Gliederung:
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Abbildungsverzeichnis 03
04
Abkürzungsverzeichnis
0. Zielstellung 05
1. Die Bayer AG 06
2. Grundlagen der Bilanzanalyse 08
2.1 Ziele der Bilanzanalyse 08
2.2 Arten und Methoden 09
2.3 Kennzahlensysteme 12
2.4 Probleme bei der Bilanzanalyse 14
3. Analyse des BAYER - Konzerns 15
3.1 Allgemeines 15
3.2 Berechnung und Wertung der Kennzahlen 15
3.2.1 Investitionsanalyse 15
3.2.2 Finanzierungsanalyse 18
3.2.3 Rentabilitätsanalyse 20
3.2.4 ROI - Kennzahlensystem 23
4. Fortführung der Kennzahlen 25
4.1 Vorgehen 25
4.2 Ergebnisse 25
Anhang
I. Bilanzübersicht 27
II. Kennzahlen 28
III
Kennzahlenfortführung 29
Quellenverzeichnis 30
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Abbildungsverzeichnis
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Abb. 1 : Corporate Center 07
Abb. 2 : Organigramm der BAYER AG 07
Abb. 3 : Investitionsanalyse 15
Abb. 4 : Finanzierungsanalyse 18
Abb. 5 : Gewinnorientierte Rentabilitätsanalyse 20
Abb. 6 : Cash Flow - orientierte Rentabilitätsanalyse 21
Abb. 7 : Cash Flow 22
Abb. 8 ROI - Kennzahlensystem 23
Abb. 9 : Trend der Rentabilitätsanalyse 25
Abb 10 : Trend der ROI - Kennzahlen 26
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Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft ROI Return on Investment u.a. unter anderem u.Ä. und Ähnliche z.B. zum Beispiel Mio. Millionen Mrd. Milliarden
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0. Zielstellung
Das Thema dieser Hausarbeit ist die Bilanzanalyse des Bayer - Konzerns, welche auf veröffentlichten Daten des Bayer - Konzerns beruht. Zu Beginn wird das Unternehmen kurz vorgestellt.
Die Ziele, Arten sowie Methoden der Bilanzanalyse sind im ersten Teil allgemein erläutert.
Danach werden die vorliegenden Daten der Bilanzen für die Jahre 1992 bis 2001 analysiert. Dafür werden nacheinander eine Investitionsanalyse, eine Finanzierungsanalyse und eine Rentabilitätsanalyse durchgeführt. Zum Schluss wird noch eine Übersicht zum ROI - Kennzahlensystem näher betrachtet. Die Ergebnisse der Berechnungen sind in einer Tabelle im Anhang zusammengefasst. Zur Veranschaulichung sind für die einzelnen Kennzahlen Diagramme im Text enthalten.
Durch die Fortführung einiger wichtiger Kennzahlen soll zum Schluss ein Blick in die mögliche Zukunft des Unternehmens geworfen werden.
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1. Die Bayer AG
Am 1. August 1863 gründen der Kaufmann Friedrich Bayer und der Färbermeister Johann Friedrich Weskott einen Farbstoffbetrieb in Barmen (heute ein Stadtteil von Wuppertal).
Schon 1865 beteiligen sich die Firmengründer an einer Teerfarbenfabrik in den USA und liefern Zwischenprodukte nach Übersee. 1876 wird eine Fabrikfiliale in Moskau eröffnet.
Am 1. Juli 1881 gründen die Nachkommen Bayers und Weskotts die Aktiengesellschaft Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. 1883 nimmt das Werk Flers in Nordfrankreich seine Produktion auf. 1884 beginnt der Chemiker Carl Duisberg seine Arbeit bei Bayer. Unter seiner Leitung gelingen den Bayer-Chemikern bahnbrechende Erfindungen. 1888 wird eine Pharmazeutische Abteilung aufgebaut.
Im Jahr 1891 wird das Gelände in Leverkusen angekauft. Dem Bayer-Forscher Dr. Felix Hoffmann gelingt 1897 die Synthetisierung des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure in chemisch reiner und haltbarer Form.
1899 wird Aspirin® als Warenzeichen eingetragen und erobert als Schmerzmittel die Welt.
1912 wird der Firmensitz nach Leverkusen verlegt.
Im Jahr 1925 gehen die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in der I.G. Farbenindustrie AG auf. Leverkusen wird Hauptwerk der Betriebsgemeinschaft Niederrhein der I.G. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die I.G. Farben auf alliierten Befehl beschlagnahmt und später entflochten.
1951 wird die Farbenfabriken Bayer AG neu gegründet und firmiert ab 1972 als Bayer AG. Der Ausbau zum internationalen Chemie- und Pharmakonzern wird forciert.
Beim Konzernumbau wird es gravierende Veränderungen geben. Der wichtigste ist die Trennung von strategischem und operativem Geschäft. Für die Führung des Gesamtkonzerns ist künftig die Holding verantwortlich. Dort wird entschieden über Portfolio, Strategie, Budgets, Finanzen und die wichtigsten Führungspositionen. Außerdem werden von der Holding die jährlichen Performance-Ziele der Teilkonzerne festgelegt. Der fünfköpfige Holding-Vorstand wird unterstützt von 400 Mitarbeitern im so genannten Corporate Center.
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Abb. 1: Corporate Center
Bei der Umstrukturierung entstehen neue Teilkonzerne und Servicegesellschaften. Die vier Teilkonzerne übernehmen das operative Geschäft. In ihnen sind die bisherigen Aktivitäten des Bayer-Konzerns neu gebündelt. Das Organigramm zeigt die zukünftige Struktur: 1
Abb. 2: Organigramm der BAYER AG
1 vgl. http://www.bayer.de
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2. Grundlagen der Bilanzanalyse
2.1 Ziele der Bilanzanalyse
So unterschiedlich die Informationsbedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen (Anteilseigner, potenzielle Anleger, Kreditgeber, Lieferanten, Arbeitnehmer und ihre Organisationen, Wirtschaftsverbände und -presse) auch in Abhängigkeit von ihren differenzierenden Beziehungen und Bindungen zu dem betrachteten Unternehmen sein mögen, so konzentrieren sich ihre Fragen zusammenfassend doch auf die folgenden Problemstellungen der Jahresabschlussanalyse:
die Beurteilung der gegenwärtigen Ertragslage mit dem Ziel der Prognose der
•
zukünftigen Ertragskraft des Unternehmens
die Beurteilung der finanziellen Stabilität zur Einschätzung der Fähigkeit der
•
Unternehmung, ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können
die Einschätzung des Erfolgpotenzials im Sinne von Stärken und Schwächen
•
des Unternehmens, die u.a. in Investitionsaktivitäten, Wachstum, Risikostreuung, Finanzierungsmöglichkeiten zum Ausdruck kommen, aber ihrer Natur gemäß nur zum Teil aus dem Jahresabschluss erkennbar sind. 1
Die Bilanzanalyse führt zu zusätzlichen Informationen, wenn vergleichbare Daten vorliegen. So sagt beispielsweise der Tatbestand, dass ein Unternehmen eine Rentabilität von 8% erwirtschaftet hat nicht viel aus, wenn keine Beurteilungs-Maßstäbe vorhanden sind. Diese können im Rahmen eines Objektvergleiches gegeben sein, wenn z.B. der Branchendurchschnitt bei einer Rentabilität von 10% liegt. Daraus können Schlüsse für das betrachtete Unternehmen gezogen werden. Möglich ist auch ein Zeitvergleich, mithilfe dessen die Rentabilität des betreffenden Unternehmens in mehreren aufeinander folgenden Perioden betrachtet wird.
1 vgl. H. Gräfer, Bilanzanalyse, S. 18f
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Quote paper:
Diplom-Betriebswirt Andre Hiller, 2002, Bilanzanalyse der BAYER AG, Munich, GRIN Publishing GmbH
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