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Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 3
1 Definition und Abgrenzung 4
1.1 Motivation. 4
1.2 Organisationspsychologische Betrachtungsweise 4
2 Motivationsmodelle 4
2.1 Bedürfnishierarchie-Theorie nach Abraham H. Maslow 5
2.1.1 Beschreibung der Bedürfnishierarchie 5
2.1.2 Fazit 5
2.2 E.R.G.-Theorie nach Clayton P. Alderfer 6
2.2.1 Einteilung in Bedürfnisklassen 6
2.2.2 Vier Prinzipien und sieben Hauptaussagen 7
2.2.3 Fazit 7
2.3 Theorien X und Y von Douglas McGregor 8
2.3.1 Theorie X 8
2.3.2 Theorie Y 8
2.3.3 Fazit 9
2.4 Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg 9
2.4.1 Grundlagen der Theorie 9
2.4.2 Wirkzusammenhänge 10
2.4.3 Fazit 10
3 Praxisbeispiel 10
3.1 Situationsbeschreibung 10
3.2 Zusammenfassung der Ausgangssituation 14
3.3 Situationsanalyse unter Berücksichtigung der Motivationstheorien 15
3.4 Empfehlungen zur Verbesserung 16
3.4.1 Situationsbezogene Empfehlungen als Sofortmaßnahmen 16
3.4.2 Allgemeine mittelfristige Handlungsempfehlungen 18
Anlagen 21
Literaturverzeichnis 22
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Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Aufl. Auflage aktual. aktualisiert(e) bearb. bearbeitet(e) bzw. beziehungsweise erw. erweitert(e) et al. et alii/aliae/alia (lat. “und andere”) etc. et cetera (lat. “und die übrigen“) f. folgende ff. fortfolgende jmds. jemandens lat. lateinisch o. g. oben genannt(e) o. J. ohne Jahr o. Jg. ohne Jahrgang s. siehe u. und u. a. und andere überarb. überarbeitet(e) unv. unverändert(e) usw. und so weiter u. U. unter Umständen vgl. vergleiche vollst. vollständig z. B. zum Beispiel
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1 Definition und Abgrenzung 1.1 Motivation
Unter dem Begriff Motivation (von lat. motus, „Bewegung“) wird die „Summe der Beweggründe, die jmds. Entscheidung, Handlung beeinflussen“ (Wermke 2005: 681) verstanden. „Motivation entsteht aus der Interaktion von Person und Situation. Spezifische überdauernde Persönlichkeitsmerkmale die Motive werden durch die Wahrnehmung bestimmter Situationsbedingungen, die man als Anreize bezeichnet, aktiviert und damit zur Motivation“ (Rosenstiel 1975: 226).
Sie ist somit ein Zustand, der das Verhalten (in unserem Fall von Menschen) in eine bestimmte Richtung lenkt, um gewisse Ziele zu erreichen.
Wichtig für die spätere Beschreibung einzelner Motivationsmodelle ist das Verständnis dafür, dass die Motivation vom Bedürfniszustand eines Organismus abhängt und, wie oben bereits erwähnt, in Verbindung mit entsprechenden inneren (intraorganismischen) oder äußeren Reizen steht. Äußere Reize können soziale (in-terorganismische; beim Menschen: interpersonelle) Signale, aber auch Merkmale unbelebter Objekte sein (vgl. Wikipedia „Motivation“ 2009).
1.2 Organisationspsychologische Betrachtungsweise
Im Zuge dieser Abhandlung soll speziell die organisationspsychologische Betrachtung des Begriffes Motivation im Vordergrund stehen. Unter diesem Gesichtspunkt kann die o. g. Definition weiter spezifiziert werden: „Motivation ist die Bereitschaft, eine besondere Anstrengung zur Erfüllung der Organisationsziele auszuüben, wobei die Anstrengung die Befriedigung individueller Bedürfnisse ermöglicht“ (Strunz o. J.: 41). Unter den individuellen Bedürfnissen sind jedoch nicht nur materielle Bedürfnisse (z. B. in Form von Gehalts-/Lohnzahlungen) zu verstehen, sondern darüber hinaus auch Bedürfnisse immaterieller Art (z. B. Anerkennung, gesellschaftliches Prestige, etc.).
2 Motivationsmodelle
Die Vielzahl an Inhalts- und Prozessmodellen im Bereich der Motivationstheorien bedingt zwingend eine Auswahl. Nachfolgend sollen daher nur folgende Theorien betrachtet werden: Aus dem Bereich der humanistischen Psychologie die Bedürfnis- hierarchie-Theorie nach Abraham H. Maslow und die E.R.G.-Theorie nach Clayton
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P. Alderfer, aus der Arbeitspsychologie die Theorien X und Y von Douglas McGregor und die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg.
2.1 Bedürfnishierarchie-Theorie nach Abraham H. Maslow
2.1.1 Beschreibung der Bedürfnishierarchie
Die Maslowsche Bedürfnishierarchie, oft auch als Bedürfnispyramide bezeichnet, ist die wohl bekannteste Theorie der letzten Jahrzehnte. Maslow legt die Annahme zu-grunde, dass Menschen durch Ihre Bedürfnisse motivierbar sind. Menschliche Bedürfnisse wiederum können hierarchisch nach ihrer relativen Dringlichkeit angeordnet werden. Erst wenn die Bedürfnisse einer Stufe weitestgehend erfüllt sind, wird die Erfüllung des nächsthöheren Bedürfnisses angestrebt werden. Daraus entstand die Bedürfnishierarchie mit ihren fünf Stufen (s. Anlagen, Abb. 1).
• Die physiologischen Bedürfnisse sind Grundbedürfnisse, die der Selbsterhaltung dienen (z. B. Essen, Trinken).
• Sicherheitsbedürfnisse umfassen alle Bedürfnisse, die auf den Schutz vor physischen, psychischen und ökonomischen Gefahren gerichtet sind (z. B. Geborgenheit, Gesetze, Arbeitsplatzsicherheit).
• Unter Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Liebe (auch „soziale Bedürfnisse“) wird der Kontakt und die Zuwendung in Bezug auf andere Menschen ver-standen (z. B. Gruppenzugehörigkeit, Liebe).
• Bedürfnisse nach Achtung (auch Wertschätzungsbedürfnisse) beinhalten das Streben nach Selbstbestätigung und das Bedürfnis nach Achtung und Anerkennung durch andere Menschen (z. B. persönlicher Erfolg, Status).
• Bei den Bedürfnissen nach Selbstverwirklichung handelt es sich um den Wunsch der persönlichen Entfaltung und Weiterentwicklung (z. B. Ausschöpfen der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten) (vgl. Maslow 1989: 62 ff.).
2.1.2 Fazit
Aufgrund ihrer einfachen und leicht verständlichen Logik hat die Bedürfnis-Hierarchie-Theorie in der Praxis eine breite Anerkennung gefunden. Jedoch ist dabei zu beachten, dass die Maslowsche Theorie, so wie auch andere Theorien der humanistischen Psychologie, kaum überprüfbare Hypothesen und wenig experimentel- le Forschung hervorgebracht haben (vgl. Weiner 1994: 340). „Bedingt dadurch ge-
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winnen jene Ansätze gegenüber der Theorie Maslows an Bedeutung, die leichter zu operationalisieren und somit besser zu testen sind“ (Rosenstiel 2007: 403). Des Weiteren konnte eine Klassifizierung und Abgrenzung in fünf Klassen in empirischen Studien nicht bestätigt werden (vgl. Neuberger 1974: 109 f.).
2.2 E.R.G.-Theorie nach Clayton P. Alderfer
2.2.1 Einteilung in Bedürfnisklassen
Die E.R.G.-Theorie, als weiterer Ansatz aus der humanistischen Psychologie, stellt einerseits eine Weiterentwicklung der Schlüsselideen von Maslow dar, andererseits aber auch eine Alternative dazu (vgl. Alderfer 1972: 2). Sie unterscheidet folgende Bedürfnisklassen:
• Existence needs (Existenzbedürfnisse),
• Relatedness needs (Beziehungsbedürfnisse) und
• Growth needs (Wachstumsbedürfnisse)
Existence needs umfassen physiologische, finanzielle und nichtfinanzielle Be- bzw. Entlohnungen sowie die Arbeitsbedingungen. Markant für diese Bedürfnisse ist, dass sie unter Personen aufgeteilt werden können, so dass der Gewinn einer Person (oder Gruppe) einen Verlust für eine andere darstellt, wenn die Ressourcen limitiert sind. Dies ist z. B. bei einer Gehaltsentscheidung so: Wird z. B. die Gehaltsentscheidung getroffen für eine Gruppe oder Person mehr zu zahlen, verringert dies die Chancen anderer Personen bzw. Gruppen auch eine Gehaltserhöhung zu erhalten (vgl. Alderfer 1972: 9).
Relatedness needs hingegen umfassen die Bereiche „soziale Bedürfnisse“ und „Wertschätzungsbedürfnisse“ aus der Maslowschen Bedürfnishierarchie. Die Besonderheit dabei liegt darin, dass deren Befriedigung auf einem Prozess des Teilens oder der Gegenseitigkeit beruht (z. B. das gegenseitige Teilen von Gedanken oder Gefühlen). Akzeptanz, Bestätigung, Verständnis und Beeinflussung sind klassische Elemente des Beziehungsprozesses (vgl. Alderfer 1972: 10).
Das Streben des Menschen nach Selbstverwirklichung und Produktivität für sich selbst oder seine Umwelt findet sich schließlich in den Growth needs wieder. Die
Arbeit zitieren:
Alexander Walter, 2010, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, München, GRIN Verlag GmbH
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