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Jesus lebt, mit ihm auch ich!

Der Apostel Paulus und die Auferweckung Jesu Christi von den Toten

Title: Jesus lebt, mit ihm auch ich!

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 49 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Christian Deuper (Author)

Theology - Biblical Theology
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Christlicher Glaube steht und fällt mit dem Zeugnis von der Auferweckung Jesu Christi von den Toten. Für das Verstehen des Neuen Testaments ist die Beschäftigung mit dem Bekenntnis der Urchristenheit zu ihrem erhöhten Herrn von grundlegender Bedeutung. Die Texte, auf die sich die Kirche in ihrer Geschichte immer berufen hat und beruft, sind von Personen verfasst, die in diesem Glauben leben: Gott hat Jesus, der vom Reich Gottes gepredigt und sich den Armen und Ausgestoßenen zugewandt hat, nicht im Tode gelassen, sondern auferweckt und zum Herrn über die Kirche eingesetzt. Dass nach Ostern nichts mehr ist, wie es vorher war, wird besonders deutlich am Zeugnis des Apostels Paulus, der den irdischen Jesus gar nicht gekannt hat, von der Auffindung des leeren Grabes gar nichts wissen muss, und dennoch ausgehend von diesem Glaubenssatz eine Theologie entfaltet, die das Ureigenste des christlichen Glaubens darstellt: Ganz auf Christus verwiesen zu sein, der durch seinen Tod und seine Auferstehung den Gottlosen aus der Macht des Todes befreit.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wortfeldanalyse: αναστασις, ανισταται und εγειρειν

2.1 Römerbrief

2.2 Erster Korintherbrief

2.3 Zweiter Korintherbrief

2.4 Galaterbrief

2.5 Philipperbrief

2.6 Erster Thessalonicherbrief

3. Von Paulus übernommene Traditionsstücke

3.1 Die judenchristliche Formel Römer 1,(1f)3f

3.2 Das Bekenntnis 1. Korinther 15,3b-5(6-8)

3.3 Das Predigtschema 1. Thessalonicher 1,9f

4. Die Auferweckung Jesu als das entscheidende Prädikat Gottes

4.1 Römer 4,24

4.2 Römer 8,11

4.3 Römer 8,34

4.4 Römer 10,9

4.5 Zweiter Korintherbrief 1,9

4.6 Zweiter Korintherbrief 4,14

4.7 Galater 1,1

5. Die Konsequenzen der Auferweckung Jesu für das Heute und für das Morgen der Christen

5.1 Römer 6,1-11

5.2 Römer 7,4

5.3 Erster Korintherbrief 6,14

5.4 Zweiter Korintherbrief 5,15

5.5 Philipper 3,10f

5.6 Erster Thessalonicherbrief 4,13-18

6. Zusammenfassende Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das paulinische Verständnis der Auferweckung Jesu Christi als zentrales Element seines theologischen Denkens, indem sie philologische Analysen, traditionsgeschichtliche Herleitungen und die existentiellen Konsequenzen für den christlichen Glauben herausarbeitet.

  • Analyse des biblischen Wortfeldes (αναστασις, ανισταται, εγειρειν) in ausgewählten Paulusbriefen.
  • Untersuchung von vorpaulinischen Bekenntnis- und Traditionsstücken, die Paulus rezipiert und weiterentwickelt.
  • Exegese der Auferweckung Jesu als essenzielles, Gott definierendes Prädikat.
  • Darstellung der eschatologischen und ethischen Auswirkungen der Auferstehung auf das Leben der Christen.
  • Diskussion der Zusammenhänge zwischen Christologie und Soteriologie bei Paulus.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die judenchristliche Formel Römer 1,(1)3-4

Das Präskript des Römerbriefes weist gegenüber dem üblichen von Paulus befolgten Schema eine bedeutsame Erweiterung auf in Form eines christologischen Bekenntnisses. Die Verse 3f sprengen den Kontext, „vom Zusammenhang her [ist] gar nicht recht einzusehen, warum Paulus hier diese gewichtigen christologischen Aussagen einsetzt. Deutlich wird das erst, wenn man erkennt, daß Paulus hier ein vorformuliertes Bekenntnis zitiert“. Auch der sprachliche Charakter der Verse (Partizipialstil, Verzicht auf Artikel vor Substantiven) ist unpaulinisch und verweist auf vom Apostel übernommenes Traditionsgut, ebenso der theologische Akzent der Davidssohnschaft (sonst kein Thema des Paulus, vgl. aber 2Tim 2,8). Die Wendung taucht im Corpus Paulinum nur Gal 4,4 nocheinmal auf, wo ebenfalls Traditionsgut vorliegt; das Gegensatzpaar verwendet Paulus sonst für die Sphären der christlichen Existenz (Röm 8,5-13; Gal 3,3; Phil 3,3), nicht zur Kennzeichnung von himmlischer und irdischer Welt (vgl. dagegen 1Tim 3,16; 1Petr 3,18; 4,6); schließlich ist Hapaxlegommenon bei Paulus und Hebraismus. In summa: „Aus Form und Inhalt der Wendung geht hervor, daß es sich um eine judenchristliche Formulierung handelt.“ Der Sitz im Leben der Verse könnte die Taufe sein, es sich also um ein von den Katechumenen abzulegendes Bekenntnis handeln. Paulus hat aber wohl diesen ihm vorliegenden Text um einige Zusätze erweitert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, verknüpft es mit dem Osterlied von Christian Fürchtegott Gellert und umreißt die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Wortfeldanalyse: αναστασις, ανισταται und εγειρειν: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte philologische Untersuchung der verwendeten griechischen Fachbegriffe für Auferstehung und Auferweckung in den authentischen Paulusbriefen.

3. Von Paulus übernommene Traditionsstücke: Es werden die zentralen vorpaulinischen Glaubensformeln (Röm 1, 1Kor 15, 1Thess 1) analysiert, die Paulus übernimmt und in seine Theologie integriert.

4. Die Auferweckung Jesu als das entscheidende Prädikat Gottes: Dieses Kapitel erläutert, wie Paulus Gott primär durch das Handeln an Jesus definiert und die Auferweckung als zentrale Heilsbotschaft hervorhebt.

5. Die Konsequenzen der Auferweckung Jesu für das Heute und für das Morgen der Christen: Hier werden die ethischen und eschatologischen Auswirkungen des Osterglaubens auf das Leben der christlichen Gemeinde, etwa in Bezug auf Taufe, Gesetz und Hoffnung, dargelegt.

6. Zusammenfassende Schlussbetrachtungen: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und verdeutlicht die Entwicklung der paulinischen Theologie der Auferweckung.

Schlüsselwörter

Auferweckung Jesu, Paulus, Christologie, Soteriologie, Bekenntnis, Urchristentum, Exegese, Rechtfertigung, Auferstehung der Toten, Eschatologie, Tauftheologie, Gotteskraft, Neues Testament, Traditionsgeschichte, Apostolat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche zentrale Bedeutung die Auferweckung Jesu Christi im Denken und in der Verkündigung des Apostels Paulus einnimmt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf philologischen Analysen, der Untersuchung vorpaulinischer Bekenntnistraditionen sowie den ethischen und eschatologischen Konsequenzen für das Leben der Christen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Entwicklung der paulinischen Deutung des urchristlichen Bekenntnisses „Gott hat Jesus von den Toten auferweckt“ nachzuzeichnen und dessen Bedeutung für die christliche Theologie aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exegetische Methode angewandt, die biblische Texte in ihrem philologischen, literarkritischen und traditionsgeschichtlichen Kontext untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Wortfeldanalysen, die Exegese von Traditionsstücken, die Charakterisierung Gottes durch die Auferweckung sowie die ethischen Implikationen für die Gemeinde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Auferweckung Jesu, Paulus, Soteriologie, Rechtfertigung, Urchristentum und Eschatologie.

Wie unterscheidet Paulus die Auferstehung von der allgemeinen Auferweckung der Toten?

Paulus verknüpft die Auferstehung der Toten untrennbar mit der Auferweckung Jesu Christi, wobei er diese Hoffnung primär auf die "in Christus Gestorbenen" bezieht.

Welche Rolle spielt das Traditionsgut in der paulinischen Theologie?

Paulus rezipiert ältere christologische Bekenntnisse und Traditionsstücke, die er durch eigene theologische Akzente, etwa zur Rechtfertigung oder zum Verhältnis von Tod und Auferstehung, gedanklich weiterführt.

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Details

Title
Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Subtitle
Der Apostel Paulus und die Auferweckung Jesu Christi von den Toten
College
University of Osnabrück  (Evangelische Theologie)
Course
Seminar
Grade
1,5
Author
Christian Deuper (Author)
Publication Year
2008
Pages
49
Catalog Number
V122965
ISBN (eBook)
9783640277100
ISBN (Book)
9783640277803
Language
German
Tags
Jesus Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Deuper (Author), 2008, Jesus lebt, mit ihm auch ich!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122965
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