilt werden, um eine konstante Nährstoffversorgung zu gewährleisten und temporäre Über - oder Unterversorgung und Heißhunger zu verhindern. 1 Anm.: Die davon abweichende Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird in Punkt 2.4 näher erläutert.
- 1 -
2.1 Makronährstoffe
2.1.1 Kohlenhydrate
Bei der Kohlenhydrateinnahme muss darauf geachtet werden, möglichst Kohlenhydrate bzw. kohlenhydrathaltige Nahrung mit einem geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel bzw. die Insulinaktivität zu wählen.
Dies sind in der Regel Polysaccharide (aber auch Fructose als ein Monosaccharid, dass in der Leber langsam zu Glucose umgewandelt wird) oder in ballaststoffreichen Nahrungsmitteln enthaltene (eventuell auch kurzkettige) Kohlenhydrate. Sie weisen einen niedrigen glykämischen Index auf und gewährleisten eine länger anhaltende, konstantere Energieversorgung als die meisten konzentrierten Mono-, Di- oder Oligosaccharide. Nach der Aufnahme findet zwar eine länger dauernde, aber weniger starke Insulinausschüttung statt, so dass die Gefahr einer Umwandlung der Kohlenhydrate in Fett geringer ist. Würde man stattdessen z.B. Glucose, Maltose, Saccharose (jeweils ohne Ballaststoffe) oder ähnliche hochinsulinogene Saccharide zu sich nehmen, wäre die Leistungsfähigkeit ca. 20 – 40 min erhöht, jedoch käme es anschließend zu Hypoglykämie und in der Folge zu Müdigkeit, Leistungsverlust und Heißhunger. 2 Dies, sowie auch Übersättigung, kann durch eine langsamere Freisetzung der Kohlenhydrate in den Blutkreislauf und die damit verknüpfte geringere Schwankung des Blutzuckerspiegels vermieden werden. Dazu geeignet sind insbesondere Vollkornprodukte, Obst, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. 3 4
2.1.2 Proteine
Proteine bzw. ihre Bestandteile, die Aminosäuren werden für viele Funktionen benötigt. Sie sind Bestandteile von Enzymen und verschiedenen Hormonen (z.B. Insulin und Wachstumshormone). Manche Aminosäuren werden für die Muskelkontraktion und das Immunsystem benötigt. Dabei gibt es essentielle Aminosäuren, d. h. solche, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil sie vom menschlichen Organismus nicht aus anderen Aminosäuren synthetisiert werden können.
2 Anm.: Bei einer Aufnahme von ca. 30 - 60g (Werte unterscheiden sich individuell sehr stark) einfacher Kohlenhydrate kommt es zunächst zu einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels gefolgt von einer hohen Insulinausschüttung und daraus resultierendem, starken Absinken des Blutzuckerspiegels bis hin zur Unterzuckerung (Hypoglykämie). Dieser Vorgang ist allerdings auch vom Mageninhalt und dem Ausgangsniveau des Blutzuckerspiegels zum Zeitpunkt der Einnahme der Kohlenhydrate abhängig . 3 Vgl. Prinzhausen, Jahn (2003), S.42 ff.
4 Vgl. Robert Koch Institut (RKI), (2002), S. 33.
- 2 -
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Val Kauth, 2007, Der Einfluss des Ernährungsverhaltens auf die Gesundheit - Empirische Analyse des Ernährungsverhaltens in der Bevölkerung von Rheinland Pfalz, Munich, GRIN Publishing GmbH
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