Inhaltsverzeichnis
Inhalt I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Symbolverzeichnis V
1 Einleitung 1
2 Charakterisierung selbstgenutzter Immobilien 1
3 Modellansätze in der Literatur 2
3.1 Das Grundmodell nach Flavin u. Yamashita (2002) 2
3.2 Weiterentwicklung nach Pelizzon u. Weber (2008) 5
4 Ergebnisse der Modelle 6
4.1 Flavin u. Yamashita (2002) und Le Blanc u. Lagarenne (2004) 7
4.2 Pelizzon u. Weber (2008) 16
5 Zusammenfassung 20
Literaturverzeichnis 21
I
Abkürzungsverzeichnis
Anleih. Anleihen
bzw. beziehungsweise
etc. et cetera
kurzf. kurzfristig
langfr. langfristig
mittelfr. mittelfristig MSCI Morgan Stanley Capital International
PEL Plan Epargne Logement PSID Panel Study of Income Dynamic`s
risikol. risikolos
S & P Standard & Poor`s Sonst. Sonstige Vgl. Vergleiche
u. und US/USA United States of America
z.B. zum Beispiel
II
Abbildungsverzeichnis
Ezienzlinien für verschiedene Ausprägungen von h nach Flavin 1
u. Yamashita (2002). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Ezienzlinien für verschiedene Ausprägungen von h nach Le Blanc 2
u. Lagarenne (2004). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Ezienzlinien für verschiedene Ausprägungen von h nach Pelizzon 3
u. Weber (2008). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
III
Tabellenverzeichnis
1 Renditen und Standardabweichungen der Anlageklassen nach Flavin u. Yamashita (2002). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 2 Korrelation der Anlageklassen nach Flavin u. Yamashita (2002). . 9 3 Beobachtete Portfoliozusammensetzung der Haushalte nach Flavin u. Yamashita (2002). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 4 Optimale Portfoliozusammensetzung der Haushalte nach Flavin u. Yamashita (2002). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 5 Renditen und Standardabweichungen der Anlageklassen nach Le Blanc u. Lagarenne (2004). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 6 Beobachtete Portfoliozusammensetzung der Haushalte nach Le Blanc u. Lagarenne (2004). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 7 Optimale Portfoliozusammensetzung der Haushalte nach Le Blanc u. Lagarenne (2004). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 8 Halbjährliche Überschussrenditen und Standardabweichungen der Anlageklassen nach Pelizzon u. Weber (2008). . . . . . . . . . . . 17 9 Korrelation der Anlageklassen nach Pelizzon u. Weber (2008). . . 17 10 Beobachtete Portfoliozusammensetzung der Haushalte nach Pelizzon u. Weber (2008). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 11 Optimale Portfoliozusammensetzung der Haushalte nach Pelizzon u. Weber (2008). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
IV
Symbolverzeichnis
A Grad der Risikoaversion COM t Betriebs- und Unterhaltskosten C t Dividendenzahlungen D t Mieterträge H t Quadratmeteranzahl h t housing constraint, Anteil der Immobilien am Gesamtvermögen l Vektor der Anzahl an nanziellen Vermögenswerten m Überrendite n Anzahl der nanziellen Vermögenswerte P t Preis der Immobilie pro Quadratmeter relativ zum Preis der restlichen Portfoliobestandteile P t H t Immobilienvermögen r f Risikolose Verzinsung R H,t Rendite einer Immobilie R i,t Rendite der nanziellen Vermögenswerte t Jahr W t Gesamtvermögen x i,t Finanzieller Vermögenswert X n,t Hypothek X t Vektor aller nanziellen Vermögenswerte x t Anteil der nanziellen Vermögenswerte am Gesamtvermögen X t l Finanzielles Vermögen Z Vektor der risikanten Anlageklassen
γ Lagrangeparameter Γ Vektor der Kovarianzen aller Anlageklassen ǫ H,t Stochastisches Element der Immobilienrendite ǫ i,t Stochastisches Elemente der Assetrendite ǫ t Vektor der stochastischen Elemente der Renditen µ H Erwartete Rendite einer Immobilie µ i Erwartete Rendite eines nanziellen Vermögenswertes σ Standardabweichung Ω Kovarianzmatrix der Renditen
V
1 Einleitung
Für viele private Haushalte stellt die Frage, ob sie eine Immobilie kaufen oder lediglich mieten, ein groÿes Problem dar. Diese Überlegung hat gravierende Auswirkungen auf die Vermögensituation der Haushalte, da ein Hauskauf in der Regel das vorhandene Vermögen übersteigt und zur Finanzierung eine Hypothek auf das Haus aufgenommen werden muss. Durch die Verschuldung ergeben sich starke Auswirkungen auf weitere Investitionen, beispielsweise in Aktien oder Anleihen. Die Kreditaufnahme und die sich daraus ergebenden Tilgungszahlungen schränken den Investitionsspielraum stark ein, welcher zusätzlich durch die jeweilige Risikoeinstellung der Haushalte limitiert ist.
Aus diesen Vorüberlegungen lässt sich schlieÿen, dass die optimale Portfoliozusammensetzung privater Haushalte und die Portfolioezienz unter dem Einbezug selbstgenutzter Immobilien von groÿer Bedeutung ist. In der vorliegenden Arbeit werden diese Begebenheiten an Hand mehrerer in der Literatur diskutierter Modelle untersucht. Zunächst erfolgt dazu eine kurze Charakterisierung selbstgenutzter Immobilien, anschlieÿend werden zwei aufeinander aufbauende Modelle, deren jeweiligen Datengrundlagen und die damit erzielten Ergebnisse erläutert.
2 Charakterisierung selbstgenutzter Immobilien
In vielen Portfolios privater Haushalte sind selbstgenutzte Immobilien vorhanden. So gibt beispielsweise der durchschnittliche Haushalt in Westeuropa und Nordamerika 25% - 35% seines Einkommens für Immobilien aus. Sie stellen folglich, allein aufgrund ihrer Gröÿe und der daraus folgenden Illiquidität, das dominierende Gut im Portfolio dar. Dabei ist ihr Portfolioanteil jedoch meist höher als aus Optimierungssicht wünschenswert, vor allen weil kurzfristige Anpassungen oft unmöglich sind. Auÿerdem können Immobilien sowohl als Investitions- als auch als Konsumgut angesehen werden. Eine Entscheidung zwischen Kauf und Mietkauf einer Immobilie bedeutet also zusätzlich eine Aufspaltung in Konsum und Investition. Das Anmieten eines Hauses kann dabei aber nicht als perfektes Substitut für den Kauf angesehen werden, da die unterschiedliche steuerliche Behandlung und verschiedene, meist hohe Transaktionskosten (Makler, etc.) eine wichtige Rolle spielen. Sehr wichtig ist auÿerdem ein passendes Finanzierungsangebot mittels einer Kreditaufnahme. Abschlieÿend muss jeder Hausbesitzer berücksichtigen, dass 1
er einem groÿen Preisänderungsrisiko ausgesetzt ist.
1 Vgl. Flavin u. Yamashita (2002, S.345/346), Englund u. a. (2002, S.167/168), Pelizzon u. Weber (2008, S.401).
1
Arbeit zitieren:
B. Sc. Eva-Maria Ferstl, 2008, Die Portfolioallokation privater Haushalte unter Berücksichtigung selbstgenutzter Immobilien, München, GRIN Verlag GmbH
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