Kinder- und
Jugendliteratur im
Dritten Reich
Strategien zur
Indoktrination des
Judenhasses mit
Originaltexten und
bildern
Anke Schmidt
2
Inhalt
Vorwort ... 5
1 ,,Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und
keinem Jud bei seinem Eid - Ein Bilderbuch für
Groß und Klein" ... 7
1.1
Darstellung und Analyse des Inhalts ______________________ 13
1.2 Originaltext _____________________________________________ 30
2.
,,Der Giftpilz" ... 55
2.1
Darstellung und Analyse des Inhaltes ____________________ 61
2.2
,,Der Giftpilz" __________________________________________ 62
2.3
,,Woran man die Juden erkennt" _________________________ 63
2.4
,,So kamen die Juden zu uns" ____________________________ 64
2.5
,,Was ist der Talmud?" __________________________________ 65
2.6
,,Warum sich Juden taufen lassen?" ______________________ 66
2.7
,,Wie ein deutscher Bauer von Haus und Hof vertrieben
wurde" ____________________________________________________ 67
2.8
,,So betrügen jüdische Händler" __________________________ 68
3
2.9
,,Was Hans und Else mit einem fremden Manne erlebten" ____ 69
2.10
,,Wie es Inge bei einem Judenarzt erging" _________________ 72
2.11
,,So behandelt der Jude sein Dienstmädchen" ______________ 74
2.12
,,Wie zwei Frauen von Judenrechtsanwälten betrogen
wurden" ___________________________________________________ 75
2.13
,,So quälen die Juden die Tiere" __________________________ 76
2.14
,,Was Christus von den Juden sagte" _____________________ 76
2.15
,,Der Gott der Juden ist das Geld" ________________________ 77
2.16
,,Wie der Arbeiter Hartmann Nationalsozialist wurde" ________ 78
2.17
,,Gibt es anständige Juden?" ____________________________ 80
2.18
,,Ohne Lösung der Judenfrage keine Erlösung der
Menschheit" _______________________________________________ 81
2.19
Originaltext ___________________________________________ 85
3 ,,Der Pudelmopsdackelpinscher und andere
besinnliche Erzählungen" ...149
3.1
,,Die Drohnen" ________________________________________ 153
3.2
,,Der Kuckuck" _______________________________________ 157
3.3
,,Die Hyänen" ________________________________________ 160
3.4
,,Das Chamäleon" _____________________________________ 163
3.5
,,Die Heuschrecken" ___________________________________ 165
3.6
,,Die Wanzen" ________________________________________ 168
3.7
,,Die Sperlinge" _______________________________________ 171
3.8
,,Der Pudelmopsdackelpinscher" ________________________ 174
3.9
,,Die Giftschlangen" ___________________________________ 179
4
3.10
,,Der Bandwurm" _____________________________________ 183
3.11
,,Die Bazillen" ________________________________________ 186
3.12
,,Ruf an die Jugend der Welt" ___________________________ 188
3.13
Originaltext __________________________________________ 190
4. ,,Klaus - Der Hitlerjunge" ...285
4.1 Originaltext ____________________________________________ 286
5. ,,Hurra die Reichswehr!" ...305
5.1 Originaltext ____________________________________________ 306
6. Rückblick auf die behandelten Erzählungen in
Form einer kritischen Reflexion unter
Einbeziehung weiterer Schriften ...324
7. Fazit ...339
8. Quellenverzeichnis ...343
5
Vorwort
Mit diesem Buch soll nationalsozialistische Kinder- und Jugendliteratur
dargestellt, analysiert und für nachfolgende Generationen aufgearbeitet werden.
Somit richtet es sich nicht nur an Linguisten und Geschichtswissenschaftler,
sondern auch an Eltern und Lehrer, die ein Stück Geschichte begreifbar
machen möchten sowie an alle anderen Menschen, die versuchen möchten
nachzuvollziehen, wie fast ein ganzes Volk von Adolf Hitlers Ideologie
konditioniert werden konnte.
Hierfür habe ich die Bücher ,,Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem
Jud bei seinem Eid Ein Bilderbuch für Groß und Klein" von Elvira Bauer, ,,Der
Giftpilz" und ,,Der Pudelmopsdackelpinscher" von Ernst Hiemer, ,,Klaus - Der
Hitlerjunge" von Bernhard Wende d. Ä. und Ilse Wende-Lungershausen sowie
,,Hurra die Reichswehr!" von Hilde Drahn und Curt Schulz ausgewählt. Die
ersten drei werden ausführlich analysiert und diskutiert, während die beiden
letzteren im Originaltext und bild weitgehend unkommentiert bleiben. Während
Elvira Bauer mit ihrem Buch eher die ganz jungen Leser anspricht und jene, die
das in Reimform verfasste Büchlein vorgelesen bekommen, hat ,,Der Giftpilz"
als Zielgruppe die 10- bis 14-jährigen Kinder, die entweder selber lesen oder
sich noch gerne vorlesen lassen. ,,Der Pudelmopsdackelpinscher" richtet sich
an Jugendliche und Erwachsene zum Selberlesen. Einige Geschichten daraus
sind intellektuell und didaktisch so gestaltet, dass sie auch jüngeren Kindern
vorgelesen werden könnten, wenn die Vorleser den zweiten Teil aussparen
oder zusammenfassend vortragen.
Auch die Text-Bild-Relation lässt diese Zielgruppendifferenzierung zu, da es
von einer Text- und einer dieser gegenübergestellten Bildseite in Elvira Bauers
Buch übergeht zu einer mehrseitigen Geschichte mit jeweils einem dazugehö-
rigen, liebevoll gestalteten ganzseitigen Bild in ,,Der Giftpilz" bis zu langen Ge-
schichten mit nur sehr undetailliert gezeichneten, schwarz-weiß gehaltenen
Illustrationen in ,,Der Pudelmopsdackelpinscher".
Ein weiteres Kriterium für diese Altersspezifikation ist auch der didaktische
Rahmen, welcher sich um die Geschichten spannt. Während Elvira Bauer durch
Reime wiederkehrende Stereotype in das Gedächtnis der Zielgruppe zu imple-
mentieren versucht, wird in ,,Der Giftpilz" mit Autoritätspersonen als Beispiele
6
für korrektes Verhalten argumentiert. ,,Der Pudelmopsdackelpinscher" enthält
zweigeteilte Geschichten, deren erster Teil Erzählungen aus der Tierwelt ent-
hält, die dann im zweiten Teil kommentiert und differenziert werden.
Die Daten ihrer Erstveröffentlichung entsprechen der hier behandelten Reihen-
folge: 1936 (,,Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem
Eid Ein Bilderbuch für Groß und Klein"), 1938 (,,Der Giftpilz") und 1940 (,,Der
Pudelmopsdackelpinscher"). Man kann eine ständige Intensivierung der Inhalte
und des damit zusammenhängenden Verbreitens von Hass beobachten. Auch
die Judenverfolgungen wurden in diesen Jahren immer massiver und offen-
sichtlicher.
Meine Erkenntnisse möchte ich nun darstellen, indem ich die drei Bücher ein-
zeln untersuche und im Anschluss daran einen Überblick über die weitere Lite-
ratur gebe, die damals unter Kindern und Jugendlichen verbreitet wurde.
Hierfür werde ich ,,Klaus der Hitlerjunge" von Bernhard Wende d. Ä. und Ilse
Wende-Lungershausen, ,,Hurra die Reichswehr!" von Hilde Drahn, ,,So war's bei
uns in Knippelbrück" von Friedl Ratke und die weit verbreitete Schülerzeitung
,,Hilf mit!" des NS-Lehrerbundes einer genaueren Betrachtung unterziehen.
Aber auch die Zeitschrift ,,Der Stürmer", die in Julius Streichers Stürmer-Verlag
in Nürnberg erschien, werde ich an mehreren Stellen zitieren. Sowohl dessen
Verlag ist mit dem der drei hier schwerpunktmäßig behandelten Bücher iden-
tisch als auch dessen Botschaft, die den Hass auf alles Jüdische vermitteln
sollte. Darüber hinaus fand ,,Der Stürmer" als kostenlose Werbepostille für die
Bücher Verwendung.
Im Fazit werde ich die Ergebnisse abschließend kurz zusammenfassen.
7
1 ,,Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem
Jud bei seinem Eid - Ein Bilderbuch für Groß und
Klein"
Im Jahr 1935 erschien im Stürmer-Verlag Julius Streichers in Nürnberg ein
Buch, das wie kein anderes zuvor Propaganda gegen die Juden verbreitete.
Sein Titel lautet: ,,Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei sei-
nem Eid - Ein Bilderbuch für Groß und Klein", im Folgenden mit ,,Trau keinem
Fuchs auf grüner Heid..." abgekürzt. Der erste Teil dieses Buchtitels ist unter 5
der insgesamt 21 Gedichte als Warnung an die Leser vor den Juden gedruckt.
Damit ist gemeint: ,,Dem Juden könnte man nicht trauen, wenn er Eid auf Hy-
pokrates [sic!] (Ärzte) oder auf Justitia (Juristen) geschworen hat."
1
Autorin und
Zeichnerin soll die damals 18jährige Elvira Bauer gewesen sein, wobei über ihr
Alter verschiedene Angaben existieren und auch ihre Autorschaft nicht sicher
ist.
Elvira Bauer wird in ,,Der Stürmer" Nr. 51 von 1936 folgendermaßen beschrie-
ben:
,,(...) Elvira Bauer, ein Mädel aus dem Volke, das eben 18 Jahre alt geworden
ist, war seit langem Stürmer-Leserin gewesen. Aber nicht bloß gelesen hat sie
den Stürmer, sie hat das, was in ihm stand, auch in sich aufgenommen. (...)
Elvira Bauer, das 18 jährige [sic!] Mädel, spielte ein paar Jahre hindurch in ei-
nem Kinderheim mit den Kleinen und Kleinsten. So lernte sie das Kind in sei-
nem Denken und Fühlen kennen. Und weil sie erkannt hatte, daß man schon
dem Kinde sagen müsse, wer der Jude sei und welche Gefahr er dem Volke
bringe, faßte sie den Plan, ein Bilderbuch zu schaffen, aus dem sich kleine und
große Kinder Aufklärung holen können. (...) Aber eines Tages faßte sie sich
doch ein Herz und ging ,zum Streicher'. Kaum hatte dieser die ersten Blätter
gesehen und die ersten Verse gelesen, da war die Sache auch schon entschie-
den. ,Mädel,' sagte der Streicher, ,das ist ja ausgezeichnet, das hat uns bisher
gefehlt!' Das war an einem Sommertag des Jahres 1936. Es war der Glückstag
1
Vgl.: Ginzel, G.B.u.a.: Mit Hängemaul und Nasenzinken..., S. 45
8
für das 18 jährige Mädel aus dem Volke. Und das ist die Geschichte des Bilder-
buches von Elvira Bauer."
Die Juden werden als ehrloses Volk dargestellt, das nur dem Talmud unter-
worfen ist, nicht aber einem Eid, den einzelne seiner Mitglieder durch ihren Be-
ruf bedingt leisten mussten. Daher ist auf dem Titelblatt des Buches in der
rechten oberen Ecke das Bild eines Juden zu sehen, der seine Finger beim
Schwur kreuzt und dabei hinterhältig grinst. Nicht weniger verschlagen soll der
in der linken unteren Ecke abgebildete Fuchs erscheinen, der seit dem Altertum
Hinterlist und Falschheit verkörpert.
Die Verschlagenheit des Fuchses findet sich in unzähligen Geschichten und
Fabeln. Im mittelalterlichen Werk ,,Reinhart Fuchs" von Heinrich dem Glîche-
zâren zeigt er sich als böser Verführer, der die anderen Tiere mit List und Tücke
ins Unglück stürzt. Einige verlieren dabei ihre Gliedmaßen, sehr viele tierische
Protagonisten müssen jedoch für ihre Gutgläubigkeit und Vertrauensseligkeit
mit dem Leben bezahlen, wie das Finale zeigt. Hier wird Reinhart Fuchs vor
den Löwen Vrevel, den König der Tiere, geführt, wo er wegen seiner zahlrei-
chen Verbrechen angeklagt werden soll. Da der Fuchs allerdings weiß, dass ihn
die Todesstrafe erwartet, bedient er sich einer List, um sein Fell und somit sein
Leben zu retten. Er nutzt die Leichtgläubigkeit und die Selbstgefälligkeit Vrevels
aus, indem er sich ihm als Gesandter eines berühmten Arztes vorstellt und ihm
anbietet, ihn von seinen Leiden zu befreien. Reinhart Fuchs greift zu mehreren
Listen, um alle seine tierischen Widersacher auszuschalten, damit sie ihm auch
später nicht mehr schaden können. Er verlangt von vielen seiner Kontrahenten
ein diese das Leben kostendes Opfer, angeblich für die Genesung König Vre-
vels. Alle anderen werden von Reinhart Fuchs betrogen und selbst König Vre-
vel entkommt seiner Hinterlist nicht und büßt seine Arglosigkeit mit dem Leben.
Auch als Ehebrecher zeigt sich Reinhart Fuchs, indem er mit der Wölfin Her-
sant, Isengrins Frau, den Beischlaf vollzieht. Er wird in dem gesamten Werk als
böses und gewissenloses Wesen dargestellt, dem das Leben und die Befind-
lichkeit anderer Lebewesen völlig gleichgültig ist und das nur auf seinen eige-
nen Vorteil bedacht ist.
9
Dies ist ebenfalls die Intention des Buches ,,Trau keinem Fuchs auf grüner Heid
...". Hier wird allerdings der Fuchs durch die Person des Juden ersetzt. Die
Attitüden, die dem Fuchs in der mittelalterlichen Fabel unterstellt werden, sind
hier bewusst auf die Juden übertragen worden, um sie negativ zu
charakterisieren und ihre Vernichtung zu rechtfertigen. Die Schulbehörden
hatten dieses Buch nicht für den Unterricht freigegeben und sogar vielen
Funktionären des Nationalsozialismus war es zu geschmacklos und primitiv.
Damit war es jedoch ganz nach Julius Streichers Sinn, denn er galt zu seiner
Zeit sogar unter seinen Parteigenossen als einer der hetzerischsten
Antisemiten und wurde von einigen wegen seiner ,,pervers-neurotischen
Zwangsvorstellungen" gemieden.
2
Das Buch ist in zwei thematische Teile untergliedert. Der erste Teil befasst sich
mit den Vorwürfen und Unterstellungen gegen die Juden und im zweiten Teil
werden die nationalsozialistischen Gegenmaßnahmen beschrieben. Diese äu-
ßern sich in der Verherrlichung Julius Streichers und seiner Wochenzeitschrift
,,Der Stürmer", dem Boykott jüdischer Händler, hier eines jüdischen Kaufhaus-
betreibers, dem Ausschluss der jüdischen Schüler und Lehrer aus deutschen
Schulen bis hin zur Ausgrenzung von Juden aus Erholungsgebieten. Das posi-
tive Gegenbild zu den Juden stellt die Zeichnung einer Gruppe von Hitlerjungen
vor einer alpinen Kulisse dar. Das zugehörige Gedicht enthält folgende Zeilen:
,,Den deutschen Führer lieben sie.
Den Gott im Himmel fürchten sie.
Die Juden, die verachten sie.
Die sind nicht ihresgleichen;
Drum müssen sie auch weichen!"
(S. 40, Z. 13-17)
Hier ist erkennbar, dass sich eine Sprachabgrenzung zur Darstellung der Ge-
fühle der Hitlerjungen, stellvertretend für das deutsche Volk, vollzieht: Liebe
Furcht Verachtung. Damit wird ein Spektrum intensiver Gefühle angespro-
chen.
2
Vgl.: Schmidt, Peter W.: Judenfeindschaft und Schule in Deutschland 1933-1945; S. 143
10
Die Liebe ist eine starke Empfindung, die Menschen in die Lage versetzen
kann, auch unüberwindbar erscheinende Schwierigkeiten zu meistern. Dazu
fällt mir allerdings auch das Sprichwort ,,Liebe macht blind" ein, das als eine
mögliche Erklärung für den unreflektierten Gehorsam und die Gefolgschaft der
Menschen in Bezug auf die Verfolgung der nationalsozialistischen Ziele und
Ideale sein könnte. Die Furcht ist ebenfalls eine starke, meistens nicht beein-
flussbare Emotion. Die Gottesfurcht jedoch ist ein Gefühl, das jedem Gläubigen
zueigen sein sollte. Die Verachtung ist eine häufig durch Beeinflussung hervor-
gerufene, manchmal auch durch eigene Erfahrung gebildete Regung.
Dieses Gefühl ist von den drei genannten auch das, welches scheinbar am
schwersten zu revidieren ist, denn für die Verachtung sind objektive Argumente
häufig irrelevant. Ebenso wie der Hass ist die Verachtung tief im Gefühlsleben
des jeweiligen Menschen verankert. Das ist ein starker Antrieb für dementspre-
chendes Denken und Handeln.
Mit dem gezielten Ansprechen dieser Gefühle der Verachtung und des Hasses
versucht Elvira Bauer, durch den Text und die farbenfrohen Zeichnungen die
Leserschaft gegen die Juden aufzuwiegeln und die Vertreibung des gesamten
jüdischen Volkes aus Deutschland voranzutreiben und zu rechtfertigen.
Besonders das letzte Bild des Buches, auf dem einige der zuvor dargestellten
Juden dem Schild ,,Einbahnstraße" folgen und mit leichtem Gepäck griesgrämig
ihres Weges ziehen, stellt das Ziel dieses Buches dar:
Dass alle Juden gehen und nie wieder zurückkehren.
Bei dem Begriff ,,Einbahnstraße" erscheint mir sofort das Bild der Konzentra-
tionslager, denn der Gang dorthin war für einen Großteil der Juden ebenfalls
eine Reise ohne Wiederkehr und somit auch eine Einbahnstraße, die in der
Sackgasse des Todes endete. Diesen Weg beschritten die meisten Juden ohne
zu wissen, was sie am Ende erwartete. Auch die Worte ,,tempo, tempo" auf dem
Schild lassen vermuten, dass die Vernichtung der Juden Elvira Bauer und den
Nationalsozialisten gar nicht schnell genug gehen konnte.
Der Schriftzug ,,Die Juden sind unser Unglück!" auf dem von einem Jungen ge-
haltenen Schild soll eindringlich zeigen, wie wichtig der Weggang der Juden für
das deutsche Volk ist. Dieser Satz stand auch in jeder Ausgabe des ,,Stürmer".
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