Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
WiSo-Fakultät
Reflexive Referenzsysteme der Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Sommersemester 2009
D A S
B E R U F L I C H E S C H U L W E S E N
H E U T E
vorgelegt von:
Thomas Sebastian Jensen
Wirtschaftswissenschaften mit Spanisch im Profil Handelslehrer
4. Semester
1
INHALTSVERZEICHNIS
Einleitung ... 1
Hauptteil... 2
Berufsschulwesen in der Bundesrepublik ... 2
Berufsausbildung im dualen System ... 2
Berufsschulpflicht ... 3
Rahmenpläne ... 4
Berufsschulwesen in Schleswig-Holstein ... 5
Berufsschule ... 5
Berufliches Gymnasium ... 6
Fachoberschule ... 6
Berufsoberschule ... 7
Berufsfachschule ... 7
Fachschule ... 8
Regionale Berufsbildungszentren (RBZ) ... 9
Berufsschulwesen in Kiel ... 9
Schlussbemerkung ...11
Literaturverzeichnis ...12
EINLEITUNG
Die Globalisierung und der damit verbundene Wettbewerb tragen
dazu bei, dass die Anforderungen an die Berufsausbildung zur
Qualifizierung des Personals immer größer werden.
Die Berufsschule, die seit 1870
1
existiert, hat in diesem Gefüge die
Aufgabe, ihre Schülerinnen und Schüler in Koordination mit der
Berufsausbildung im Betrieb und der beruflichen Tätigkeit zu
erziehen, beruflich zu bilden und eine vertiefende Allgemeinbildung
zu vermitteln.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen
Berufsschulwesen. Da die einzelnen Bundesländer der Bundes-
1
vgl. Greinert, Wolf-Dietrich: Geschichte der Berufsausbildung in Deutschland, in: Handbuch
der Berufsbildung. Arnold, Rolf; Lipsmeier Antonius (Hrsg.). Opladen
2
2006. S. 499ff
2
republik Deutschland Kultushoheit besitzen, ist es wichtig neben den
bundesweit geltenden Gesetzgebungen der Kultusministerkonferenz
die jeweiligen Ländergesetze zu beachten.
Ausgehend von einer Betrachtung der allgemeingültigen Richtlinien
für die Berufsschulen folgt eine schwerpunktmäßige Betrachtung des
Berufsschulwesens
in
Schleswig-Holstein
mit
anschließender
Konkretisierung des Berufsschulwesens in der Landeshauptstadt
Kiel.
HAUPTTEIL
BERUFSSCHULWESEN IN DER BUNDESREPUBLIK
BERUFSAUSBILDUNG IM DUALEN SYSTEM
Nach dem erfolgreichen Abschluss einer allgemeinbildenden Schule
beginnen viele Schülerinnen und Schüler eine Berufsausbildung,
zum Beispiel im Handwerk, in der Verwaltung, in der Industrie oder
im Handel.
Je nach Beruf dauert die Berufsausbildung zwei- oder drei Jahre, in
Ausnahmefällen dreieinhalb Jahre, im dualen System. Das System
wird dual genannt, da die Ausbildung an zwei unterschiedlichen
Lernorten durchgeführt wird: zum einen im Betrieb und zum
anderen in der Berufsschule. Es werden die notwendigen Kompeten-
zen und Qualifikationen für die Berufsausbildung vermittelt. Der
erfolgreiche Abschluss befähigt zur Berufsausübung als qualifizierte
Fachkraft in einem von derzeit etwa 350
2
anerkannten
Ausbildungsberufen.
Die
duale
Ausbildung
steht
allen
offen,
die
einen
Berufsausbildungsvertrag
mit
einem
Ausbildungsbetrieb
abgeschlossen haben.
2
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Kiel, Berufsinformationszentrum Kiel
(Besuch: 04. August 2009), genau 349 Ausbildungsberufe
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