S e i t e 1
Inhalt
1. Einleitung. 2
2. Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement 2
2.1. Arbeitsdefinition Persönlichkeitsentwicklung 2
2.2 Definition Selbstmanagement 3
3. Verhältnis von Selbstmanagement und Persönlichkeitseinwicklung 4
4. Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Berufsleben 7
4.1 persönliche Erfolgsfaktoren und ihre Hintergründe 7
4.2 Weiterentwicklung 10
5. Resümee 12
6. Abbildungsverzeichnis 13
Literaturverzeichnis 14
1. Einleitung
Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement gehören in der heutigen Zeit zu beliebten Schlagwörtern. Ganze Bücherwände können gefüllt werden mit Literatur zu diesen Themen und auch die Liste an Coachings und Seminaren zwecks persönlicher Weiterentwicklung erscheint schier endlos. Nachdem sich diese Angebotsfülle zu einem rentablen Wirtschaftszweig entwickelt hat, liegt die Frage nahe, wie ein jeder für sich ganz persönlich Nutzen aus dem Angebot ziehen kann. Intention der vorliegenden Studienarbeit ist es, einen ersten Überblick über Zusammenhang und Nutzengewinn von Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung im Bezug auf Studium und Beruf zu geben.
Diesbezüglich erfolgt eine erste Auseinandersetzung mit der Formulierung einer Arbeitsdefinition von Persönlichkeitsentwicklung und einer Diskussion ihrer Teilaspekte. Im nachfolgenden Kapitel werden das Verhältnis von Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung durchleuchtet und Konsequenzen für die berufliche Tätigkeit abgeleitet. Abschließend geht es um die Analyse eigener Erfolgsfaktoren und der effizienten Nutzung dieser Erfolgsfaktoren zur persönlichen Weiterentwicklung.
2. Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement
Bevor eine Auseinandersetzung mit dem Thema überhaupt möglich ist, empfiehlt es sich zunächst einmal zu definieren, was genau unter Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement zu verstehen ist.
2.1. Arbeitsdefinition Persönlichkeitsentwicklung
Die anfängliche Annahme, dass es keine Schwierigkeit darstellen sollte, den Begriff „Persönlichkeitsentwicklung“ zu definieren, stellt sich schnell als Irrglaube heraus. Überrascht muss man bei der Literaturrecherche feststellen, dass es eben keine allgemeingültige Definition des Begriffes gibt, vielmehr führt jeder einzelne Autor seine ganz eigene Definition des Begriffes an. So ist es wohl am sinnvollsten, bei der Suche nach einer Arbeitsdefinition ganz einfach zu beginnen, um sich überhaupt einmal bewusst mit dem Wort und seiner Bedeutung zu beschäftigen. So bedeutet „Persönlichkeits-Entwicklung“ also, die Persönlichkeit zu entwickeln. Und da in diesem Vorgang ein Streben nach etwas Besserem zu sehen sein sollte, also ein Fortschritt, geht es also um die Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Da diese Entwicklung parallel zu einem Reifen im Leben stehen sollte, geht es bei dieser Entwicklung vor allem darum, eine ständige Verbesserung des Status
quo anzuvisieren. Es geht darum, allgemeine Fähigkeiten weiter zu spezialisieren, um sich somit zu einer Persönlichkeit zu entwickeln, die immer etwas vielseitiger und leistungsstärker ist, als sie es in der Vergangenheit gewesen ist. Dies führt zu meiner Arbeitsdefinition von Persönlichkeitsentwicklung: Unter Persönlichkeitsentwicklung soll im Folgenden das ständige Bemühen verstanden werden, Kompetenzen im kommunikativen, persönlichen und organisatorischen Lebensbereich zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Bei der Persönlichkeitsentwicklung handelt es sich folglich um die Aneignung und Weiterentwicklung von Schlüsselqualifikationen - welche sich nicht nur auf Fach- und Methodenkompetenz, sondern auch auf Sozial- und Selbstkompetenz beziehen. Damit soll vor allem ausgedrückt werden, dass es nicht nur darum geht, sich nur in einem Bereich weiterzuentwickeln. Eine positive Persönlichkeitsentwicklung lebt vielmehr vor allem von einem Ausgleich der Work-Life-Balance. Eine einseitige Fokussierung auf nur einen Lebensbereich würde notgedrungen das Vernachlässigen bzw. Verkümmern anderer Kompetenzen nach sich ziehen. Um den Rahmen der vorliegenden Studienarbeit nicht zu sprengen, werde ich auf die Schlüsselqualifikationen noch im Bereich der Erfolgsfaktoren weiter eingehen.
2.2 Definition Selbstmanagement
Selbstmanagement findet sich häufig in Stellenanzeigen in direkter Nachbarschaft zu anderen persönlichen Fähigkeiten wie Eigenverantwortung und sozialen Kompetenzen. Doch auch hier existiert keine allgemeingültige Definition. Um zu einer tragfähigen Begriffsdefinition zu gelangen, wollen wir im Folgenden zunächst einmal wieder von der ganz wörtlichen Bedeutung des Begriffes ausgehen: Selbstmanagement bedeutet im buchstäblichen Wortsinne, sich selbst zu managen. Das englische Verb „to manage“ kann dabei mit „leiten“, „führen“, „regeln“, „bewältigen“ oder auch „steuern“ übersetzt werden. Selbstmanagement versetzt uns in die Lage, wie der Kapitän unseres eigenen Schiffes, Verantwortung zu übernehmen, und uns für Handlungen zu entscheiden, die uns unseren Zielen näher und unser Leben in Balance bringen. Erfolgreiches Selbstmanagement versetzt uns in die Lage, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen, unser eigenes Verhalten zu optimieren und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es umfasst also alle Fähigkeiten, Techniken und Fertigkeiten, die die Zielfindung, die Planung, das effektive Handeln und das Zeitmanagement betreffen. Durch effektives Selbstmanagement wird es uns möglich, uns zur rechten Zeit hinsichtlich unterschiedlichster Anforderungen in die richtige mentale und emotionale Verfassung zu versetzen, um geeignete Strategien zur Lösung eines Sachverhalts finden zu können. Die nachfolgende Abbildung liefert einen schematischen Überblick über die Resultate erfolgreichen Selbstmanagements.
Abb. 1: E Ergebnisse e rfolgreichen Selbstmana agements
lbstmanage ment und Pe 3. Verhä ältnis von Se ersönlichkei tseinwicklun ng
Doch wi ie hängen Se elbstmanage ement und P Persönlichke eitsentwicklu ng zusamme en? Zunächs st einmal lässt sich h festhalten, , dass der Pr rozess des S Selbstmanage ements vers chiedene Ph hasen durchl läuft. Die nachfolg gende Abb bildung visu ualisiert di ie Abfolge e der Ein zelphasen eines fün nfstufigen Selbstma anagementp prozesses.
Abb. 2: P Phasenplan
Arbeit zitieren:
Sandra Janicki, 2010, Persönlichkeitsentwicklung & Selbstmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
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