II
Inhaltsverzeichnis:
Darstellungsverzeichnis. III
1. Einleitung. 1
2. Die Prinzipal-Agenten-Theorie: Basis für Anreizsysteme 2
3. Sinnhafte Ausgestaltung von Anreizsystemen. 4
4 Die Bedeutung von Anreizsystemen im Kontext der Finanzkrise. 6
5. Die Rolle der Aufsicht in der BRD 9
6. Schlussbetrachtung. 11
Literaturverzeichnis VII
III
Darstellungssverzeichnis
Dar. 1: Systematisierung der Agency-Probleme……………………….............2
Quelle: Entnommen aus: Drobetz (2008, S. 4)
Dar. 2: Spannungsfeld zwischen engen und weiten Messgrößen……………..5
Quelle: In Anlehnung an: Hall (2002, S. 9)
1
1. Einleitung
Seitdem sich die Weltwirtschaft in der Finanzkrise befindet, suchen Ökonomen, Unternehmen, Institutionen sowie Politik nach Gründen und Lösungsansätzen für diese historisch einmaligen Geschehnisse. Seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930`er Jahren, hat es nicht mehr derartige makroökonomische Verwerfungen gegeben. Allerdings sind die Krisen nur schwer miteinander zu vergleichen, da der Grad der Globalisierung und damit die Vernetztheit der einzelnen Volkswirtschaften exponentiell zugenommen haben. Darüber hinaus haben die Wirtschaftsakteure innovative Formen des Risikotransfers kreiert. Durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten entstand ein Leverage-Effekt, der die Weltwirtschaft nun vor eine enorme Zerreißprobe stellt. In Krisenzeiten ist es normal die Situation an Schuld tragenden festmachen zu wollen. Niemand hat mehr an Respekt eingebüßt als die Zunft der Banker und Investmentmanager. In guten Zeiten waren sie das Aushängeschild eines Systems, das die Renditemesslatte nicht hoch genug legen konnte. Für das Erreichen der Ziele wurden sie oft fürstlich belohnt. Nun sind sie Symbol des Niedergangs und werden für ihre Verfehlungen an den öffentlichen Pranger gestellt.
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Anreizsysteme, in denen sich die relevanten Entscheidungsträger befinden und agieren, bzgl. ihrer Krisenrelevanz zu analysieren. Im ersten Schritt wird ein Teil der Neuen Institutionenökonomik, namentlich die Agenturtheorie, zu Hilfe genommen, um die Legitimation von Anreizsystemen herzuleiten. Im darauf folgenden Kapitel werden die Parameter dargelegt und analysiert, die eine sinnhafte Anreizsystematik ausmachen. Anschließend findet eine Auseinandersetzung zwischen Krise und Anreizen der Subjekte statt. Abschließend wird erörtert, ob und inwiefern es ein Überwachungsversagen des Staates gegeben hat.
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2. Die Prinzipal-Agenten-Theorie: Basis für Anreizsysteme
Dieses Kapitel behandelt Bestandteile der Agenturtheorie, die für die Existenz von Anreizsystematiken bedeutend sind. Grundlage der Ausführungen ist die Veröffentlichung von Picot, Dietl und Franck (1999, S. 85-94).
Agency-Probleme entstehen dann, wenn ein Auftraggeber (Prinzipal) eine Tätigkeit an einen Auftragnehmer (Agent) delegiert, dieser jedoch nicht vollumfänglich für die Konsequenzen verantwortlich zeichnet. In diesem Rahmen ist eine der Grundannahmen, dass beide Vertragsparteien eigene, und damit einhergehend divergierende, Interessen verfolgen und diese jeweils versuchen zu maximieren. Zielkonflikte sind somit meist unausweichlich. Eine weitere Kernannahme ist die Existenz von
Informationsasymmetrien. Für den Prinzipal besteht in der Regel die Schwierigkeit, die Handlungen des Agenten zu beobachten bzw. zu beurteilen. Dieser Informationsvorteil wird vom Agenten dazu gebraucht, seinen eigenen Nutzen zu maximieren. Wenn sich die Möglichkeit des Opportunismus bietet, so wird diese ausgenutzt. Die vorhandene Informationsdivergenz wird von der jeweils anderen Partei als Verhaltensunsicherheit wahrgenommen.
Arbeit zitieren:
Sascha Krüger, 2009, Weltwirtschaft in der Finanzkrise: Krisenverstärkung durch Anreizsysteme und/bzw. fehlerhaftes Regelwerk der Aufsicht, d.h. gibt es staatliches Überwachungsversagen?, München, GRIN Verlag GmbH
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Hat mir sehr gefallen, aufgrund dieser Arbeit konnte ich mein Wissen vertiefen. Vielen Dank !
am Monday, August 16, 2010-