Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis. II
Abbildungsverzeichnis. III
1. Einleitung. 1
2. Das Personalvermögenskonzept nach ORTNER. 2
2.1. Begriffsabgrenzungen. 2
2.2. Die Personalvermögensrechnung und mögliche
Bewertungsprobleme. 3
3. Der Workonomics -Ansatz der Boston Consulting Group. 4
3.1. Vom kapital- zum personalbasierten Wertemanagement. 4
3.2. Die Workonomics -Kennzahlen zur Wertermittlung. 6
4. Analyse des Workonomics -Anzatzes unter Einbeziehung
des Personalvermögenskonzeptes. 8
4.1. Grundsätzliche Eignung zur (Stellen-)Wertermittlung
von institutionellem Personalvermögen. 8
4.2. Vorteile und Grenzen des Workonomics -Ansatzes. 10
4.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Personal-
verm ögensrechnung. 14
5.Schlussbetrachtungen. 15
Literaturverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
A Abschreibungen Abb. Abbildung Abs. Absatz ACP Average Cost per Person Aufl. Auflage bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise CVA Cash Value Added DAX Deutscher Aktien Index EVA Economic Value Added HGB Handelsgesetzbuch Hrsg. Herausgeber IK Investiertes Kapital i.S.v. im Sinne von i.V.m. in Verbindung mit KK Kapitalkosten MK Materialkosten P Anzahl der Mitarbeiter PK Personalkosten ROI Return on Investment S. Seite s.o. siehe oben ™ Trademark U Umsatzerlöse VAP Value Added per Person Vgl. Vergleiche z.B. zum Beispiel zzgl. zuzüglich
§ Paragraph
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Zusammensetzung des institutionellen Personal-
vermögens..............................................................................3 Abbildung 2: Herleitung der Workonomics™-Spitzenkennzahlen...............6 Abbildung 3: Der Zusammenhang zwischen der Kapital- und der
Personalsicht..........................................................................7 Abbildung 4: Bedeutung von P für den CVA.............................................13
III
1. Einleitung
Der Wandel von der Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft lässt Folgendes erkennen: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 1 eines Unternehmens gewinnen für die unternehmerische Leistungserstellung zunehmend an Bedeutung, während das Kapital als Wertschöpfungs-faktor in den Hintergrund rückt. 2 Dennoch werden sie in der Regel nur als reiner „Kostenfaktor“ und nicht auch als „Vermögensgegenstand“ gesehen und bewertet. 3
Gegenstand dieser Seminararbeit ist der von der Boston Consulting Group entwickelte Workonomics™-Ansatz. Mit ihm soll es Unternehmen ermöglicht werden, die Leistungen ihrer Mitarbeiter anhand von Kennzahlen zu bewerten.
Das Ziel dieser Arbeit ist es zu klären, ob der Workonomics™-Ansatz ein geeignetes Instrument zur Wert- oder Stellenwertermittlung von institutionellem Personalvermögen ist.
Zu diesem Zweck wird im zweiten Kapitel das Personalvermögenskonzept nach ORTNER dargestellt. Zunächst wird dafür auf Begriffe, die dem Konzept zugrunde liegen, eingegangen. Im Anschluss daran werden die Personalvermögensrechnung als Instrument zur quantitativen Bewertung des Personalvermögens sowie damit verbundene Bewertungsprobleme betrachtet.
Der Workonomics™-Ansatz der Boston Consulting Group wird im dritten Kapitel vorgestellt. Dabei wird kurz auf die Entwicklung und die Notwendigkeit dieses Ansatzes eingegangen, um dann die neu konzipierten Kennzahlen zu erläutern.
Die eigentliche Analyse des Workonomics™-Ansatzes erfolgt im vierten Kapitel. Hier wird untersucht, ob es mit seiner Hilfe überhaupt möglich ist, den Wert von institutionellem Personalvermögen zu ermitteln oder ob lediglich eine Stellenwertermittlung möglich ist. Hierfür werden die Möglichkeiten und die Grenzen des Workonomics™-Ansatzes zur Wertermitt-
1 ImFolgenden wird zur besseren Lesbarkeit auf die weibliche Form verzichtet.
2 Vgl. Nölting, 2000, S. 156; vgl. Strack/Villis, 2003, S. 385; vgl. Strack, 2002, S. 71.
3 Vgl. Strack/Franke/Dertnig, 2000, S. 284.
1
lung aufgezeigt. Anschließend wird der Ansatz mit der in Kapitel 2 vorgestellten Personalvermögensrechnung verglichen. Im fünften Kapitel erfolgt schließlich eine Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit.
2. Das Personalvermögenskonzept nach ORTNER
2.1. Begriffsabgrenzungen
Um das Personalvermögenskonzept nach ORTNER erläutern zu können, werden zunächst Begriffe, die dem Konzept zu Grunde liegen erklärt.
ORTNER verwendet den Begriff des Personalvermögens in deutlicher Abgrenzung zu Humankapital.
Der Begriff des Personals umfasst alle Mitarbeiter, 4 die sich vertraglich verpflichten, dem Unternehmen ihre Arbeitsleistung gegen ein festgelegtes Entgelt zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. 5 ORTNER wählt den Begriff des Personals einerseits, um ihn deutlich von Sachen bzw. Material abzugrenzen. Andererseits möchte er auf die Bezeichnung „human“, die im Deutschen mit „menschlich“ bzw. „menschenwürdig“ übersetzt wird, verzichten, da in Verbindung mit Vermögen oder Kapital der Begriff „human“ ungeeignet ist. 6
Der Begriff des Vermögens wird von ORTNER in Abgrenzung zu Kapital gewählt. Das Kapital steht auf der Passivseite der Bilanz und zeigt die Mittelherkunft. Zum Vermögen gehören alle Vermögensgegenstände, die dem Unternehmen einen wirtschaftlichen Nutzen stiften. Das Vermögen wird bilanziell auf der Aktivseite ausgewiesen und stellt die Mittelverwendung dar. 7 Mit Vermögen kann folglich gewirtschaftet werden. Werden nun „Personal“ und „Vermögen“ zusammengefügt, ergibt sich der Begriff des Personalvermögens. Unter Personalvermögen soll hierbei das Vermögen von Mitarbeitern verstanden werden, bestimmte
4 Vgl. Ortner/Mroß, 2002, S. 5; vgl. Ortner/Thielmann-Holzmayer, 2002a, S. 228.
5 Vgl. Ortner/Thielmann-Holzmayer, 2002b, S. 15.
6 Vgl. Ortner/Mroß, 2002, S. 15.
7 Vgl. Wöhe, 2000, S. 878-880.
2
Arbeit zitieren:
Kathrin Fritsch, 2006, Der Workonomics™–Ansatz zur Ermittlung des (Stellen-) Wertes von institutionellem Personalvermögen, München, GRIN Verlag GmbH
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