INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis VI
Abk ürzungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1. Ausgangslage 1
1.2. Problemstellung 2
1.3. Zielsetzung 3
1.4. Forschungsfrage 4
1.5. Aufbau der Arbeit 5
2. Die MARKE 6
2.1. Definitionen und Begriffsabgrenzungen 6
2.2. Herausforderungen an das Markenmanagement 7
2.3. Grundfunktionen der Marke aus Konsumenten und Unternehmenssicht 9
2.4. Markenpersönlichkeit 10
3. MARKENKOMMUNIKATION als Erfolgsfaktor 12
3.1. Werbung im Rahmen der Kommunikationspolitik 13
3.2. Die Werbekonzeption 14
3.3. Einordnung der Testimonialtechnik in die Kommunikationspolitik 15
3.4. Zwischenfazit. 16
4. CELEBRITY WERBUNG 17
4.1. Definitionen und Begriffsabgrenzungen 17
4.2. Historischer Rückblick der Celebrity Werbung 18
4.3. Theoretische Grundlagen der Celebrity Werbung 19
4.4. Zwischenfazit. 22
III
5. Eignung von Celebrities in der Markenkommunikation 23
5.1. Chancen und Stärken von Celebrity Werbung 23
5.1.1.Generierung von Aufmerksamkeit und Verbesserung der Werbeerinnerung 24
5.1.2. Steigerung der Markenbekanntheit 25
5.1.3. Persönlichkeitstransfer zwischen Prominenten und Marke 25
5.1.4. Ökonomische Bedeutung - Steigerung der Kaufbereitschaft 27
5.1.5. Zwischenfazit 27
5.2. Risiken und Gefahren von Celebrity Werbung 28
5.2.1. Vampir-Effekt 28
5.2.2. Mangelnde Glaubwürdigkeit 29
5.2.3. Wear-out-Effekte 31
5.2.4. Imageschaden für die Unternehmen 31
5.2.5. Zwischenfazit 32
6. Auswahlinstrumente zur richtigen Wahl des Celebrities 33
6.1. Generell zu beachtende Auswahlkriterien 33
6.2. Promimeter des Marktforschungsinstitutes IMAS 34
6.3. Der Promicheck - Ein Semiometrisches Modell 36
6.4. Brand Personality Gameboard (BPG) nach McKinsey 38
6.5. Zwischenfazit. 39
7. Beantwortung der Hypothesen 40
7.1. Hypothese 1 40
7.2. Hypothese 2 42
7.3. Hypothese 3 43
8. Handlungsempfehlungen für Unternehmer 46
8.1. Prüfung der Marke und deren Marktumfeldes 46
8.2. Prüfung möglicher Celebrities 46
8.3. Einbindung des Celebrities ins Werbekonzept 48
IV
8.4. Beispiel Nespresso George Clooney 50
9. Schlussbetrachtung 52
9.1. Abschließendes Fazit 52
9.2. Kritische Reflexion 53
9.3. Ausblick 54
10. Literaturverzeichnis 55
V
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Funktionen der Marke.
Abb. 2: Dimensionen der Markenpersönlichkeit
Abb. 3: Werbekonzeption.
Abb. 4: Testimonial Technik im Rahmen der Kommunikationspolitik.
Abb. 5: Meinungstransferprozess nach McCracken (1989)
Abb. 6: Ziele der Celebrity Werbung
Abb. 7: Madonna als Testimonial für Louis Vuitton
Abb. 8: Gefahren in der Celebrity Werbung
Abb. 9: Multitestimonials
Abb. 10: Wichtigkeit der Auswahlkriterien von Prominenten
Abb. 11: Basismapping "Becks"
Abb. 12: Fittinganalyse Beck´s und Prominente
Abb. 13: Brand Personality Gameboard nach McKinsey
Abb. 14: Celebrity-Marken-Fit
Abb. 15: Celebritywerbung innerhalb der Top 10 der impactstärksten
Werbespots.
Abb. 16: Darstellung der Handlungsempfehlungen im Rahmen der Celebrity
Werbung.
Abb. 17: Nespresso George Clooney
Abb. 18: Umsatzwachstum Nespresso
VI
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft
BPG Brand Personality Gameboard
CEO Chef Executive Officer
DMP Deutsches Marketing-Entscheider Penal
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GWA Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V.
IMAS Institut für Markt- Sozialanalysen
IMK Institut für Marketing und Kommunikation
SB Selbstbedienung
TNS Taylor Nelson Sofres
UAP Unique Advertising Proposition
VII
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
Das Thema „Marke“ gilt weltweit als Megathema im Marketing. Regelmäßig verliehene Marken Awards sowie die Korrelation des Markenbildes mit der Aktienkaufbereitschaft zeigen die Bedeutung der Marke für Unternehmen im 21. Jahrhundert (vgl. Esch b), 2005, S.4). Gerechtfertigt wird dies, betrachtet man die Summe von 3,5 Milliarden Euro, die Interbrew für die Übernahme einer deutschen Brauerei bezahlte, um den weltweit bekannten Markennamen „Beck´s“ nutzen zu können (vgl. Roost, 2008, S.39). Des Weiteren zeigt der legendäre Cola Test die Wirkung von Marken aus Konsumentensicht. Während bei einem Blindtest der Marken Coca Cola und Pepsi 51% der Teilnehmer die Marke Pepsi bevorzugten und nur 44% Coca Cola auswählten, änderte sich dieses Ergebnis sichtlich, als die Verkostung mit Anführung der Marke durchgeführt wurde. In diesem Fall wählten nur noch 23% der Testpersonen Pepsi, während 65% Coca Cola präferierten (vgl. Chernatony/McDonald, 1992, S.9).
Dies zeigt die Macht einer Marke, erklärt die 76.165 (+5,3% seit 2006) neuen Markenneuanmeldungen im Jahr 2007 und die Bemühungen den Aufbau einer starken Marke zu forcieren (vgl. Deutsches Patent und Markenamt, 2007, online).
Doch durch die alleinige Anmeldung einer Marke, stellt sich noch kein Erfolg ein. Vielmehr ist ein effektives Markenmanagement erforderlich, durch das der Aufbau starker Marken forciert wird (vgl. Geiser, Linxweiler, Brucker, 2005, S.7). Im Rahmen dessen spielt die Markenkommunikation eine entscheidende Rolle. Vor allem mit klassischer Werbung wird am schnellsten und wirksamsten der Wert einer Marke aufgebaut (vgl. Esch, 2005, S. 633).
1
1.2. Problemstellung
Zeitgleich mit dieser rasant wachsenden Markenvielfalt steigt auch das geschaltete Werbevolumen und die Zahl der Medien (vgl. Zimmermann et al., 2001, S. 12). Laut einer Studie des IMK - Institut für Marketing und Kommunikation - wird der deutsche Bürger täglich mit 6000 Werbekontakten konfrontiert (vgl. IMK, 2004, online). Berücksichtigt man, dass ein Mensch durchschnittlich ca. 8 Stunden pro Tag schläft, lässt sich daraus schließen, dass er pro Stunde mit 375 Werbekontakten konfrontiert ist.
„Im Zeitalter der multimedialen Gesellschaft verhält sich der Konsument bei der Aufnahme von Werbung heute zudem mehr und mehr wie ein übersättigter Fisch: Tagtäglich werden ihm Tausende von Ködern vorgesetzt, deren Anziehungskraft er aber nicht erliegt, sondern eher gelangweilt daran vorbeischwimmt.“ (McKinsey Company, Riesenbeck, Perrey, 2005, S. 41).
Steigendes Werbevolumen, neue Medien und Kommunikationsinstrumente wie das Internet, Events oder Sponsoring verursachen eine Inflation kommunikativer Maßnahmen und bewirken eine Informationsüberflutung (Esch b), 2005, S.31f).
Neben dem reinen Produktwettbewerb ist ein harter Kommunikationswettbewerb getreten, der es für Unternehmen zunehmend schwerer macht, die gewünschten Kunden mit ihrer Werbebotschaft zu erreichen (vgl. Schöning, 2002, online). Ein Wettbewerbsvorsprung ist dennoch durch eine besondere Kreativleistung in der Kommunikation erreichbar (vgl. McKinsey, Riesenbeck, Perrey, 2005, S. 41).
Durch den Einsatz von Prominenten erhoffen sich Unternehmen eine höhere Aufmerksamkeit für die beworbenen Produkte sowie eine Differenzierung und Uniqueness (vgl. Schöning, 2002, online).
2
Stars werden zu Markenbotschafter von Unternehmen. Wer kennt sie nicht, Werbespots, in denen Heidi Klum für McDonalds, George Clooney für Nespresso, David Beckham für Gillete oder Duffy für Coca Cola wirbt?
Heutzutage wird Celebrity Werbung als Charakteristikum von modernem Marketing angesehen. In den USA wurde Celebrity Werbung bereits in den 80iger Jahren zu einer verbreiteten Werbeform, als ca. 20% aller TV-Werbespots mit einem Prominenten gedreht wurden (Vgl. Agrawal & Kamakura, 1995, S. 56-62). Heute wirbt rund jeder fünfte amerikanische TV-Spot mit Celebrities und auch in Deutschland wird eine steigende Tendenz verzeichnet. (vgl. Kirschhofer, 2001, S.27).
Unternehmen setzen Schauspieler, Sportler, Sänger und Models als Markenrepräsentanten ein und profitieren von deren Publicity und deren Kraft Aufmerksamkeit zu erregen (vgl. Aaker, Batra, Myers, 1992, S. 362). Die Ziele der Celebrity Werbung sehen diese Unternehmen deutlich in der
Bekanntheitssteigerung, Imagetransfer-/Verbesserung sowie der Markenstärkung (Innofact AG, Absatzwirtschaft, 2007, online). Es ist zu erkennen, dass Celebrity Werbung nicht nur für Konsumgüter eingesetzt wird, sondern auch in andere Wirtschaftszweige vordringt. So engagierte 2009 die Turkish-Airlines Oscarpreisträger Kevin Costner für deren Werbekampagne. Mithilfe des Schauspielers und dem Slogan „Fliegen wie ein Star“ möchte die Airline ihr Image aufpolieren und verbessern.
1.3. Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist es zu erarbeiten wie sich der Einsatz von Testimonials auf die Produkt- und Dienstleistungsmarken von Unternehmen auswirkt. Es werden sowohl die Chancen dieser Werbekommunikation, als auch die damit verbundenen Gefahren und Risiken aufgezeigt. Diese werden kritisch aus Unternehmenssicht beleuchtet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für eine effiziente Celebrity Werbung als Grundlage für Marketingentscheider und Beschäftigte in der Werbebranche aufgezeigt. Diese dienen als Hilfestellung und Beratungsinstrument für zukünftige Entscheidungen.
Ein Drei-Stufen-Modell stellt die Implikationen für Unternehmen dar und hilft den richtigen Celebrity für das Unternehmen zu definieren.
3
1.4. Forschungsfrage
Die forschungsleitende Frage der Bachelorarbeit lautet daher:
Folgende Hypothesen sollen der Operationalisierung der Forschungsfrage dienen:
Die Überprüfung dieser Hypothesen erfolgt mittels Literaturanalyse sowie empirischer Sekundärstudien.
4
1.5. Aufbau der Arbeit
Diese Arbeit gliedert sich in 9 Teile. Der erste Teil befasst sich mit einer allgemeinen Einführung in die Thematik, sowie der Erörterung der Problemstellung. Der zweite Abschnitt gibt einen grundlegenden Überblick über das Thema Marke und dessen Bedeutung für Unternehmen und Konsumenten. Im dritten Teil wird die Relevanz der Markenkommunikation erläutert und dient als Grundlage für den vierten Abschnitt. Es wird der Begriff „Werbung“ erläutert und die Testimonialwerbung wird in die Markenkommunikation eingeordnet. Aufbauend auf das dritte Kapitel wird die Werbeform Celebrity Werbung vorgestellt. Nach einer Begriffsabgrenzung folgen ein historischer Rückblick dieser Werbetechnik sowie ein Überblick über deren theoretische Wirkungsdimensionen. Der fünfte Teil beschäftigt sich mit der Eignung von Celebrities in der Werbung und erläutert die Chancen sowie Risiken dieser Werbeform. Da eines der größten Risiken ist, den falschen Mix zwischen Star und Marke zu wählen werden im sechsten Kapitel drei Auswahlinstrumente für die Wahl des geeigneten Celebrities vorgestellt. Kapitel sieben beschäftigt sich mit der Beantwortung der Hypothesen während in Kapitel acht Handlungsempfehlungen für eine effiziente Celebrity Werbung gegeben werden. Kapitel neun fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen zukünftigen Ausblick.
5
2. Die MARKE
2.1. Definitionen und Begriffsabgrenzungen
Gemäß der American Marketing Association wird eine Marke folgendermaßen definiert:
Im Rahmen dieser Arbeit ist neben der visuellen Differenzierungsfunktion und der namentlichen Zuordnungsfunktion in erster Linie ein dritter Aspekt Gegenstand der Betrachtung - die Marke als Vorstellungsbild eines Produktes oder einer Dienstleistung. Der Autor orientiert sich daher an der Definitionen von Meffert, Burmann und Koers die zwischen der Marke als einem gewerblichen Schutzrecht, der Marke als markiertem Produkt und der „eigentlichen“ Marke unterscheiden:
Produkt- und Dienstleistungsmarken sind somit Vorstellungsbilder in den Köpfen der Konsumenten, die eine Identifikations- und Differenzierungsfunktion übernehmen und das Wahlverhalten prägen (vgl. Esch b), 2005, S.23).
1 „Ein Produkt wird […als Eigenschaftsbündel interpretiert, welches Sachgüter und Dienstleistungen umfassen kann (Brockhoff, 1999, S.12f).
2 „Dienstleistungen sind selbständige, marktfähige Leistungen, die mit der Bereitstellung und/oder dem Einsatz von Leistungsfähigkeiten verbunden sind.“ (Haller, 2009, S.13).
6
Arbeit zitieren:
Lisa Eiersebner, 2010, Celebrity Werbung - Prominente als Markenbotschafter eines Unternehmens, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Prominente in der Werbung - Risiken und Chancen und Methoden zur Ident...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Bachelorarbeit, 60 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 31 Seiten
Celebrity Marketing - Chancen und Risiken beim Einsatz von Prominenten...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 24 Seiten
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