1 EINLEITUNG. 3
2 BEGRIFFSERKLÄRUNG. 4
2.1 Das Lernen 4
2.2 Die Lernstile und Lerntypen. 4
2.3 Die Kultur. 5
3 LERNSTILTHEORIEN. 6
3.1 Die Lernstile nach Kolb 6
3.1.1 Lernen in vier Phasen nach Kolb. 7
3.1.1.1 Der Divergierer 8
3.1.1.2 Der Assimilierer 9
3.1.1.3 Der Konvergierer. 9
3.1.1.4 Der Akkomodierer. 10
3.2 Die Lernstile nach Honey und Mumford 11
3.2.1 Der Aktivist. 12
3.2.2 Der Reflektierer. 12
3.2.3 Der Theoretiker. 12
3.2.4 Der Pragmatiker 13
3.3 Die Lernstile nach Felder 13
3.3.1 Der aktive und reflektive Lerner 13
3.3.2 Der sensorische und intuitive Lerner. 13
3.3.3 Der visuelle und verbale Lerner. 14
3.3.4 Der sequentielle und globale Lerner 14
4 LERNEN VOR DEM KULTURELLEN HINTERGRUND. 15
4.1 Machtdistanz 16
4.2 Individualismus/Kollektivismus 16
4.3 Maskulinität/Femininität. 17
4.4 Unsicherheitsvermeidung. 17
5 FAZIT UND AUSBLICK 18
6 ABBILDUNGSVERZEICHNIS. 20
7 LITERATURVERZEICHNIS 21
LITERATUR. 21
QUELLEN. 22
Seite 2
Lernstile & Lerntypen D a n i e l W e r n e r
1 Einleitung
Zur Erlangung der Modulabschlussprüfung im Modul 3 im Studiengang Erwachsenenpädagogik/lebenslanges Lernen beschäftige ich mich im Rahmen der Vorlesung von Prof. Dr. Henze „Didaktik interkulturellen Handelns“ und dem Seminar von Irina Leffers „Interkulturelle Kommunikation in pädagogischer Perspektive“ mit dem Thema dieser Arbeit „Lernstile & Lerntypen - vor dem interkulturellem Hintergrund“.
Nach einer kurzen Einleitung zum Thema, wird in dem Kapitel 2 eine Klärung der Begriffe Lernen, Lernstile/Lerntypen und Kultur vorgenommen. Dabei ist dem Autor dieser Arbeit durchaus bewusst, dass eine umfassende Begriffsklärung in dieser Arbeit unmöglich wäre. Im anschließenden Kapitel 3 erfolgt eine tiefgreifendere Darstellung der Lernmodelle und Lernstile von Kolb, Honey und Mumford, sowie von Felder. Dabei werden die Lernstilmodelle der drei Vertreter dargestellt und die verschiedenen Lernstile eingehend beschrieben. Das dritte Kapitel stellt den Hauptteil dieser Arbeit dar. Im Kapitel 4 soll Bezug auf den kulturellen Aspekt genommen werden. Dabei soll unter Betrachtung der Forschungsarbeit von Geert Hofstede die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Kulturen und das damit zusammenhängende Lernen dargestellt und erläutert werden. Abschließend erfolgt eine Schlussbetrachtung, welche die persönliche Meinung des Autors dieser Arbeit beinhaltet. Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Lernstile und Lerntypen darzustellen, und aufzuzeigen, dass sich nicht jedes Individuum auf die gleiche Art und Weise einen Lernstoff aneignet.
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2 Begriffserklärung
Bevor sich diese Arbeit mit dem Thema „Lernstile und Lerntypen“ beschäftigt, soll zunächst ein grundlegendes theoretisches Begriffsverständnis gegeben werden. Der allgemeine Begriff des Lernens sowie der Lernstile stehen dabei im Mittelpunkt. Des Weiteren möchte ich auch den Begriff der Kultur durch verschiedene Definitionen einordnen.
2.1 Das Lernen
Es gibt unterschiedliche Definitionen für das Lernen, das den Erwerb von Wissen und Fähigkeiten oder Kenntnissen betrifft. Die eine beste Lernmethode gibt es nicht. Lernen kann als das Gewinnen neuer Erkenntnisse über das eigene Potenzial beschrieben werden, das sich in neuem Wissen, neuen Fähigkeiten, neuen Sichtweisen, neuen Fertigkeiten und insbesondere in der Kombination aller dieser Elemente zeigt, die man als Professionalität bezeichnen könnte. „Unter Lernen werden alle mehr oder weniger dauerhaften Verhaltensänderungen verstanden, die auf Umwelteinflüsse und nicht auf biologische Reifungsvorgänge oder Verletzungen/Krankheiten des Organismus zurückzuführen sind.“ (JASPER, 2002, S. 371) In dem Buch „Lernpsychologie“ schreibt Walter Edelmann, dass ein Gemeinsames Merkmal aller Lernprozesse die (unmittelbare oder sozial vermittelte) Erfahrungsbildung ist (vgl. EDELMANN, 2000, S. 277).
2.2 Die Lernstile und Lerntypen
Lernstile können als angewandte kognitive Stile bezeichnet werden (vgl. JONASSEN, D. H., GRABOWSKI, B. L., 1993, S. 233). Sie sind spezifische Muster, die die Lerner benötigen, um die physischen, mentalen und emotionalen Anforderungen, die sich aus der Lernsituation ergeben, meistern zu können (vgl. JONASSEN, D. H., GRABOWSKI, B. L., 1993, S. 233). Ihre Ermittlung basiert auf den von Lernern selbst genannten Lernpräferenzen. Im Unterschied zu Tests, die sich auf mentale Fähigkeiten, kognitive Kontrollen und Stile beziehen, also die aktuellen Fähigkeiten, Voraussetzungen und Neigungen bei der Informationsverarbeitung messen, werden Lerner im Rahmen von Lernstiltests nach ihren Vorlieben hinsichtlich der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung befragt. Lernstiltests sollen aber in dieser Arbeit nicht weiter betrachtet werden.
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2.3 Die Kultur
Bei dem Begriff der Kultur, ist es ähnlich wie bei dem Lernbegriff. Es gibt eine Vielzahl an Definitionen. In dieser Arbeit sollen drei Definitionen genannt und eine, die Definition von Alexander Thomas, kurz erläutert werden.
„Der amerikanische Psychologe Harry Triandis definiert beispielsweise Kultur so: »By culture I mean the human made part oft the environment«“ (THOMAS, 2003, S. 21). Dabei meint er Kultur als den Teil der Lebensumwelt, der von Menschen selbst gemacht ist. „Der holländische Kulturpsychologe Hofstede definiert Kultur als »collective programming oft the mind«“ (THOMAS, 2003, S. 21). Hofstede geht dabei von einem kollektiven Bewusstsein einer Gesellschaft oder eines Gesellschaftsteil aus. Diese „Gruppenfürsorge“ beschreibt er auch in einem seiner fünf identifizierten Kategorien (Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Individualismus/Kollektivismus, Maskulinität/Femininität, Zeitliche Orientierung), dem Kollektivismus.
Alexander Thomas von der Universität Regensburg sagt: „Kultur ist ein universelles, für eine Gesellschaft, Organisation und Gruppe aber sehr typisches Orientierungssystem. Dieses Orientierungssystem wird aus spezifischen Symbolen gebildet und in der jeweiligen Gesellschaft usw. tradiert. Es beeinflusst das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln aller ihrer Mitglieder und definiert somit ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft. Kultur als Orientierungssystem strukturiert ein spezifisches Handlungsfeld für alle sich der Gesellschaft zugehörig fühlenden Individuen und schafft damit die Voraussetzungen zur Entwicklung eigenständiger Formen der Umweltbewältigung.“ (THOMAS, 2003, S. 22) Der Schlüsselbegriff in dieser Definition ist das Orientierungssystem. Orientierung ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen, um sich in seiner Umwelt zu Recht zu finden. Diese Sicherheit hat er dann, wenn er über eine ausreichend große Menge Wissen verfügt und dieses sachgerecht und effektiv umsetzen kann (vgl. THOMAS, 2003, S. 22).
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3 Lernstiltheorien
Menschen lernen sehr unterschiedlich und haben bei gleichen Lernbedingungen oft unterschiedliche Erfolge. Die Ursache hierfür liegt unter anderem darin, dass es unterschiedliche Fähigkeiten und Präferenzen bezüglich der Sinnesmodalität gibt, über die man lernt. Der einzelne Lernende erzielt, wie oben beschrieben, sehr unterschiedliche Erfolge unter gleichen Lernbedingungen. Dabei können unterschiedliche Vorkenntnisse, verschiedene Motivationen und grundsätzlich intellektuelle Fähigkeiten der Grund sein. Je nachdem welche Präferenzen in Bezug auf die Sinne bestehen werden verschiedene „Lernstile“ unterschieden.
3.1 Die Lernstile nach Kolb
„Bereits 1972 entwickelte David Kolb ein Lernstilmodell, das sich auf Piagets Verständnis von Assimilation und Akkommodation bezog.“ (http://www.lerno.de/
MPX_content.php?PHPSESSID=d65e706be914d6f0c206991ea4954ac6&pos=0&content_ id=652 - 12.02.2009) Dabei entwickelte er vier Grundkomponenten: konkrete Erfahrung, reflektiertes Beobachten, abstrakte Begriffsbildung, aktives Experimentieren. Die Unterscheidung der vier Lernstile von David Kolb gehört in Deutschland zu den bekanntesten. Nach seiner Theorie geschieht das Lernen aufgrund von Erfahrungen und ist ein ständig fortschreitender Prozess. Dabei findet das neu Gelernte immer einen Anknüpfungspunkt an bereits
vorhandenes Wissen. Das heißt, dass für Kolb das Lernen ein ständig fortschreitender Prozess ist, welcher in vier Phasen abläuft. In dem
Arbeit zitieren:
Daniel Werner, 2009, Lernstile und Lerntypen vor dem interkulturellem Hintergrund, München, GRIN Verlag GmbH
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Lernen durch Lehren - Lernstile und Lerntypen
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