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Wie kommt ein Verkehrsunternehmen auf die Schiene (Zugang zum Netz, Kosten, Vorgehensweise)

Title: Wie kommt ein Verkehrsunternehmen auf die Schiene (Zugang zum Netz, Kosten, Vorgehensweise)

Term Paper , 2003 , 26 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Sebastian Ziegler (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Eine wichtige Wende, mehr Verkehr auf die Schiene zu ziehen wird seit Jahren von Politikern gefordert. Getan hat sich jedoch wenig. Gerade angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens in den nächsten 15 Jahren, der Auswirkungen des Güterstruktur- und Logistikeffektes und aufgrund der Tatsache verstopfter Strassen ist der Verkehrsträger Schiene für die Verkehrswirtschaft der Zukunft wichtiger denn je.
Die seit etwa fünf Jahren durchgeführten Deregulierungsmaßnahmen des Güterverkehrs, sowie die diskriminierungsfreie Öffnung des Schienennetzes bieten erstmalig die Möglichkeit eines Wettbewerbs im Eisenbahngüterverkehr.
Gegenstand der vorliegenden Arbeit soll die Darstellung der verschiedenen Zugangsmöglichkeiten für Verkehrsunternehmen zur Schiene sein. Die dabei in unterschiedlicher Höhe anfallenden Kosten, Vorgehensweisen aber auch Probleme sollen näher beleuchtet werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eisenbahnverkehr – Situation 2003

3. Abgrenzung der Wertschöpfungsstufen

3.1. Netzeleistungen

3.2. Verkehrsleistungen

3.3. Steuerungsebene

4. Zugangsmöglichkeiten zum Schienennetz

4.1. Private Eisenbahnverkehrsunternehmen

4.1.1. Zugangsvoraussetzungen

4.1.2. Vorgehensweise für den Schritt auf die Schiene

4.1.3. Kosten

4.1.3.1. Trassenkosten

4.1.3.2. Anlagenkosten

4.2. Der Kombinierte Verkehr

4.2.1. Vorraussetzungen

4.2.2. Zugangsmöglichkeiten zum Kombinierten Verkehr

4.2.2.1. Begleiteter Kombinierter Verkehr

4.2.2.2. Unbegleiteter Kombinierter Verkehr

4.2.3. Kosten

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten für Verkehrsunternehmen, Zugang zum Schienennetz in Deutschland zu erlangen, unter Berücksichtigung rechtlicher, technischer und ökonomischer Rahmenbedingungen. Das Ziel besteht darin, die verschiedenen Wege zur Marktnutzung sowie die damit verbundenen Kostenstrukturen und Vorgehensweisen transparent darzustellen.

  • Marktbedingungen und Wettbewerbssituation im Eisenbahnverkehr 2003
  • Strukturierung der Wertschöpfungsstufen im Bahnsektor
  • Regulatorische Anforderungen für private Eisenbahnverkehrsunternehmen
  • Preissysteme für Netznutzung, Trassen und Anlagen
  • Intermodale Logistiklösungen mittels Kombiniertem Verkehr

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Zugangsvoraussetzungen

Um in Deutschland als Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig zu sein, ist eine Betriebsgenehmigung obligatorisch. Diese Genehmigung wird in Deutschland von den zuständigen Genehmigungsbehörden erteilt. Sie ist an folgende Voraussetzungen geknüpft, die in der Eisenbahnunternehmer-Berufszugangs-Verordnung (EbZugV) ausgeführt sind:

Zuverlässigkeit gem. § 1 EbZugV. Diese Anforderung bedeutet, dass der Antragsteller die Geschäfte einer Eisenbahn unter Beachtung der geltenden Vorschriften sicher führen kann und die Vorlage eines (einwandfreien) polizeilichen Führungszeugnisses.

Finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 2 EbZugV. In dieser Anforderung wird verlangt, dass die zur Aufnahme und ordnungsgemäßen Führung des Betriebes erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Fachkunde gem. § 3 EbZugV. Unter diesem Stichwort geht es darum, fachspezifische Kenntnisse in wichtigen rechtlichen und technischen Bereichen nachzuweisen. Die erforderliche Fachkunde kann ein Bewerber durch Studium, Ausbildung in einem einschlägigen Beruf oder anerkannte Weiterbildung erlangen.

Haftpflichtversicherung gem. §2 EisenbahnhaftpflichtversicherungsVO. Eisenbahnverkehrsunternehmen sind verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und für die Dauer des Nutzungsvertrages mit der DB Netz AG fortzuführen. Sie dient der Deckung von Personen- und Sachschäden, die durch Unfälle beim Betrieb einer Eisenbahn verursacht werden könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Stärkung des Schienenverkehrs vor dem Hintergrund steigender Güterverkehrsmengen und erklärt das Ziel der Arbeit, Zugangsmöglichkeiten für Unternehmen aufzuzeigen.

2. Eisenbahnverkehr – Situation 2003: Dieses Kapitel analysiert den Modal Split und die wirtschaftlichen Gründe für den Rückgang des Schienenverkehrs bis zum Jahr 2003.

3. Abgrenzung der Wertschöpfungsstufen: Es erfolgt eine Differenzierung in Netzeleistungen, Verkehrsleistungen und die Steuerungsebene als Basis für den fairen Wettbewerb.

4. Zugangsmöglichkeiten zum Schienennetz: Das Hauptkapitel detailliert die zwei Wege für Unternehmen: die Gründung eines eigenen Eisenbahnverkehrsunternehmens oder die Nutzung des Kombinierten Verkehrs.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Untersuchung zusammen und betont die zukünftige Bedeutung kontinuierlicher Infrastrukturinvestitionen für die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene.

Schlüsselwörter

Eisenbahnverkehr, Schienennetz, Netzzugang, Bahnbetrieb, Trassenkosten, DB Netz AG, Kombinierter Verkehr, Betriebsgenehmigung, Güterverkehr, Wertschöpfungsstufen, Transportlogistik, Liberalisierung, Infrastruktur, Wettbewerb, Trassenpreissystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten für Verkehrsunternehmen, Zugang zur deutschen Schieneninfrastruktur zu erhalten, und erläutert die dafür notwendigen Schritte und Kostenstrukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die gesetzlichen Zugangsvoraussetzungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Struktur des Trassenpreissystems der DB Netz AG sowie die operativen Möglichkeiten des Kombinierten Verkehrs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Verkehrsunternehmen eine Orientierungshilfe zu bieten, wie sie Leistungen auf der Schiene erbringen können und welche Hürden sowie Kosten dabei zu berücksichtigen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine strukturelle Analyse der Wertschöpfungsstufen im Eisenbahnsektor und stützt sich dabei auf regulatorische Rahmenbedingungen und aktuelle Preismodelle des Infrastrukturbetreibers aus dem Jahr 2003.

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Voraussetzungen für private Bahnbetreiber, die detaillierte Berechnung von Trassen- und Anlagenpreisen sowie die verschiedenen Logistikkonzepte des Kombinierten Verkehrs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Schienennetz, Netzzugang, Trassenkosten, Kombinierter Verkehr, Betriebsgenehmigung und Wettbewerb auf der Schiene.

Welche Rolle spielt die DB Netz AG bei der Marktöffnung?

Als Infrastrukturbetreiber stellt die DB Netz AG den diskriminierungsfreien Zugang zum Netz bereit und legt über modular aufgebaute Preissysteme die Kosten für Trassen und Anlagen fest.

Was unterscheidet den begleiteten vom unbegleiteten Kombinierten Verkehr?

Beim begleiteten Verkehr (Rollende Landstraße) fährt der LKW samt Fahrer auf den Zug, während beim unbegleiteten Verkehr nur die Ladeeinheit (Container, Auflieger) ohne Zugfahrzeug und Fahrer transportiert wird.

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Details

Title
Wie kommt ein Verkehrsunternehmen auf die Schiene (Zugang zum Netz, Kosten, Vorgehensweise)
College
BVL Campus gGmbH
Grade
1,4
Author
Sebastian Ziegler (Author)
Publication Year
2003
Pages
26
Catalog Number
V16428
ISBN (eBook)
9783638212878
Language
German
Tags
Verkehrsunternehmen Schiene Netz Kosten Vorgehensweise)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Ziegler (Author), 2003, Wie kommt ein Verkehrsunternehmen auf die Schiene (Zugang zum Netz, Kosten, Vorgehensweise), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16428
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