Inhaltsverzeichnis
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. 2
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 3
1. EINLEITUNG. 4
1.1. PROBLEMSTELLUNG. 4
1.2. ZIELSETZUNG 5
1.3. VORGEHENSWEISE 6
2. CHARAKTERISIERUNG DER HUMANVERMÖGENSRECHNUNG UND DEM HUMAN
RESSOURCE ACCOUNTING. 7
2.1. DEFINITION DER HUMANVERMÖGENSRECHNUNG 8
2.2. DEFINITION DES HUMAN RESSOURCE ACCOUNTING. 9
2.3. ORGANISATORISCHE EINGLIEDERUNG IN DIE UNTERNEHMENSFÜHRUNG 10
3. MÖGLICHKEITEN DER ERFASSUNG UND BEWERTUNG VON
HUMANVERM ÖGENSWERTEN 12
3.1. INPUTORIENTIERTER ANSATZ 13
3.2. OUTPUTORIENTIERTER ANSATZ. 15
4. GRENZEN DER ERFASSUNG UND BEWERTUNG VON
HUMANVERM ÖGENSWERTEN 16
5. BEITRAG DER HUMANVERMÖGENSRECHNUNG UND DEM HUMAN RESSOURCE
ACCOUNTING ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG. 19
6. BEGUTACHTUNG DES HRA ANSATZES 20
7. SCHLUSS. 21
LITERATURVERZEICHNIS 24
Abbildungsverzeichnis
Abb.1: Klassifizierung der Ansätze zur HC-Ermittlung
Quelle: Scholz (2004), Human Capital Management Seite: 51
3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
Humankapital, das Unwort des Jahres 2004, so argumentierten die Linguisten, meine eigentlich: Ob Maschine oder Mensch, alles egal, alles nur Material. Michael Litschka, Experte beim Kompetenzzentrum für Humanvermögen in Klosterneuburg formuliert seine Kritik so: "Die Unwort-Entscheidung ist weder wirtschaftlich noch ethisch
1 www.spd-dinkelsbuehl.de/Inhalte/Aschermittwoch.htm; Stand: 04.04.05
4
gerechtfertigt und von einer völlig falschen Vorstellung des Konzepts getragen." 2 Es ist völlig unsinnig, wenn Unternehmen in ihrem Anspruch und Bekenntnis "Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital" ernst genommen werden sollen - aber niemand kennt dieses Kapital. Humankapital sieht die Menschen im Unternehmen nicht menschenverachtend als ökonomisierbare Masse, sondern als Wert und Erfolgsfaktoren des Unternehmens - und gerade nicht mehr nur als Verursacher von Kosten. 3 Noch bis vor kurzem ging man davon aus, dass der in den herkömmlichen Bilanzen erfasste "Wert" eines Unternehmens - z.B. Gebäude, Produktionsanlagen usw. - die Gesamtheit seiner Vermögenswerte ausreichend widerspiegelt. Mit der Herausbildung der "Wissensökonomie" wurde diese traditionelle Bewertung der Aktiva jedoch in Frage gestellt, denn man erkannte, dass das Humankapital zu einem immer bedeutenderen Bestandteil des Gesamtwertes eines Unternehmens wird. 4 Diese steigende Bedeutung des Faktors Mensch bringt die Notwendigkeit mit sich, diesen wichtigen Faktor, seine Bedeutung und den durch ihn zu erwartenden Erfolg, zu messen und zu bewerten. Aus dieser Ausgangssituation ergibt sich die eigentliche Problemstellung der vorliegenden Arbeit. Die Problemstellung befasst sich mit der Messbarkeit des Humanvermögens, hier speziell durch das Human Ressource Accounting. Es stellt sich also die Frage, ob das Human Ressource Accounting, als Instrument des Personalcontrollings überhaupt für den Zweck der Humanvermögensrechnung beziehungsweise der Bewertung von Humanvermögen geeignet ist.
1.2. Zielsetzung
Basis dieser Arbeit ist es, deutlich zu machen, dass die Bestimmung von Humanvermögen insbesondere in Zeiten des Wandels sowie durch die zunehmende komplexere und dynamischere werdende Umwelt notwendig und in Ansätzen auch bereits möglich ist. Die Zeit des Wandels macht deutlich, wie wichtig und notwendig immaterielle Güter, insbesondere das dazu zählende Humankapital, für den Erfolg von Unternehmen in der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft sind. Die starken
2 Miriam Koch (Die Presse) 07.03.2005; Wie man den Wert von Arbeitskräften bemisst; Diepresse.com.
3 Scholz & Stein, Humankapital: Jetzt erst recht!; www.org-portal.org/portal/artikel.php?did=594; Stand:
06.04.05.
4 Humanvermögensrechnung - Interessen und Konflikte;
www2.trainingvillage.gr/download/Cinfo/Cinfo398/C38A2DE.html; Stand: 05.04.05.
5
Kursschwankungen der letzten Jahre an den weltweiten Finanzmärkten haben deutlich gezeigt, dass reine Umsatzzahlen heute nicht mehr ausreichen, um ein Unternehmen marktgerecht zu bewerten. Im Rahmen dieser Arbeit, soll dem Leser das HRA zur Berechnung und Ermittlung von Humanvermögenswerten erläutert werden. Als Schwerpunkt dieser Ausarbeitung wird sowohl der inputorientierte als auch der outputorientierte HRA-Ansatz dargestellt. Vor dem soeben beschriebenen Hintergrund ist das Ziel dieser Arbeit zu bestimmen, inwieweit das HRA für die Humanvermögensrechung, im Bereich Personalcontrolling für die
Unternehmensführung möglich ist und sinnvoll erscheint.
1.3. Vorgehensweise
Zuerst werden die hier verwendeten Begriffe definiert, in dem Zusammenhang werden Abgrenzungen bzw. Parallelen des HRA und der HVR erläutert. Hierbei wird auch auf den Begriff, die Entwicklung und die Bedeutung des Humanvermögens eingegangen. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit erfolgt eine Darstellung über verschiedene Eingliederungsmöglichkeiten des HRA als Instrument des Personalcontrollings in die Unternehmensführung. In dem dann folgenden Teilabschnitt werden Möglichkeiten der Erfassung und Bewertung der Humanvermögenswerte durch das HRA abgebildet. Im Anschluss daran werden die Grenzen der Humanvermögensrechnung, hier speziell des HRA in der betrieblichen Praxis aufgezeigt. Anschließend wird der Beitrag des Personalcontrollings, hier der Humanvermögensrechung durch das HRA zur Unternehmensführung dargestellt. Zuletzt finden eine kritische Betrachtung der Humanvermögensrechnung sowie eine Beurteilung des HRA statt. Am Ende steht eine Zusammenfassung mit einem Fazit, welches einen Ausblick über die zukünftige Bedeutung der Humanvermögensrechnung gibt.
6
Arbeit zitieren:
Diplom Kaufmann (FH) Stefan Wiegand, 2005, Die Humanvermögensrechnung als Grundlage eines modernen Human Ressource Accounting zur Unterstützung der Unternehmensführung, München, GRIN Verlag GmbH
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