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Lebenslanges Lernen

Title: Lebenslanges Lernen

Term Paper , 2010 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christof Kaczmarkiewicz (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Thema dieser Arbeit ist das Lebenslange Lernen der gesamten Bevölkerung Deutschlands, welches unter anderem der Bundesregierung ein Anliegen ist (vgl. B.2. 2006, S. 38). Das Lebenslange Lernen ist mittlerweile ein fester Terminus in der Sprache von Politikern und Wissenschaftlern geworden, welcher sogar zentrale Bedeutung während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 inne hatte (vgl. B.3. 2008, S. 28). Ein Jenaer Soziologe forderte vor dem Hintergrund der gestiegenen Lebenserwartung das Überdenken tradierter Formen des Lebens im Alter, was die Änderung des Lernverhaltens hin zum lebenslangen Lernen miteinschließt (vgl. Flohr 2009, S. 1). Da ein Lernen auch in hohem Alter in der heutigen hochtechnisierten Welt geradezu unumgänglich ist, erscheint eine derart allgemein formulierte Forderung geradezu obsolet, wie ein kurzes Beispiel verdeutlichen wird. Ein 80-Jähriger mit einer kürzlich aufgetretenen, krankheitsbedingten Gehbehinderung wird in der Folge nicht umhin kommen die Handhabung eines Rollstuhls oder ähnlicher Hilfsmittel zu erlernen, um nicht in seiner Mobilität eingeschränkt zu sein. Somit hätte er dem Anspruch des individuellen Lernens in diesem Lebensabschnitt bezogen auf sein privates Fortkommen Genüge getan. Aber wie ist Lebenslanges Lernen im Sinne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu verstehen, welches darin eine notwendige Bedingung für den Wandel von der „Industrie- zur Wissens- und Informationsgesellschaft“ (B.2. 2006, S. 38) aber auch eine Erforderlichkeit aus „gesellschafts- und bildungspolitischen, aber auch aus ökonomischen Gründen“ (ebd.) sieht? Von entscheidender Bedeutung scheint dem Autor die Klärung des Begriffs des Lebenslangen Lernens, bevor eine genauere Bestimmung des Stellenwertes dieses neuen Lernens erfolgt. Die dieser Arbeit zugrunde liegende Fragestellung lautet daher:
Wie wird Lebenslanges Lernen definiert, was beinhaltet es und wie wird es gefördert?
Beim dem methodischen Vorgehen zur Beantwortung dieser Fragestellung wird der Autor eine Analyse ausgewählter Berufsbildungsberichte hinsichtlich ihrer Aussagekräftigkeit im Bezug auf Lebenslanges Lernen durchführen. Ergänzend wird der Autor die Strategie für Lebenslanges Lernen sowie thematisch relevante Aufsätze hinzuziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was umfasst Lebenslanges Lernen?

3. Maßnahmen zur Förderung Lebenslangen Lernens

4. Diskussion/ Zusammenfassung

5. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Lebenslangen Lernens in Deutschland, insbesondere dessen Definition, inhaltliche Ausgestaltung sowie die staatlichen Strategien zu dessen Förderung. Dabei wird analysiert, inwieweit die offiziellen Zielsetzungen der Bundesregierung mit praktischen Maßnahmen übereinstimmen und welchen Stellenwert Weiterbildung für die Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe einnimmt.

  • Begriffsbestimmung und kritische Einordnung des Lebenslangen Lernens
  • Analyse der Strategien der Bundesregierung zur Bildungsförderung
  • Untersuchung von Förderinstrumenten wie der Bildungsprämie
  • Evaluation der Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (Meister-BAföG)
  • Diskussion über die Relevanz von Bildung für ökonomische und gesellschaftliche Teilhabe

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Thema dieser Arbeit ist das Lebenslange Lernen der gesamten Bevölkerung Deutschlands, welches unter anderem der Bundesregierung ein Anliegen ist (vgl. B.2. 2006, S. 38). Das Lebenslange Lernen ist mittlerweile ein fester Terminus in der Sprache von Politikern und Wissenschaftlern geworden, welcher sogar zentrale Bedeutung während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 inne hatte (vgl. B.3. 2008, S. 28). Ein Jenaer Soziologe forderte vor dem Hintergrund der gestiegenen Lebenserwartung das Überdenken tradierter Formen des Lebens im Alter, was die Änderung des Lernverhaltens hin zum lebenslangen Lernen miteinschließt (vgl. Flohr 2009, S. 1). Da ein Lernen auch in hohem Alter in der heutigen hochtechnisierten Welt geradezu unumgänglich ist, erscheint eine derart allgemein formulierte Forderung geradezu obsolet, wie ein kurzes Beispiel verdeutlichen wird. Ein 80-Jähriger mit einer kürzlich aufgetretenen, krankheitsbedingten Gehbehinderung wird in der Folge nicht umhin kommen die Handhabung eines Rollstuhls oder ähnlicher Hilfsmittel zu erlernen, um nicht in seiner Mobilität eingeschränkt zu sein. Somit hätte er dem Anspruch des individuellen Lernens in diesem Lebensabschnitt bezogen auf sein privates Fortkommen Genüge getan. Aber wie ist Lebenslanges Lernen im Sinne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu verstehen, welches darin eine notwendige Bedingung für den Wandel von der „Industrie- zur Wissens- und Informationsgesellschaft“ (B.2. 2006, S. 38) aber auch eine Erforderlichkeit aus „gesellschafts- und bildungspolitischen, aber auch aus ökonomischen Gründen“ (ebd.) sieht? Von entscheidender Bedeutung scheint dem Autor die Klärung des Begriffs des Lebenslangen Lernens, bevor eine genauere Bestimmung des Stellenwertes dieses neuen Lernens erfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Lebenslangen Lernens ein, erläutert die Relevanz des Begriffs in der aktuellen Politik und formuliert die zentrale Fragestellung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Was umfasst Lebenslanges Lernen?: Hier wird der Begriff des Lebenslangen Lernens durch verschiedene Definitionen und Perspektiven von Institutionen und Forschern beleuchtet, wobei besonders der Aspekt der Selbststeuerung und die marktwirtschaftliche Ausrichtung thematisiert werden.

3. Maßnahmen zur Förderung Lebenslangen Lernens: Dieser Abschnitt beschreibt konkrete Förderprojekte der Bundesregierung, wie die Bildungsprämie und die Änderungen am Meister-BAföG, um die Weiterbildungsbeteiligung, insbesondere bei Geringqualifizierten, zu steigern.

4. Diskussion/ Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert kritisch die Effektivität und soziale Ausrichtung der staatlichen Fördermaßnahmen.

5. Literatur- und Quellenverzeichnis: Dies ist ein systematisches Verzeichnis der verwendeten Quellen und Dokumente, die für die Analyse herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, Weiterbildung, Bundesregierung, Bildungsprämie, Kompetenzentwicklung, Wissensgesellschaft, Beschäftigungsfähigkeit, Qualifizierung, Bildungsförderung, Meister-BAföG, Selbststeuerung, Arbeitnehmer, Berufsbildungsbericht, soziale Teilhabe, Lernkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Lebenslangen Lernens in Deutschland, dessen Definition und den staatlichen Bemühungen, diesen Lernprozess durch verschiedene Maßnahmen zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die begriffliche Einordnung, die bildungspolitischen Strategien der Bundesregierung und die Analyse spezifischer Finanzierungsinstrumente für Weiterbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie Lebenslanges Lernen definiert wird, was es beinhaltet und wie es durch staatliche Eingriffe in die Bildungslandschaft unterstützt werden soll.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine inhaltsanalytische Herangehensweise, indem er ausgewählte Berufsbildungsberichte sowie Strategiepapiere zur Förderung des Lebenslangen Lernens auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung und eine praktische Analyse von Fördermaßnahmen wie der Bildungsprämie und der Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Schlagworte sind Lebenslanges Lernen, Weiterbildung, Bildungsprämie, Wissensgesellschaft und Beschäftigungsfähigkeit.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Meister-BAföGs?

Der Autor sieht in der Novellierung des Meister-BAföGs eine wichtige Maßnahme, um insbesondere Erwerbstätigen mit Kindern den Aufstieg durch Bildung zu erleichtern, da dies die finanzielle Hürde bei Höherqualifizierungen senkt.

Welche Kritik übt der Autor an der Definition des Lebenslangen Lernens?

Der Autor kritisiert, dass eine einheitliche und umfassend gültige Definition fehlt und der Begriff teilweise zu weit gefasst ist, was zu Spannungen zwischen dem Anspruch an Selbstverantwortung und der wirtschaftlichen Verwertbarkeit führt.

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Details

Title
Lebenslanges Lernen
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,3
Author
Christof Kaczmarkiewicz (Author)
Publication Year
2010
Pages
11
Catalog Number
V151192
ISBN (eBook)
9783640626755
ISBN (Book)
9783640627158
Language
German
Tags
EU Berufliche Bildung Meister BAföG Bildungsprämie Lernbegriffe Lernverständnis Lebenslanges Lernen demokratische Teilhabe Globalisierung Wettbewerb Bildungsverlierer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christof Kaczmarkiewicz (Author), 2010, Lebenslanges Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151192
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