Gliederung
1. Einbindung der Unterrichtsstunde in den Rahmenplan
1.1 Allgemeine Angaben
1.2 Lernziele
1.3 Lerninhalte
2. Sachanalyse
2.1 Elektrochemische Stromerzeugung
2.2 Der elektrische Widerstand
3. Didaktische, methodische und mediale Überlegungen
4. Geplanter Stundenverlauf
5. Reflexion der Unterrichtsstunde
5.1 Reflexion von Cinzia Onnis
6. Literatur Verzeichnis
7. Anhang
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1. Einbindung der Unterrichtstunde in den Rahmenlehrplan
1.1 Allgemeine Angaben
Die Unterrichtsstunde ist für das 1. Ausbildungsjahr aller Elektroberufe im Berufsfeld Elektrotechnik bzw. für das 3./4. Lehrjahr bei den Chemielaboranten mit dem Schwerpunkt Laboratoriumstechnik. Dabei baut im Rahmenlehrplan der Chemielaboranten auf die Vorkenntnisse eines guten Hauptschulabschlusses auf. Einzuordnen wäre unser Thema in die Lernfelder 15 mit 60 Stunden und dem Lernfeld 20 mit 80 Stunden jeweils im 3./4. Lehrjahr (siehe Anhang).
1.2 Lernziele
Das Lernziel sollte sein, dass die Schüler wichtige Fachbegriffe erlernen und das Prinzip des Entladens eines Primärelementes verinnerlichen. Des weiteren sollen die Schüler den Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke erklären und berechnen sowie den elektrischen Widerstand als Größe definieren können.
1.3 Lerninhalte
Anhand einer Folie sollen die Schüler den Aufbau einer Elektrolytzelle kennen lernen und ihre Funktionsweise verstehen. Dabei sollen sie die Unterschiede zwischen Primär - und Sekundärelemente verstehen und als Lernnachweis dies in einer kleinen Hausaufgabe wiedergeben. Mit Hilfe der Spannung und Stromstärke soll der Widerstand berechnet werden können. Dies ist ein wichtiges Grundgesetzt und wird später bei vielen Berechnungen benötigt.
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2. Sachanalyse
2.1 Elektrochemische Stromerzeugung
2.1.1 Primär- und Sekundärelemente und Brennstoffzellen
Bevor man sich der Elektrolytzelle widmet, welche
Unterrichtsschwerpunkt war, sollte man vorher das galvanische Element besprechen. Dies erleichtert die weitere Unterrichtsdurchführung und die Schüler können die Gesetzmäßigkeiten schneller erkennen und lernen.
Ein galvanisches Element besteht aus Zellen, die als Energieumwandler verwendet werden. Dabei wird chemische Energie in elektrische umgewandelt.
Das allgemeine Prinzip von beweglichen Spannungsquellen besteht darin, dass die elektrische Energie in den Elektrodensubstanzen ( in Anode und Kathode) gespeichert wird und durch ihre Beteiligung an Redoxreaktionen Strom erzeugt werden kann.
Dabei unterscheidet man drei Arten von Spannungsquellen :
a) Primärelement
b) Sekundärelement c) Brennstoffzelle
a) Unter den Begriff Primärelement versteht man sog. Einmalzellen, bei denen eine Wiederaufladbarkeit nicht mehr möglich ist. Diese Primärelemente bestehen aus Zellen mit je 1,5 V. Reiht man mehrere Zellen aneinander erhält man eine Batterie.
b) Sekundärelemente , die auch als Akkumulatoren bezeichnet werden, sind galvanische Elemente, bei denen sich die bei der Stromentnahme (Entladung) ablaufenden chemischen Vorgänge durch Zufuhr von elektrischen Energie (Ladung) umkehren lassen.
c) Bei einer Brennstoffzelle hingegen wird der jeweilige Brennstoff den Elektroden kontinuierlich zugeführt.
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Arbeit zitieren:
Cinzia Onnis, 2002, Unterrichtsstunde: Elektrochemie, München, GRIN Verlag GmbH
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