Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS. 4
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS 5
1. EINLEITUNG 6
1.1 Problemstellung und Lösungsansatz. 6
1.2 Aufbau der Arbeit 7
2. DIE SCHAFFUNG EINES THEORETISCHEN ZUGANGS ZUR
PERS ÖNLICHKEIT UND GESUNDHEIT/KRANKHEIT 8
2.1 Begrifflichkeit und eine mögliche definitorische Klärung
des Terminus Persönlichkeit. 8
2.2 Ausgewählte Persönlichkeitstheorien: von altgriechischen
Theorien bis zu den heute anerkannten „Big Five“ 10
2.2.1 Die Theorie des Hippokrates 10
2.2.2 Die Theorien von Eysenck und Cattel 12
2.2.3 Das Fünf- Faktoren- Modell („Big Five“) 14
2.3 Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Gesund-
heit /Krankheit. 15
3. DIE BEDEUTUNG DER PERSÖNLICHKEIT FÜR DIE ER-
HALTUNG DER GESUNDHEIT BZW. DIE ENTSTEHUNG
VON KRANKHEITEN. 20
3.1 Positive Auswirkungen von Einzelkonstrukten der Persön-
lichkeit auf die Gesundheit als Gesundheitsressourcen. 20
3.1.1 Optimismus 20
3.1.2 Selbstwertgefühl 21
3.1.3 Kohärenzsinn 22
3.2 Negative Auswirkungen von Einzelkonstrukten der Per-
s önlichkeit auf die Gesundheit als Gesundheitsrisiken 23
3.2.1 Sorge und Angst 23
3.2.2 Feindseligkeit und Ärger 23
3.2.3 Depression und Verzweiflung 24
2
3.3 Verhaltenstypologien mit gesundheitsrelevanten Persön-
lichkeitskonstrukten. 25
3.3.1 Persönlichkeitstypologien 1 bis 6 25
3.3.2 Persönlichkeitstypologien A bis D 26
4. SCHLUSSBETRACHTUNG. 28
4.1 Zusammenfassung 28
4.2 Resümee. 29
5. LITERATURVERZEICHNIS 31
3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Die vier Temperamentstypen des Hippokrates und deren
Abbildung 2: Das zweidimensionale System von Eysenck: Extraversion
Abbildung 3: Das Cattell’sche sechzehn Persönlichkeitsfaktorensystem
Abbildung 4: Die fünf Persönlichkeitsfaktoren der „Big Five“ mit zugehörigen Facetten und bipolaren Eigenschaften ..................... 14
Abbildung 5: Die komplexen Verbindungen zwischen der Persönlichkeit
Abbildung 6: Die Vorstellungen eines Zusammenhangs zwischen Persön-
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise ca. circa engl. englisch et al. et alii (und andere) f folgend ff fort folgend griech. griechisch lat. lateinisch o.g. oben genannt s. siehe S. Seite u.a. unter anderem usw. und so weiter vgl. vergleiche vs. versus (gegen) zit. zitiert
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1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Lösungsansatz
Es ist doch sicherlich schon mal bei uns vorgekommen, dass wir die folgenden Aussagen so oder in ähnlicher Weise in Gesprächen gehört oder sogar selbst gesagt haben:
„Sei doch nicht so ehrgeizig, sonst stirbst du noch vor lauter Ehrgeizigkeit“
oder
„Sei mal hier nicht so aufbrausend, sonst kriegst du noch ’nen Herzinfarkt“
oder
„Also, deine Ruhe und Ausgeglichenheit möcht’ ich haben, dann wär’ vielleicht auch ich immer so gut drauf wie du“ 1
In den hier aufgeführten Zitaten geht es uns besonders um einen wichtigen Aspekt: um die beispielsweise im zweiten Zitat genannten Wörter „aufbrausend“ und „Herzinfarkt“. Der Begriff „aufbrausend“ ist ein Kennzeichen der Persönlichkeit und das Wort „Herzinfarkt“ bezeichnet eine Erkrankung. Es ist durch die drei Zitate deutlich worden, dass wir hier und da unsere Verhaltensweisen und Charakterzüge mit unserer Gesundheit in Verbindung bringen. Daraus folgt, dass wir ein Zusammenspiel zwischen unseren Persönlichkeitszügen und unserer Gesundheit vermuten. Doch ist unsere Vermutung wirklich gerechtfertigt und kann diese in die Wissenschaft übertragen und auch von ihr bestätigt werden?
Wir wollen mit unserer Arbeit zeigen, inwieweit bestimmte Persönlichkeitsstrukturen des Menschen sich auf die Erhaltung der Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten auswirken. Anhand von wissenschaftlichen Studien und Literaturbeiträgen stellen wir Ergebnisse vor, die dazu beitragen werden, diese Vermutung zu bestätigen oder doch zu entkräften.
1 diese drei Zitate sind für unsere Thematik ausgedacht worden
6
1.2 Aufbau der Arbeit
Nachdem wir anhand der Einleitung unsere Arbeit eröffnet haben, beginnen wir im zweiten Abschnitt, einen theoretischen Rahmen für den Hauptteil zu konstruieren. Es geht darum, theoretische Skizzierungen zu den beiden Themenobjekten Persönlichkeit und Gesundheit/Krankheit vorzunehmen. Deshalb ist es zunächst unerlässlich, den Begriff Persönlichkeit aufzuschlüsseln, indem mehrere Definitionsversuche unternommen werden und die Schwierigkeit einer definitorischen Klärung gezeigt wird. Anschließend stellen wir verschiedene und ausgewählte Persönlichkeitstheorien vor, die für den Zusammenhang und für das Verständnis unseres Themenspektrums von Bedeutung sind. Nachfolgend soll die theoretische Verbindung zwischen Persönlichkeit und Gesundheit/Krankheit beleuchtet werden. Dabei werden Theorien und benachbarte Wissenschaften, die in Beziehung zur Thematik stehen, dargelegt und erklärt.
Im Anschluss der theoretischen Betrachtungen wird im dritten Abschnitt der Untersuchungsgegenstand bzw. die im ersten Abschnitt postulierte Fragestellung beleuchtet. Es wird gezeigt, in wieweit Persönlichkeitseigenschaften Einfluss auf die Erhaltung der Gesundheit und die Förderung von Krankheiten haben. Die Darstellungen beziehen sich einerseits auf Persönlichkeitsmerkmale, die entweder als Ressourcen oder Risiken der Gesundheit betrachten werden. Andererseits werden auch Persönlichkeitstypen mit ge-sundheitsrelevanten Verhaltenskonstrukten vorgestellt. Abschließend reflektieren wir im letzten Abschnitt unsere Ausführungen in einer Schlussbetrachtung. Dabei fassen wir die wesentlichen Inhalte in kurzer und prägnanter Art zusammen und leiten daraus ein Fazit ab, in der u.a. die Quintessenz unserer Arbeit festgehalten ist. Dieser Endgedanke umfasst ein Problem, was sich aus dem Resultat der Fragestellung ergeben hat.
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2. DIE SCHAFFUNG EINES THEORETISCHEN ZUGANGS ZUR PERSÖNLICHKEIT UND GESUNDHEIT/KRANKHEIT
2.1 Begrifflichkeit und eine mögliche definitorische Klärung des Terminus Persönlichkeit
Der Begriff „Persönlichkeit“ hat seine Wurzeln im Wort „Person“. Dieses wiederum leitet sich von dem lateinischen Begriff „persona“ ab. Das Wort persona hat eine lange Vergangenheit und liegt in der Antike. Im Laufe der Zeit hat das Wort mehrere Veränderungen in der Begrifflichkeit durchlaufen. 2 Eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition für den Terminus Persönlichkeit besteht in der Literatur nicht. 3 Sie kann auch nicht bestehen, da es eine immense Vielfalt von Persönlichkeitstheorien gibt. Es existiert nicht die universelle Theorie, die es ermöglichen würde, eine bestimmte Definition zu verfassen und vorzulegen. Eine allumfassende und übergreifende Theorie steht in der Persönlichkeitspsychologie noch aus. 4 Im Gegensatz zur Definitionsproblematik in der Wissenschaft wird der Begriff im Alltagsleben oft als Werturteil verwendet, wenn eine Person zur Anderen sagt, er habe eine „starke Persönlichkeit“ oder „herausragende Persönlichkeit“. Es sind viele Definitionen möglich und sie dürfen nicht als falsch oder richtig „verurteilt“ werden. Sie können uns dienen, das Verständnis der Persönlichkeit zu fördern und in dem Wissenschaftsgebiet voranzukommen. 5 Schon eines der ersten Lehrbücher zur Persönlichkeitsforschung 1937 von Allport enthielt zum Problem einer Begriffsbestimmung der Persönlichkeit fünfzig Definitionen aus verschiedenen Wissenschaften. 6 Rost wagt sogar die provokante und doch zugleich abstrakte Aussage: „Definitionen von Persönlichkeit gibt es so viele, wie es Persönlichkeitsforscher gibt.“ 7 Trotz dieser Definitionsproblematik wollen wir uns anmaßen, Definitionen zur Persönlichkeit als Grundlagen dieser Arbeit darzulegen. Die Erste ist aus
2 vgl. Fisseni 2003, S. 18f; Laux/Renner 2005, S. 220; Nolting/Paulus 2008, S. 79
3 vgl. Sader/Weber 2000, S. 9; Kuhl 2001, S. XV; Stock/Stock 2007, S. 91; Nolting/Paulus 2008, S. 104f
4 vgl. Wenninger 2001, S. 244
5 vgl. Pervin et al. 2005, S. 31
6 vgl. Allport 1937 zit. in: Sader/Weber 2000, S. 9; Pervin et al. 2005, S. 31
7 Rost 1997, S. 499
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Arbeit zitieren:
Christian Kunow, Toni Schmidt, 2009, Persönlichkeit und Gesundheit, München, GRIN Verlag GmbH
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