Bericht zum Fachpraktikum Marco Schindler
Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung 3
2 Beschreibung der Berufsbildenden Schule I 4
3 Stundenplan während des Praktikums 5
4 Darstellung eines durchgeführten Unterrichtsversuches 6
4.1 Vorbereitung auf den Unterricht 6
4.1.1 Bedingungsfeldanalyse 6
4.1.2 Deskriptive Darstellung des Verlaufs 7
4.2 Durchführung des Unterrichts 10
4.3 Reflexion des Unterrichts aus Sicht der Beteiligten 11
4.3.1 Eigene Reflexion des Unterrichts 11
4.3.2 Reflexion des Unterrichts aus Sicht der Lehrkraft 12
4.3.3 „SMS“ der Schüler zum Unterricht 14
5 Beobachtungsgegenstand: Motivierende Unterrichtseinstiege
und -ausklänge an der BBS I 15
6 Gesamtreflexion des Fachpraktikums 17
Literaturverzeichnis 18
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Bericht zum Fachpraktikum Marco Schindler
1 Einleitung
Im Rahmen des universitären Studiums zum Master of Education an der Universität Oldenburg durfte ich mein zweites Pflichtpraktikum, das Fachpraktikum, an der Berufsbildenden Schule I (folgend: BBS I) in XX im Zeitraum vom 12.08.2009 bis zum 15.09.2009 absolvieren. Das Allgemeine Praktikum habe ich an der BBS I in Emden durchgeführt, wo ich bereits erste relevante Erfahrungen zum Beruf des Lehrers sammeln konnte, wobei ich vorwiegend in Berufsschulklassen hospitiert habe. Daher war mein Fokus im Fachpraktikum primär auf die vollzeitschulischen Klassen gerichtet, um die Kontinuität des Lernprozesses in diesen Klassen nachvollziehen zu können. Aufbauend auf diesen Erfahrungen sollte das Fachpraktikum in XX dazu dienen, meine Einschätzung zum Lehrerberuf und somit zu meinem beruflichen Tätigkeitsfeld zu unterstreichen, indem ich eigenständig Unterricht plane, durchführe und in Kooperation mit den beteiligten Lehrkräften diesen reflektiere.
Das Praktikum bietet werdenden Lehrern 1 die einzige Möglichkeit, während der universitären Ausbildung praktische Erfahrungen zu sammeln. Dabei war für mich von zentraler Bedeutung, dass ich diese Möglichkeit an der BBS I in XX erhalte, ergo eigenständig den Unterricht erarbeite. Darüber hinaus war es mein Ziel, nicht pro forma eine Unterrichtseinheit zu konzipieren und durchzuführen, sondern mein Anspruch an mich selbst sowie die Tatsache, dass dieses Praktikum die letzte Möglichkeit vor dem Referendariat war, seine eigene Position vor Schülern im Unterricht zu erkennen und daran zu arbeiten, forderten eine permanente Einbindung in die praktische Unterrichtsgestaltung. Somit bezogen sich meine Erwartungen an das Fachpraktikum auf zwei zentrale Bereiche: Eigener Unterricht sowie der Umgang im Kollegium mit den Praktikanten. Bereits in der ersten persönlichen Besprechung am 10.08.2009 mit der Mentorin wurde deutlich, dass meine erste Erwartung, das konzipieren von eigenem Unterricht, erfüllt werden würde. Ich bekam während des Praktikums die Möglichkeit, die Lehrerpersönlichkeit Marco Schindler auszutesten. Der zweite Aspekt bezog sich auf den kollegialen aber auch zwischenmenschlichen Umgang der Lehrkräfte mit den Praktikanten. Eine positive Arbeitsatmosphäre auch im Lehrerzimmer ist aus meiner Sicht wichtig für den Erfolg einer Schule. Auf diese Aspekte wird im Kapitel 6 reflektierend eingegangen werden.
1 Um den Lesefluss nicht zu stören, wird auf eine Unterscheidung zwischen Lehrer und Lehrerin genauso verzichtet
wie auf eine Unterscheidung zwischen Schüler und Schülerin. Es wird der maskuline Terminus verwendet.
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Bericht zum Fachpraktikum Marco Schindler
2 Beschreibung der Berufsbildenden Schule I XX
Die Strukturdaten zur BBS I XX stellen sich wie folgt dar:
Schüler/-innen: ca. 1800 (1100 Berufsschüler, 700 Vollzeitschüler) Anzahl Klassen: 81 Klassen
Anzahl Lehrkräfte: 84 Lehrkräfte (sowie ab dem 01.11.2009 drei Referendare).
Die Schüler teilen sich auf folgende Schulformen auf (vgl. Berufsbildende Schule I XX 2009):
Vollzeitschule: Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Hauptschulabsolventen Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen (mit dem Schwerpunkt Industrie, Handel, Büro) Fachgymnasium Wirtschaft (Klassen 11-13) Fachoberschule Wirtschaft (Klasse 11-12) Fachoberschule Informatik (Klasse 12)
Zweijährige Berufsfachschule für Fremdsprache und Korrespondenz Zweijährige Berufsfachschule Assistenten Wirtschaftsinformatik
Durch gesetzliche Neuerungen gab es einige Änderungen bei den Vollzeitschulformen. Speziell im Bereich der einjährigen Berufsfachschule werden in den kommenden Schulzeiten Veränderungen erkennbar, da die Schüler die Möglichkeit erhalten, sich in ihrem angestrebten Berufsfeld für spätere Tätigkeiten zu qualifizieren. Dagegen fällt die Fachrichtung Informatik für die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen weg.
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Bericht zum Fachpraktikum Marco Schindler
3 Stundenplan während des Praktikums
Abkürzungsverzeichnis:
FGW 3 1: Fachgymnasium Wirtschaft, 13. Klasse, 1. Kurs BRH 3: Berufsfachschule für Realschulabsolventen, Schwerpunkt Handel, 3. Kurs FGW 1 4: Fachgymnasium Wirtschaft, 11. Klasse, 4. Kurs BRB 4: Berufsfachschule für Realschulabsolventen, Schwerpunkt Büro, 4. Kurs WKE 1 1: Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, 1. Ausbildungsjahr, 1. Kurs FGW 2 1:
FGW 3 2: BRC: Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Controlling VWL: Volkswirtschaftslehre Da es für mich innerhalb meiner Praktikumszeit nahezu keine großen Veränderungen bezüglich meines Stundenplanes gegeben hat, ist der vorliegende eine Abbildung der Realität und muss nicht erweitert werden. Wie ersichtlich wird, konnte ich meine Zielsetzung, möglichst intensiv den vollzeitschulischen Part der BBS I XX zu begleiten, im Stundenplan manifestieren. Die Mentorin half bei der Gestaltung des Plans, ließ jedoch inhaltlich viel Spielraum für eigene Ziele der Studenten. Dabei sollten wir pro Woche eine Stundenzahl von ca. 15 Stunden hospitieren beziehungsweise unterrichten. Diese Vorgabe konnte ich übererfüllen. Zudem nahm sich die Mentoren die Zeit, an jedem Mittwoch mit den Studenten eine Teambesprechung abzuhalten. Hierbei konnten wir über gesammelte Erfahrungen, Vorbereitungen auf Unterricht oder auch aufgetretene Probleme sprechen. Dieses Vorgehen ist sicherlich nicht obligatorisch für alle Schulen und belegt somit einen hohen Stellenwert der Studenten aus Sicht der Mentorin. In
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Arbeit zitieren:
B.A. Marco Schindler, 2009, Erfahrungsbericht zum Fachpraktikum an einer Berufsbildenden Schule, München, GRIN Verlag GmbH
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