Gliederung:
Seite
Abbildungsverzeichnis 3
0. Zielstellung 4
1. Das Programm SPSS 5
1.1 Die Entwicklung von SPSS 5
1.2 Die Oberfläche von SPSS für Windows 6
2. Die Clusteranalyse im Allgemeinen 7
2.1 Ziel der Clusteranalyse 7
2.2 Vorüberlegungen 8
2.3 Abstandsmaße 9
2.4 Verfahren der Clusteranalyse 11
3. Die Clusteranalyse im speziellen Fall 13
3.1 Die Daten 13
3.2 Ziel der Analyse 14
3.3 Durchführung der Analyse 15
3.4 Ergebnisse und Interpretation 20
Literaturverzeichnis 23
2
Abbildungsverzeichnis:
Seite
Abb 1 : Ausgewählte Cluster-Algorithmen 9
(nach: Backhaus, Erichson, Plinke, Weiber, Multivariate Analysemethoden,
9.Auflage, 2000 , S 348 )
Abb 2 : Ausgangsdaten für die Clusteranalyse 13
Abb. 3 : Auswahlfenster der Hierarchischen Clusteranalyse 15
Abb. 4 : Statistik-Auswahlfenster 16
Abb. 5 : Diagramm-Auswahlfenster 17
Abb. 6 : Methoden-Auswahlfenster 18
Abb. 7 : Dendogramm für Clusteranalyse der Variablen 20
Abb. 8 : Clusterzugehörigkeit der Variablen 20
Abb. 9 : Dendogramm für Clusteranalyse der Fälle 21
Abb. 10 : Clusterzugehörigkeit der Fälle 22
3
0. Zielstellung
Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Durchführung der Clusteranalyse mit Hilfe von SPSS zu erläutern. Dazu wird als erstes einiges über die Entwicklung und die Funktionsweise von SPSS gesagt werden.
Anschließend wird die Clusteranalyse näher erläutert, dabei wird auf die Ziele der Clusteranalyse eingegangen und darauf welche Vorüberlegungen vor deren Durchführung getroffen werden sollten.
Außerdem werden Ähnlichkeitsmaße und einige Fusionierungsmethoden, die für die Durchführung der Clusteranalyse nötig sind im Hinblick auf die Verwendung in SPSS erläutert.
Abschließend wird die Durchführung der Clusteranalyse mit Hilfe von SPSS anhand eines konkreten Beispiels dargestellt.
Dabei wird auf die verwendeten Daten, das Ziel dieser Analyse und die Ergebnisse und deren Interpretation eingegangen.
4
1. Das Programm SPSS
1.1 Die Entwicklung von SPSS
SPSS ist die Abkürzung für Statistical Product and Service Solutions (früher: Statistical Package for Social Sciences). Es ist ein weit verbreitetes Werkzeug für die statistische Analyse sozialwissenschaftlicher Daten, wenn auch nicht das einzige Werkzeug für diesen Zweck. Zum anderen gibt es auch hochspezialisierte Programme für bestimmte Anwendungsfälle, zum Beispiel im Bereich verallgemeinerter linearer Modelle oder für Mehrebenenanalysen.
Die Anfänge von SPSS reichen bis in das Jahr 1965 zurück: Die erste Version dieses Werkzeuges wurde von Norman Nie und Dale Bent an der Stanford University entwickelt. Dieses wurde auf Großrechnern in der Programmiersprache Fortran implementiert. Danach erfolgte eine ständige Weiterentwicklung. 1983 kam es zu einer vollständigen Überarbeitung des Konzeptes zu SPSS: das erweiterte SPSS-X. Seit 1983 gibt es auch Versionen für den IBM-PC (SPSS für Windows). Die Verwendung des Windows - basierten SPSS vereinfacht die Arbeit in vielen Fällen durch Menü- und Dialogfensterstrukturen, die viele Anwendungsfälle abdecken. Trotzdem arbeitet im Hintergrund ein Syntax - orientierter Befehlsinterpreter. Und für immer wiederkehrende oder komplexere Aufgaben steht er dem Anwender immer noch zur Verfügung.
Das Programm gibt es in verschiedenen, unterschiedlich umfangreichen Varianten. Neben dem BASIC - Modul gibt es weitere wichtige Module für SPSS für Windows, die hier nur kurz erwähnt werden sollen: SPSS Professional Statistics
• SPSS Advanced Statistics
• SPSS Answer Tree
•
SPSS Tables, Trends, Categories
•
Die Implementation von SPSS unter Windows nutzt dabei Techniken, die auch in Tabellenkalkulationsprogrammen und Programmen zur Präsentation von wissenschaftlichen Ergebnissen benutzt werden, somit wird der Einstieg erleichtert. Doch sei hier gesagt: Ohne Kenntnis von statistischen Verfahren und Programmkenntnissen wird man eben nur einfache Aufgaben realisieren können. 1
1 Dr. Roland Unger, Einführungskurs SPSS, 2000, S.5,6
5
1.2 Die Oberfläche von SPSS für Windows
Der Dateneditor:
Die statistischen Daten werden in einer zweidimensionalen Wertetabelle eingetragen. Dabei wird zwischen Fällen und Variablen unterschieden. Als Fall wird ein Element einer Stichprobe bezeichnet. Zu jedem Fall gibt es ein oder mehrere Befragungsergebnisse, das quantifizierbare Ergebnis jeder Frage wird einer Variablen zugeordnet. 1
Diese können in der Variablenansicht des Dateneditors definiert und geändert werden. Jeder Variablen wird ein Name und der Typ zugeordnet. Außerdem werden das Spaltenformat und die Anzahl der Dezimalstellen festgelegt. Um später eine bessere Übersicht zu erhalten, sollten Variablen- und Wertelabels sowie die Spaltenanzahl und die Ausrichtung eingegeben werden. Um Fehler bei Berechnungen zu vermeiden, ist es möglich Standardwerte für fehlende Werte anzugeben und das Messniveau zu wählen.
In der Datenansicht können nun die aus Befragungen gewonnenen Fälle eingetragen werden. Allerdings eignet sich dieser nur zur Eingabe und Korrektur kleiner Datensätze. Größere Datenmengen können mit Hilfe der Module SPSS Data Entry und SPSS Data Entry Builder erstellt werden.
Die Dateneingabe orientiert sich weitestgehend an der in Tabellenkalkulations-Programmen üblichen Vorgehensweise.
Der Viewer:
Hier werden die Ergebnisse angezeigt. Der Viewer kann für folgende Vorgänge verwendet werden:
Durchsuchen der Ergebnisse, Ein- und Ausblenden von ausgewählten Tabellen und Diagrammen, Ändern der Anzeigereihenfolge der Ergebnisse durch Verschieben ausgewählter Objekte, Verschieben von Objekten zwischen dem Viewer und anderen Anwendungen.
Der Viewer ist in zwei Fensterbereiche aufgeteilt:
Der linke Fensterbereich des Viewers enthält eine Gliederungsansicht des Inhalts. Der rechte Fensterbereich enthält Statistiktabellen, Diagramme und Textausgabe. 2
1 Dr. Roland Unger, Einführungskurs SPSS, 2000, S.17
2 SPSS Hilfe, SPSS Version 10
6
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Diplom-Betriebswirt Andre Hiller, 2002, Clusteranalyse mit SPSS, Munich, GRIN Publishing GmbH
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