Kurzfristige Produktionsprogrammplanung in programmierter Form
- Möglichkeiten und Grenzen vorhandener Softwarelösungen
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Produktionsprogrammplanung (Ppp)
2.1. Langfristige Ppp 2
2.2. Mittelfristige Ppp 4
2.3. Kurzfristige Ppp 4
2.4. Anordnung in der Gesamtplanung des Industriebetriebes 5
3. Die kurzfristige Ppp
3.1. Ohne Engpasssituation 6
3.2. Ein Engpass 6
3.3. Mehrere Engpässe 7
4. Vorstellung verschiedener Software an einem Beispiel mit zwei Engpässen
4.1. Beispielbeschreibung 8
4.2. LP-Lupe 9
4.3. Excel-Solver 13
4.4. Lingo. 15
5. Möglichkeiten und Grenzen
5.1. Graphische Darstellungsmöglichkeiten 16
5.2. Informationsquantität 17
5.3. Aufbereitungsmöglichkeiten generierter Informationen 17
5.4. Simulationsmöglichkeiten 18
6. Praktische Verwendung in der Unternehmung
6.1. Verfügbarkeit 18
6.2. Schulungsbedarf 18
6.3. Kosten-/Nutzen-Analyse 19
7. Resümee 20
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- Möglichkeiten und Grenzen vorhandener Softwarelösungen
I Abkürzungsverzeichnis II Literaturverzeichnis III Internetverzeichnis IV Anhang
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- Möglichkeiten und Grenzen vorhandener Softwarelösungen
I Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Allg. Allgemein BGB Bürgerliches Gesetzbuch bzw. beziehungsweise c.p. ceteris paribus DB Deckungsbeitrag EUR Euro f. folgende ff. fortfolgende G Gewinn GE Geldeinheiten HGB Handelsgesetzbuch i.d.R. in der Regel ISI Frauenhofer Instituts Systemtechnik und Innovationsforschung ISO International Standardisation Organisation Kap. Kapazität LP lineare Programmierung LR Lösungsraum max maximal ME Mengeneinheit min minimal o.g. oben genannten O.R. Operation Research PKW Personenkraftwagen Ppp Produktionsprogrammplanung S. Seite Spez. Speziell u.a. unter anderem vgl. vergleiche VZK Vollzeitkräfte z.B. zum Beispiel
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ZE Zeiteinheit % Prozent Σ Summe
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1. Einleitung
„Die Wurzeln des Operations Research lassen sich über viele Jahrzehnte zurückverfolgen bis zu den ersten Versuchen, das Management von Organisationen durch wissenschaftliche Ansätze zu unterstützen. Die Anfänge des dann auch so genannten Operations Research werden allerdings den Stäben des Militärs im zweiten Weltkrieg zugeschrieben. Der Krieg machte eine effektive Zuteilung der knappen Ressourcen auf die verschiedenen militärischen Operationen sowie auf die einzelnen Aktivitäten einer Operation dringend erforderlich“ 1
Dies ist der Ursprung einer wissenschaftlichen Methodik, die zur Entscheidungsfindung dient. Eine Entscheidungsfindung, die in der kurzfristigen Produktionsprogrammplanung (Ppp) Anwendung findet. Auf ihr basieren die im Laufe d ieser Ausarbeitung genannten mathematischen Verfahren und deren softwarebasierter Umsetzung. Grundsätzlich ist jedoch jederzeit zu berücksichtigen, dass sich der Betriebliche Gesamtplan 2 aus interpedenten Teilplänen zusammensetzt. Diese Subsysteme 3 sind in dem Gesamtsystem-Betrieb integriert. Das Gesamtsystem ist weiterhin von Umsystemen, wie z.B. Lieferanten, Kunden und Eigentümern umgeben, was als Stakeholder-Ansatz 4 definiert wird. Spätestens hier wird eine notwendige interdisziplinäre Abstimmung zwischen wissenschaftlichen Disziplinen wie z.B. der Betriebswirtschaftlehre, Rechtswissenschaften und der Soziologie sehr deutlich.
Diese Hausarbeit zeigt mögliche praktische Verfahren auf, die unter Anwendung genannter Instrumente zur Entscheidungsfindung dienen können. Weiterhin wird eine kritische Betrachtung zur Implementierung im Rahmen einer Kosten-/Nutzen-Analyse vorgenommen. Ziel soll es sein, im Allgemeinen eine Empfehlung derartiger Nutzung der Verfahren im Unternehmen auszusprechen. Im Speziellen wird dies anhand von drei Softwarelösungen vorgenommen. _____________________________________________
1 Vgl. Hillier, Liebermann: Operations Research, 4. Auflage, München 1988, S. 1
2 Vgl. Jacob: Industriebetriebslehre, 4. Auflage, Wiesbaden 1990, S. 386 ff.
3 Vgl. Steinmann/Schreyögg: Management, 5. Auflage, Wiesbaden 2000, S. 62 ff.
4 Vgl. Steinmann/Schreyögg: Management, 5. Auflage, Wiesbaden 2000, S.75 f.
1
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2. Produktionsprogrammplanung (Ppp)
2.1. Langfristige Ppp
„Gegenstand der mittel- und langfristigen Planung ist die „Gestaltung“ des Unternehmens, insbesondere die Gestaltung des Produktionsapparates (Planung der Sachinvestitionen) und des Personalstammes. Es gehören ferner dazu die Forschungs- und Entwicklungsplanung und die langfristige Werbeplanung.“ 5
Die langfristige Ppp beginnt an der Basis der Unternehmung- dem Gesellschaftsvertrag 6 (siehe auch §705 ff. BGB bzw. §109 ff. HGB). Hier wird das Betätigungs- oder Produktfeld, 7 zu dem auch in spezieller Hinsicht das Produktprogramm gilt, sowie hieraus r esultierende Vermarktungswege definiert. Jedoch endet die langfristige Ppp nicht mit der Gründung des Unternehmens. Es bedarf eines kontinuierlichen Prüfungsprozesses, ob die hier festgelegten Paradigmen noch zutreffend sind. Bezeichnend ist hierfür folgendes Parxisbeispiel: 8
Was der ehemalige Aldi-Topmanager Dieter Brandes bereits vor Jahren richtig erkannte, 8 zeigt sich in folgenden Auszügen aus dem Geschäftsbericht 2001 der Tchibo Holding AG: 9
_____________________________________________
5 Vgl. Jacob: Industriebetriebslehre, 4. Auflage, Wiesbaden 1990, S. 386 ff.
6 Vgl. Jacob: Industriebetriebslehre, 4. Auflage, Wiesbaden 1990, S. 406 ff
7 Vgl. Krabbe: Betriebswirtschaftlehre, 4. Auflage, Gernsbach 1988, S. 17
8 Vgl. Brandes: Konsequent einfach, München 1999,S. 263
9 http://www.tchibo-konzern.de/holding/downloads/tchibo_holding_geschaeftsbericht_2001.pdf
2
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Es ist klar zu erkennen, dass der Konzernbereich Kaffee eine leicht rückläufige Entwicklung aufweist. Keineswegs als latent ist weiterhin zu werten, dass sich innerhalb dieses Konzernbereiches die Quote an Umsätzen aus Gebrauchsartikeln und Dienstleistungen expansiv verhält. Somit ist ein Paradigmenwechsel demaskiert, der sich nach o.g. Belegen weiterhin manifestiert. Eine Novelle ist folglich indiziert.
Ein Beispiel für den Bereich des Personalstammes ist die Implementierung von Arbeitszeitmodellen, die dem Arbeitgeber eine Flexibilisierung im Bereich Human Resources versprechen. So kommt eine Untersuchung des Frauenhofer Instituts Systemtechnik und Innovationsforschung(ISI) für 1995 zu folgenden Ergebnissen: 10
10 Vgl. Lindecke: Flexible Arbeitszeitorganisation in der Praxis, München und Mering 2002, S. 5
3
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Sven Jahnke, 2003, Kurzfristige Produktionsprogrammplanung in programmierter Form - Möglichkeiten und Grenzen vorhandener Softwarelösungen, München, GRIN Verlag GmbH
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