Hochschule Bremen
Corporate Finance BM3
Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Definition Kapitalbeteiligung. 2
2.1 Abgrenzung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung. 2
3 Motive der Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management 4
3.1 Unternehmensbezogene Ziele der Kapitalbeteiligung 4
3.2 Mitarbeiterbezogene Ziele der Kapitalbeteiligung. 5
4 Formen der Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management 6
4.1 Beteiligungen am Eigenkapital 6
4.1.1 GmbH-Anteile. 7
4.1.2 Belegschaftsaktien 8
4.1.3 Aktienoptionen. 9
4.1.4 Virtuelle Aktienoptionen. 11
4.2 Beteiligungen durch Fremdkapital 12
4.3 Mischform der Kapitalbeteiligungen (Mezzanine) 13
4.3.1 Stille Beteiligung. 14
4.3.2 Genussrechte 15
4.3.3 Wandelanleihen. 16
5 Kritische Würdigung 17
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Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzung Erklärung
AktG Anm
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Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Zusammenfassende Übersicht allgemeiner Ziele der
Kapitalbeteiligung.................................................................................... 5 Abbildung 2 Formen der Kapitalbeteiligung ............................................................ 6 Abbildung 3 Vor- und Nachteile der Kapitalbeteiligung durch GmbH-Anteil........ 8 Abbildung 4 Vor- und Nachteile der Kapitalbeteiligung durch
Belegschaftsaktien .................................................................................. 9 Abbildung 5 Parameter zur Gestaltung von Aktienoptionsprogrammen ........... 10 Abbildung 6 Modelle virtueller Aktienoptionen mit geringem und mittlerem
Risiko...................................................................................................... 12 Abbildung 7 Vor- und Nachteile des Mitarbeiterdarlehens als
Kapitalbeteiligungsmethode................................................................. 13 Abbildung 8 Vor- und Nachteile der stillen Beteiligung als
Kapitalbeteiligungsmethode................................................................. 15 Abbildung 9 Vor- und Nachteile der Genussrechte als
Kapitalbeteiligungsmethode................................................................. 16
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Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management
1 Einleitung
Die Weltwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren rasant verändert und befindet sich auch aktuell in einer Zeit nachhaltiger Veränderungen. Fast täglich lassen die Medien die Endkonsumenten an der immer noch anhaltenden weltweiten Finanzkrise aufgrund des US-amerikanischen Suprime-Marktes und an Insolvenzen deutscher Traditionsunternehmen teilhaben. Parallel hierzu sehen sich die einzelnen Unternehmen mit völlig neuen Herausforderungen ökonomischer und gesellschaftlicher Natur konfrontiert.
Der Strukturwandel im Unternehmensbereich und das Entstehen eines dynamischeren und komplexeren Wettbewerbsumfeldes wird neben dem verändertem Nachfrageverhalten durch die Globalisierung, dem Zusammenwachsen der weltweiten Güter- und Finanzmärkte, sowie der Verkürzung der Technologiezyklen, und einem jederzeit zur Verfügung stehenden Informationsangebot, verstärkt. Diese Entwicklungen und die erhöhten Anforderungen führen zu einem Überdenken der bisherigen Unternehmensstrategie. Unternehmen sehen sich gefordert den Wandel zu erkennen und auf diesen zu reagieren bzw. im besten Falle diesen aktiv mitzugestalten. Das Unternehmen ist gefordert sich beständig flexibler, schneller, kreativer und wirtschaftlicher zu entwickeln, sich vom vorherrschenden Wettbewerbsumfeld zu distanzieren, um sich somit einen langfristigen Vorteil zu sichern.
Um diese strategische Unternehmensaufgabe zu bewältigen, bedarf es einer Einbindung und Nutzung sämtlicher, dem Unternehmen zur Verfügung stehender Ressourcen. Eine der wichtigsten Ressourcen stellt in diesem Zusammenhang das Humankapital - die eigenen Mitarbeiter und das Management - dar. Wie keine andere Ressource sind die einzelnen Mitarbeiter maßgeblich für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend, und sollen durch die Methodik der Beteiligung gehalten, gefördert und zeitgleich motiviert werden.
Hierbei gewinnt insbesondere die Kapitalbeteiligung als ein effektives Partizipationsinstrument verstärkt an Bedeutung.
Diese Ausarbeitung behandelt sowohl die wesentlichen Merkmale der Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und das Management, als auch die einzelnen Ausprägungs-formen. Neben einer grundlegenden Begriffserklärung der Kapitalbeteiligung im zwei-
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Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management
ten Abschnitt, befasst sich der dritte Teil der Ausarbeitung mit den einzelnen Motiven und Zielen der Kapitalbeteiligung. Der vierte Abschnitt erläutert die verschiedenen Formen und Möglichkeiten einer Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und das Management. Der fünfte Abschnitt beendet die Ausarbeitung mit einem abschließenden Resümee.
2 Definition Kapitalbeteiligung
Unter der Begrifflichkeit Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter versteht man eine vertragliche, dauerhafte Beteiligung der Mitarbeiter am Kapital des arbeitgebenden Unternehmens. Die Beteiligung erfolgt auf der Grundlage einer freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 1 . Infolgedessen wird bei dieser Form jeder Mitarbeiter zu einem Kapitalgeber für sein arbeitgebendes Unternehmen, ähnlich einem externen Kapitalgebers zum Beispiel einer Bank. Je nach Vertragsverhältnis sind mit der Kapitalbeteiligung auch noch weitere Rechte (Informations-, Kontroll- und Mitwirkungsrechte) der Mitarbeiter möglich. Der Begriff der Kapitalbeteiligung ist grundsätzlich vom Begriff der Erfolgsbeteiligungunterteilt in Umsatz-, Gewinn- oder Leistungsbeteiligung - abzugrenzen.
2.1 Abgrenzung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung
Unter Mitarbeiterbeteiligung wird allgemein zunächst einmal „die Stärkung der innerbetrieblichen Zusammenarbeit durch ein partnerschaftliches Miteinander von Unternehmensleitung und Mitarbeitern infolge einer vertraglichen und dauerhaften Beteiligung von Mitarbeitern am Vermögen des arbeitgebenden Unternehmens“ verstanden 2 . Dabei werden grundsätzlich zwei Konzepte der Mitarbeiterbeteiligung unterschieden: Die immaterielle (ideelle) und die materielle (finanzielle) Mitarbeiterbeteiligung 3 .
Unter der immateriellen (ideellen) Mitarbeiterbeteiligung wird die Mitwirkung oder Mitbestimmung von Mitarbeitern an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen des Unternehmens verstanden. In der Praxis ist die immaterielle Mitarbeiterbeteiligung
1 Vgl. www.ihk-nordwestfalen.de
2 Vgl. Krüger, Mitarbeiterbeteiligung, S. 41. 3 Vgl. Krüger, Mitarbeiterbeteiligung, S. 41
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Arbeit zitieren:
B.A. Stefan Molkentin, 2010, Kapitalbeteiligung durch Mitarbeiter und Management, München, GRIN Verlag GmbH
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