Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Zieldefinition 1
3. Zielgruppendefinition 1
4. Methodik und Vorgehensweise 2
5. Definition der Kriterien 2
5.1 Basisdaten der Homepage 3
5.2 Layout und Gestaltung 3
5.3 Handling 4
5.4 Inhalt 5
5.5 Stichwort barrierefreies Internet 6
6. Auswertung der Ergebnisse 7
6.1 Fachhochschule Hannover 7
6.2 Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel 8
6.3 Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen 9
6.4 Fachhochschule Osnabrück 9
6.5 FH Emden/Leer und Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (OOW) 10
7. Darstellung Gesamtergebnis 12
8. Fazit 12
9. Quellenverzeichnis 14
10. Anhang 15
I
1. Einleitung
Dieses Arbeitspapier entstand im Sommersemester 2010, im Rahmen der Funktionsvertiefung Human Resource Management.
2. Zieldefinition
Das Ziel dieser Arbeit ist der objektive Vergleich, staatlicher Fachhochschulen in Niedersachsen, auf Grundlage einer Beurteilung der Webpräsenzen. Die dabei zu untersuchenden Internetauftritte sind die der Fachhochschule Hannover (www.fh-hannover.de) der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (www.ostfalia.de) der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (www.hawk-hhg.de) der Fachhochschule Osnabrück (www.fh-osnabrueck.de) der Fachhochschule Emden/Leer (www.fh-oow.de)
und der Fachhochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (www.fh-oow.de).
3. Zielgruppendefinition
Im Zuge steigender Zahlen von Schulabsolventen in Niedersachsen mit allgemeiner Hochschulzugangsberechtigung 1 , die ihren Höhepunkt im Jahre 2012 mit 50.900 Absolventen, aufgrund der Entlassung eines Doppeljahrgangs, wegen der Reduzierung der Schulzeit auf 12 Jahre hat, sowie der Tatsache, dass immer mehr private Haushalte über einen Internetzugang verfügen, scheint ein Webauftritt für Hochschulen unerlässlich.
So verfügten im Jahr 2009 bereits 73% aller privaten Haushalte in Deutschland über einen Zugang zum Internet 2 . Und auch in Bezug auf die potenzielle Zielgruppe von Absolventen mit Fachhochschulreife lässt sich ein deutlicher Anstieg bis auf 2.800 Personen im Jahr 2011 verzeichnen.
1 Vgl. Statistische Veröffentlichungen der Kultusministerkonferenz Nr. 182 (2007), Seite 97*- 98*
2 Vgl. Pressemitteilung Nr. 464 des Statistischen Bundesamtes vom 03.12.2009
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Niedersachsen steht mit dieser Zahl auf Platz 2 im deutschlandweiten Vergleich und es wird deutlich, welche Möglichkeiten ein gut durchdachter Internetauftritt haben kann.
Somit liegt der Fokus dieser Arbeit auf der Zielgruppe von potenziellen Studierenden, die sich für ein Studium an einer der sechs niedersächsischen, staatlichen Fachhochschulen interessieren.
Präzisiert wird das Ganze dadurch, dass voraus gesetzt wird, dass der potenzielle Bewerber sich für den Studiengang der Betriebswirtschaft interessiert.
4. Methodik und Vorgehensweise
Um eine möglichst hohe Objektivität und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, wurde im Vorfeld der Analyse ein Fragenkatalog verfasst.
Dieser beinhaltet 25 Fragen, die jeweils über eine 5er Skalierung beantwortet werden können. Diese reicht von „sehr gut“ bis hin zu „schlecht“. Wobei „sehr gut“ mit 4 Punkten in die Bewertung eingeht und „schlecht“ mit 0 Punkten bewertet wird. Somit können bei perfektem Abschneiden in der Summe 100 Punkte erreicht werden. Die genauen Anforderungen dessen, werden im folgenden Abschnitt erläutert.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass zu Beginn des Tests eine 4er Skalierung gewählt wurde, diese dann aber aufgrund der „schwarz-weiß“ Ergebnisse, sprich entweder gut oder schlecht, auf eine 5er Skalierung erhöht wurde, auch wenn das die Gefahr, der Tendenz zur Mitte birgt.
Um die Auswertung der Ergebnisse möglichst exakt nachvollziehbar zu machen, befinden sich im Anhang die detaillierten Ergebnisse zu allen einzelnen Hochschulen wieder.
5. Definition der Kriterien
Im Folgenden werden die vier zugrunde gelegten Kriterien genauestens erläutert. Dabei wird ausführlich auf den Fragenkatalog eingegangen und operationalisiert, was zur Erreichung der Maximalpunktzahl notwendig ist.
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5.1 Basisdaten der Homepage
Bestehend aus fünf Fragen, wird hierbei ein Minimum an Kriterien abgefragt, die der professionelle Internetauftritt einer Fachhochschule erfüllen sollte. (vgl. Abb.1) In diesem Teil des Tests konnten am einfachsten Punkte erzielt werden, da bereits bei vorhanden sein eines Impressums oder einer Kontaktmöglichkeit auf der Startseite, die volle Punktzahl verteilt wurde ohne auf inhaltliche Aspekte einzugehen.
Ließ sich die Homepage ohne große Mühe und Vorkenntnisse des genauen Namens über die Suchmaschinen Bing und Google finden und war der Treffer unter den ersten drei Suchergebnissen, wurde ebenfalls die volle Punktzahl vergeben. Lediglich in Hinblick auf die internationale Ausrichtung der Homepage, sprich die Auswahl der Darstellung in weiteren Sprachen, fiel es schwer zu punkten. Denn nur bei vollständiger Verfügbarkeit der Homepage in einer weiteren Sprache wurde hier die volle Punktzahl vergeben.
5.2 Layout und Gestaltung
Ebenfalls basierend auf fünf Fragen, widmet sich dieser Teil des Tests, der optischen Gestaltung und des individuellen Eindrucks der Webseite. (vgl. Abb.2) Ebenso wurde berücksichtigt inwieweit sich die grafische Gestaltung mit Bildern oder ggf. aufwendigen Animationen auf die Ladezeit auswirkten. Getestet wurden die Seitenaufrufe dazu mit der schwächsten Breitbandverbindung (1000er DSL). Das gerade beim Layout und der Gestaltung ein subjektives Empfinden der Testperson eine große Rolle spielt ist bewusst. Jedoch wurde beim Durchführen der
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Fragen darauf geachtet, dass jede Fachhochschule möglichst objektiv bewertet wird und persönliche Präferenzen ausgeblendet werden.
Die volle Punktzahl wurde hier erreicht sobald sich Farbwahl, Schriftart und Größe, sowie eine klare Strukturierung im Einklang befanden. Dabei sollte die Schriftgröße der Homepage nicht kleiner als 10pt und längere Texte automatisch ausgeblendet sein und dem Leser nur auf Wunsch zur Verfügung stehen.
Des Weiteren wurde Wert darauf gelegt, dass die Elemente der Startseite (Bilder und Texte) sich möglichst harmonisch zu einander verhalten und die Farben einladend und freundlich wirken. Nichts wirkt auf den ersten Blick schlimmer, als eine Hochschule deren Webauftritt unsauber und unprofessionell wirkt, denn letzten Endes ist dieser so etwas wie die Visitenkarte des Internets und für viele potenzielle Bewerber der erste Eindruck.
5.3 Handling
Hierbei wurde darauf geachtet inwieweit während des Tests Probleme auftraten oder Dinge auffielen, die das Surfvergnügen einschränkten. (vgl. Abb.3) So wurde zum Beispiel überprüft ob die Browserkompatibilität mit den gängigen Programmen Mozilla Firefox und dem Microsoft Internet Explorer gegeben war. Ist dies der Fall gewesen, konnte die volle Punktzahl erreicht werden. Ebenso, sobald die Homepage über eine Suchfunktion verfügte. War diese Möglichkeit nicht gegeben, so wurde mit „schlecht“, bzw. null Punkten bewertet. Traten während des Tests Fehlermeldungen auf, oder „under construction“ Hinweise, so war festgelegt das ab 2 Fehlern mit schlecht gewertet wird.
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Arbeit zitieren:
Michael Langenfeld, 2010, Vergleich aller Homepages staatlicher Fachhochschulen in Niedersachsen, unter dem Gesichtspunkt des Personalmarketings, München, GRIN Verlag GmbH
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