Diplomarbeit vorgelegt im Sommersemester 2008
an der Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie
Psychosoziale Beratung im Internet als
Problemintervention bei Jugendlichen
Eine empirisch-quantitative Untersuchung
Verfasserin:
Julia Brummel
Bielefeld, 07. Juli 2008
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
...1
1.1 Zielsetzung und zentrale Forschungsfrage...2
1.2 Aufbau der Arbeit...3
1.3 Stand der Forschung...4
2. Internet
...7
2.1 Definition und Entstehung des Internets...7
2.2 Gesellschaftliche Bedeutung des Internets ...9
2.3 Internetnutzung...14
2.3.1 Internetnutzung in Deutschland ...15
2.3.2 Internetnutzung und Nutzungsverhalten Jugendlicher in Deutschland...16
3. Psychosoziale Online-Beratung
...18
3.1 Definition der psychosozialen Online-Beratung...19
3.2 Online-Beratungsstellen in Deutschland...21
3.3 Formen der Online-Beratung...23
3.3.1 E-Mail-Beratung...23
3.3.2 Chat-Beratung...25
3.3.2.1 Einzel-Chat-Beratung...25
3.3.2.2 Gruppen-Chat-Beratung...26
3.3.3 (Moderierte) Foren-Beratung...28
3.3.4 Frequently Asked Questions (FAQ)...29
3.4 Vor- und Nachteile der Online-Beratung...30
4. Hypothesen
...33
4.1 Allgemeine Hypothesen zur Online-Beratung ...34
4.2 Hypothesen zur Problemintervention durch Online-Beratung...35
4.3 Hypothesen zu den verschiedenen Beratungsformen...38
4.4 Hypothesen zu der Zielgruppe ...39
4.5 Hypothesen zu der cvK in der Online-Beratung...40
5. Methode
...41
5.1 Grundgesamtheit und Stichprobe...41
5.2 Fragebogen...44
Exkurs: Vor- und Nachteile von Online-Umfragen...46
5.3 Feldzugang...48
I
5.3.1 Feldzugang Online-Beratungsstellen...49
5.3.2 Feldzugang Schulen ...51
5.4 Pretest...52
5.5 Datenerhebung...53
6. Ergebnisse
...55
6.1 Soziodemografische Zusammensetzung der Online-Gruppe...55
6.2 Soziodemografische Zusammensetzung der Kontrollgruppe...57
6.3 Ergebnisse zu den allgemeinen Hypothesen zur Online-Beratung ...59
6.3.1 Hypothese 01...59
6.3.2 Hypothese 02...61
6.3.3 Hypothese 03...62
6.3.4 Hypothese 04...65
6.4 Ergebnisse zu den Hypothesen zur Problemintervention durch Online-Beratung
bei Jugendlichen ...68
6.4.1 Hypothese 05...68
6.4.2 Hypothese 06...70
6.4.3 Hypothese 07...73
6.4.4 Hypothese 08...75
6.4.5 Hypothese 09...80
6.4.6 Hypothese 10...83
6.5 Ergebnisse zu den Hypothesen zu den verschiedenen Beratungsformen...85
6.5.1 Hypothese 11 ...85
6.5.2 Hypothese 12 ...89
6.5.3 Hypothese 13...92
6.6. Ergebnisse zu den Hypothesen zu den Zielgruppen von Online-Beratung...94
6.6.1 Hypothese 14...94
6.6.1.1 Hypothese 14a...95
6.6.1.2 Hypothese 14b...98
6.6.1.3 Hypothese 14c...100
6.7 Ergebnisse zu den Hypothesen zu der cvK in der Online-Beratung...102
6.7.1 Hypothese 15...102
6.7.2 Hypothese 16...105
6.7.3 Hypothese 17...108
7. Zusammenfassung und Diskussion
...110
8. Fazit und Ausblick
...119
II
Literaturverzeichnis
...123
Anhang
...
Abkürzungsverzeichnis
ARPANet
Advanced Research Projects Agency Network
cvK
computervermittelte Kommunikation
DGfB
Deutsche Gesellschaft für Beratung
DGOB
Deutsche Gesellschaft für Online-Beratung
E-Mail
Electronic-Mail
FAQ
Frequently Asked Questions
IRC
Internet Relay Chat
JIM-Studie
Jugend, Information, (Multi-)Media-Studie
KIB
Kompetenzzentrum Informelle Bildung
WWW
World Wide Web
Chi
2
Chi-Quadrat
df
Freitheitsgrade
H
0
Nullhypothese
KS-Test
Kolmogorov-Smirnov-Test
MWU-Test
Mann-Whitney-U-Test
N
Gesamtstichprobe
n
Teilstichprobe
p
Wahrscheinlichkeit
r
s
Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman
SD
Standardabweichung
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 01: Internet-Aktivitäten 2007...17
Abb. 02: Beispiel einer E-Mail-Beratung...24
Abb. 03: Auszug aus einem Experten-Chat zu dem Thema ,,Soziale Phobien"...27
Abb. 04: Beispiel für eine Foren-Beratung zu demThema ,,Viel Stress im Leben".. 28
Abb. 05: Auszug aus den FAQ von www.sextra.de...29
Abb. 06: Beispiele für Emoticons und Akronyme...33
Abb. 07: Häufigkeiten des Bildungsniveaus (Online-Gruppe)...63
Abb. 08: Häufigkeiten der Gründe für Online-Beratung (Online-Gruppe)...80
Abb. 09: Häufigkeiten der Gründe für Online-Beratung (Kontrollgruppe)...82
Tabellenverzeichnis
Tab. 01: Themen der Online-Beratungsstellen...22
Tab. 02: Darstellung der Online-Beratungsstellen (alphabetischer Reihenfolge)...50
Tab. 03: Häufigkeitsverteilung für die Variable ,,Geschlecht" (Online-Gruppe)...59
Tab. 04: Kreuztabelle für die Variablen ,,Geschlecht" und ,,Würdest du generell eine
Online-Beratung wegen eines persönlichen Problems in Anspruch nehmen?"
(Kontrollgruppe)...60
Tab. 05: Mittelwerte der Altersverteilung nach Geschlecht (Online-Gruppe)...61
Tab. 06: Mittelwerte der Altersverteilung nach Geschlecht (Kontrollgruppe)...62
Tab. 07: Kreuztabelle für die Variablen ,,Würdest du generell eine Online-Beratung
wegen eines persönlichen Problems in Anspruch nehmen?" und ,,Bildungsziel"
(Kontrollgruppe)...64
Tab. 08: Kreuztabelle für die Variablen ,,Welche Schulform besuchst du momentan?"
der Befürworter von Online-Beratung der Kontrollgruppe und der Respondenten
der Online-Gruppe...65
Tab. 09: Kreuztabelle für die Variablen ,,Hast du schon mal eine Online-Beratung in
Anspruch genommen" und ,,Umgebung" (Online-Gruppe)...67
Tab. 10: Kreuztabelle für die Variablen ,,Würdest du generell eine Online-Beratung
wegen eines persönlichen Problems in Anspruch nehmen?" und ,,Umgebung"
(Kontrollgruppe)...68
Tab. 11: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage "Die Online-Beratung ist für mich
eher ein Ratgeber. Meine Probleme kann ich dadurch nicht lösen" (Online-
Gruppe)...69
Tab. 12: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage "Ich glaube, dass ich durch Online-
Beratung meine Probleme lösen kann" (Kontrollgruppe)...70
IV
Tab. 13: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Online-Beratung hat bei mir die
Bereitschaft gefördert eine ambulante Beratungsstelle aufzusuchen" (Online-
Gruppe)...71
Tab. 14: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Online-Beratung würde bei mir die
Bereitschaft fördern eine ambulante Beratungsstelle aufzusuchen"
(Kontrollgruppe)...72
Tab. 15: Häufigkeitsverteilung zu der Frage ,,Hast du im Anschluss an eine Online-
Beratung eine andere Beratungsstelle aufgesucht?" (Online-Gruppe)...72
Tab. 16: Kreuztabelle für die Variablen ,,Hast du im Anschluss an eine Online-
Beratung eine andere Beratungsstelle aufgesucht?" und ,,Online-Beratung hat bei
mir die Bereitschaft gefördert eine ambulante Beratungsstelle aufzusuchen"
(Online-Gruppe)...73
Tab. 17: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich habe auch in der realen Welt
jemanden, mit dem ich über meine Probleme reden kann" (Online-Gruppe)...74
Tab. 18: Kreuztabelle für die Variablen ,,Mit wem sprichst du, wenn du über deine
Probleme reden willst?" und ,,Würdest du generell eine Online-Beratung wegen
eines persönlichen Problems in Anspruch nehmen?" (Kontrollgruppe)...75
Tab. 19: Häufigkeiten für die Aussage: "Die Anonymität in der Online-Beratung ist
mir sehr wichtig" (Online-Gruppe)...81
Tab. 20: Kreuztabelle für die Variablen ,,Hast du in der realen Welt mal über
Angaben zu deiner Person gemogelt?" und ,,Hast du in der Online-Beratung mal
über Angaben zu deiner Person gemogelt?" (Online-Gruppe)...83
Tab. 21: Kreuztabelle für die Variablen ,,Hast du in der realen Welt mal über
Angaben zu deiner Person gemogelt?" und ,,Hast du in Foren oder Chats mal
über Angaben zu deiner Person gemogelt" (Kontrollgruppe)...84
Tab. 22: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich habe mich für Foren- und/oder
Chat-Beratung entschieden, weil ich dann unter Menschen bin, die ähnliche
Probleme haben wie ich" (Online-Gruppe)...86
Tab. 23: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich chatte oder halte mich in
Internet-Foren auf, weil ich dort unter Menschen bin, die gleiche Ansichten,
Probleme etc. haben wie ich." (Kontrollgruppe)...88
Tab. 24: Häufigkeitsverteilung zu der Frage ,,Warum hast du dich für die Form der
Gruppenchat- bzw. Foren-Beratung entschieden?" (Online-Gruppe)...90
Tab. 25: Häufigkeitsverteilung zu der Frage ,,Warum hast du dich für die Form der
E-Mail-Beratung entschieden?" (Online-Gruppe)...91
Tab. 26: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich spreche in der E-Mail Beratung
offener über meine Probleme, als in der Chat-oder Foren-Beratung" (Online-
Gruppe)...92
Tab. 27: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich spreche in E-Mails offener über
V
meine Probleme, als in Chats oder Foren" (Kontrollgruppe)...93
Tab. 28: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich könnte für eine Beratung auch
Geld bezahlen, weil ich über die nötigen finanziellen Mittel verfüge" (Online-
Gruppe)...95
Tab. 29: Mittelwerte und Standardabweichungen für die Variablen ,,Ich könnte für
eine Beratung auch Geld bezahlen, weil ich über die nötigen finanziellen Mittel
verfüge" und ,,Weil ich für die Beratung kein Geld bezahlen muss" (Online-
Gruppe)...96
Tab. 30: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich könnte für eine Beratung auch
Geld bezahlen, weil ich über die nötigen finanziellen Mittel verfüge"
(Kontrollgruppe)...97
Tab. 31: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich möchte durch das Internet
Distanz zu meinem Berater halten" (Online-Gruppe)...98
Tab. 32: Häufigkeitsverteilung zu den Fragen ,,Würdest du deinen Berater gerne
während der Beratung sehen?" und ,,Würdest du deinen Berater gerne während
der Beratung hören?" (Online-Gruppe)...98
Tab. 33: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich würde mich über das Internet
beraten lassen, um Distanz zu meinem Berater zu halten" (Kontrollgruppe)...99
Tab. 34: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich bin zu schüchtern um eine
ambulante Beratungsstelle aufzusuchen" (Online-Gruppe)...100
Tab. 35: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich schäme mich eine ambulante
Beratungsstelle aufzusuchen" (Online-Gruppe)...101
Tab. 36: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich bin zu schüchtern um eine
ambulante Beratungsstelle aufzusuchen" (Kontrollgruppe)...101
Tab. 37: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Ich schäme mich eine ambulante
Beratungsstelle aufzusuchen" (Kontrollgruppe)...102
Tab. 38: Häufigkeitsverteilung zu den Fragen ,,Hast du grundsätzlich den Eindruck,
dass dein Berater dir wirklich ,,zuhört"?", ,,Hast du grundsätzlich den Eindruck,
dass dein Berater versteht, um was es dir geht?" und ,,Antwortet dein Berater
grundsätzlich so, dass du ihn gut verstehen kannst?" (Online-Gruppe)...104
Tab. 39: Häufigkeitsverteilung zu den Fragen ,,Hast du den Eindruck, dass dein
,,Gesprächspartner" im Chat oder im Forum dir grundsätzlich wirklich
,,zuhört"?", ,,Hast du grundsätzlich den Eindruck, dass dein ,,Gesprächspartner"
im Chat oder in Foren versteht, um was es dir geht?" und,,Antwortet dein
,,Gesprächspartner" grundsätzlich so, dass du ihn gut verstehen kannst?"
(Kontrollgruppe)...105
Tab. 40: Häufigkeitsverteilung zu den Aussagen ,,Ich fühle mich mit den Beratern
bzw. Moderatoren aus Chats und/oder Foren gleichberechtigt" und ,,Ich fühle
mich mit den anderen Usern in Foren und/oder Chats von Online-Beratungen
VI
gleichberechtigt" (Online-Gruppe)...106
Tab. 41: Häufigkeitsverteilung zu den Aussagen ,,Ich fühle mich mit den
Moderatoren aus Chats und/oder Foren gleichberechtigt" und ,,Ich fühle mich mit
den anderen Usern in Foren und/oder Chats gleichberechtigt" (Kontrollgruppe)
...107
Tab. 42: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Die Anonymität im Internet macht
es mir besonders leicht über meine Probleme zu reden." (Online-Gruppe)...108
Tab. 43: KSZ- und MWU-Tests für die verschiedenen Beratungsformen und die
Aussage ,,Die Anonymität im Internet macht es mir besonders leicht über meine
Probleme zu reden" (Online-Gruppe)...109
Tab. 44: Häufigkeitsverteilung zu der Aussage ,,Die Anonymität im Internet ist mir
besonders wichtig" (Kontrollgruppe)...109
Tab. 45: Zusammenfassung der Ergebnisse der allgemeinen Hypothesen zu der
Online-Beratung (Online-Gruppe)...110
Tab. 46: Zusammenfassung der Ergebnisse der Hypothesen zu der
Problemintervention durch Online-Beratung (Online-Gruppe)...113
Tab. 47: Zusammenfassung der Ergebnisse der Hypothesen zu den verschiedenen
Beratungsformen (Online-Beratung)...115
Tab. 48: Zusammenfassung der Ergebnisse der Hypothesen zu den Zielgruppen von
Online-Beratung...117
Tab. 49: Zusammenfassung der Ergebnisse der Hypothesen zu der cvK in der
Online-Beratung...118
VII
Dank
Prof. Kurt Salentin
Prof. Dr. Günther Albrecht
Jonah Bethlehem
Inge Brummel
Katharina Cohnen
Christoph Karlheim
Donata Lippert
Daniel Pokraka
Christian Quadt
Raphael Sieber
Henrike Vormann
Lena Vormann
Birger Werres
Merle Weber (Checkpoint)
Florian Timm (Diakonie Lübben)
Eva Rothfuß (Jugendnetz Baden-Württemberg)
Sonja Reichmann (Jugendserver Niedersachsen)
Eberhard Wolz (ProFamilia/Sextra)
Daniela Ball (U25)
Norbert Schäffeler (Youth-life-line)
VIII
"Gibt es denn niemand, der glücklich ist?", rief der Jugendliche,
nachdem er die Welt durchgegoogelt hatte...
(Wolfgang J. Reus (1959 - 2006))
1. Einleitung
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die psychosoziale Online-Beratung für
Jugendliche. Psychosoziale Online-Beratung ist als internetbasiertes Pendant zur
konventionellen Face-to-Face-Beratung zu verstehen. Der Hauptunterschied
zwischen der konventionellen und der virtuellen
1
Beratung besteht darin, dass die
Interaktionspartner
2
sich bei der Face-to-Face-Beratung am selben Ort befinden,
während die Gespräche bei der Online-Beratung technisch vermittelt werden.
Virtuelle Beratung kann, ebenso wie eine Face-to-Face-Beratung zur Prävention,
Intervention, Nachsorge und als Selbsthilfetreffpunkt für Klienten eingesetzt bzw.
genutzt werden. Beide Beratungsformen können unterschiedliche Arten von
Unterstützung und Hilfe anbieten, welche sich nach den jeweiligen Anliegen der
Ratsuchenden unterscheiden lassen.
In der vorliegenden Arbeit liegt der Fokus auf psychosozialen Problemlagen. Als
,,psychosozial" werden Phänomene bezeichnet, ,,die gleichzeitig psychischer und
sozialer Natur sind bzw. die durch die Interdependenz psychischer und sozialer
Prozesse gekennzeichnet sind" (Klima 1994: 526).
Allem Anschein nach wird die psychosoziale Beratung in Deutschland immer
wichtiger. So machen unter anderem die Fälle von Kindeswohlgefährdung und
Jugendkriminalität, welche in den Jahren 2007 und 2008 gehäuft in den deutschen
Medien thematisiert wurden, deutlich, dass das Netz der Beratung (und auch der
Betreuung) in Deutschland noch ausgeweitet werden muss. Der Bereich der Online-
Beratung ist in Deutschland derzeit noch neu und befindet sich im Aufbau. Jedoch
scheint er gerade für junge Erwachsene und Jugendliche von großer Bedeutung zu
sein. ,,Surfen", ,,chatten", ,,googlen" - diese und andere, verwandte Begriffe sind in
1 Der Begriff ,,virtuell" ist auf das lateinische Wort ,,virtus" (Mannhaftigkeit, Kraft, Stärke, Tugend)
zurückzuführen und bezeichnet etwas, was nicht physisch aber ,,der Kraft oder Möglichkeit nach
vorhanden ist" (Duden 1990: 815). Die Begrifflichkeit ,,virtuelle Beratung" wird in dieser Arbeit
mit dem Begriff ,,Online-Beratung" synonym verwendet.
2 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit auf die parallele Nennung der
weiblichen und männlichen Form verzichtet. Es wird ausschließlich die männliche Form
verwendet, wobei damit auch ausdrücklich die weibliche Form einbezogen sein soll.
1
0 Kommentare