Inhalt
Eidesstattliche Erklärungen
Inhalt.
1 Theoretischer Rahmen 0
1.1 Hermeneutik 0
1.2 Phänomenologie. 0
1.3 Ethnographie 0
1.4 Groundet Theory 0
2 Studienbeispiel. 0
2.1 Recherche 0
2.2 Studienziel/ Fragestellung 0
2.3 Stichprobe 0
2.4 Methoden 0
2.5 Ergebnisse 0
2.6 Zusammenfassung 0
3 Beurteilung 0
Anhang
Abbildungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
ii
1 Theoretischer Rahmen
Den theoretischen Rahmen bilden die im folgenden beschriebenen Methoden der qualitativen Forschung. Abbildung 1 strukturiert diese Methoden. Auf die vierte, die Fallstudien oder auch Biographiearbeit, wird in dieser Arbeit nicht bezug genommen.
Abb.: 1 Übersicht über Methoden der Qualitaiven Forschung (aus LoBiondo-Wood &
Haber, 2005, S. 225)
Dem Autor ist klar, das alle hier beschriebenen Methoden in dieser Hausarbeit nur ansatzweise beschrieben werden können.
1.1 Hermeneutik
„Nicht nur das Wort Hermeneutik ist alt. Auch die Sache, die damit be-
zeichnet wird, ob sie nun heute mit Interpretation, Auslegung, Übersetzung oder gar
nur mit Verstehen wiedergegeben wird, liegt jedenfalls der Idee methodischer Wis-senschaft, wie sie die Neuzeit entwickelt hat, weit voraus.“ (Gadamer, 1993, S. 301)
Dieses Zitat sagt nicht nur etwas über die Wortbedeutung von Hermeneutik, es zeigt auch, das es kein originär pflegewissenschaftlicher Begriff ist. Gadamer
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spricht von der Kunst des Verstehens. Er sieht die Rhetorik als die Kunst den Redens, die sich in der Verschriftlichung vollendet, und die Hermeneutik, die „Gesag- tesoder Geschriebenes erneut zum Sprechen bringt“ (ebd, 1993, S. 305), in Wechselbeziehung. Sie bedingen einander. Auch wenn man im wissenschaftlichen Kontext nur selten mit echter Rhetorik konfrontiert wird, um so mehr wird das Verstehen zu einer Kunst.
Beide Dinge bedingen einander. So ist nicht nur das Verstehen im Nachhinein notwendig, sondern auch das Verstehen vor dem Reden oder das Verstehen zu Beginn einer Studie. Zumindest muss der Forscher sich im klaren sein welches Phänomen er untersuchen möchte und welche Methode er anwenden möchte. Letztlich wird das Verstehen selbst zum Untersuchungsgegenstand. (vgl. Lamnek, 2005, S. 60). Oeverman, der die objektive Hermeneutik als solches entwickelt hat, sagt, dass „der Sinn einer Äußerung in einer Kommunikationssequenz abhängig ist von den Elementen des Kontextes, in dem sie ausgeführt wird.“ (Oevermann in Schneider, 2004, S. 39). Es geht hierbei um den latenten Sinn, um die hintergründigen Strukturen, die einem Falsifikationsprozess unterzogen werden können. (vgl. Lamnek, 2005, S. 223)
1.2 Phänomenologie
Bei der Phänomenologie geht es um die Bedeutung von menschlichen Erfahrungen, die im Zuge direkter reflektierter Anteilnahme des Forschers untersucht wird. Philosophen wie Husserl und Heidegger haben solche Methoden vorangebracht. Allerdings stellt Caeli (vgl. Caelli, 2000 in; LoBiondo-Wood & Haber, 2005, S. 225) fest, das besonders in der Pflegewissenschaft amerikanische Formen bevorzugt werden. Das liegt wohl daran, das die Pflegewissenschaften in den USA eine längere Tradition haben. Dabei geht es mehr um die subjektiven Erfahrungen der Person, als um das objektive Phänomen an sich.
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Arbeit zitieren:
Jens-Uwe Knorr, 2010, Hermeneutisch-interpretative Forschung, München, GRIN Verlag GmbH
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