Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 4
2. HINTERGRUN:D MICROFINANCE IN INDIEN 8
2.1. SOZIALES BANKING VOM STAAT VERORDNET 8
2.2. DER INFORMELLE SEKTOR - EIN LENDER OF LAST RESORT’? 10
2.3. DER INDISCHE MICROFINANCE SEKTOR 11
2.4. DIE VERWUNDBARKEIT DES SEKTORS AM BEISPIEL DER KRISE IM BUNDESSTAAT ANDHRA
PRADESH 15
3. SOZIALE NACHHALTIGKEIT DURCH VERHALTENSREGELN UND
EVALUIERUNG 19
3.1. MICROFINANCE UND SOZIALE ZIELE 19
3.2. VERHALTENSKODEX FÜR MFI’S 21
3.3. MULTIDIMENSIONALE SOZIALE PERFORMANCE 22
3.4. ERGEBNISSE AUS DER PRAXIS 24
4. WELCHE ROLLE KANN REGULIERUNG SPIELEN? 25
4.1. REGULIERUNG IN INDIEN 26
4.2. ENTSTEHUNG UND INHALT DES MICROFINANCE BILLS 27
4.3. AKTUELLE LAGE 29
5. ZUSAMMENFASSUNG/ KONKLUSION/ FAZIT 30
6. QUELLENVERZEICHNIS 32
2
Abkürzungsverzeichnis
AP Andhra Pradesh BIP Bruttoinlandsprodukt CGAP Consultive Group to Assist the Poor GoI Government of India GTZ Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit IB Individual Banking MDG Millennium Development Goal MFI Microfinance Institution NABARD National Bank for Agriculture and Rural Development NBFC Non-Banking Financial Company NGO Non-Governmental Organisation RBI Reserve Bank of India RRB Regional Rural Bank SHG Self-Help Group SHPI Self Helping Promoting Institutions UN United Nations
Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1: MARKTANTEILE DER MICROFINANCE MODELLE IN INDIEN _____________________________ 11 ABBILDUNG 3: KUMULATIVES SHG WACHSTUM 2001 - 2008_______________________________________ 13 ABBILDUNG 4: VERGLEICH SHG UND GRAMEEN/ JOINT LIABILITY MODELL IN ZAHLEN __________________ 14 ABBILDUNG 5: MULTIDIMENSIONALE SOZIALE PEFORMANCE _______________________________________ 23 ABBILDUNG 6: PROZESSDARSTELLUNG DES SOZIALEN PERFORMANCE KONZEPTES ______________________ 23
3
1. Einleitung
Diese Hausarbeit geht von der grundlegenden Annahme aus, dass Microfinance, also die Versorgung in Armut lebender Menschen mit Finanzdienstleistungen, die ansonsten keine Möglichkeit haben am formellen Finanzsystem teilzuhaben, wegen der besonderen Schutzbedürftigkeit und Verwundbarkeit dieser Menschen mit einer sozialen Mission verknüpft sein muss. Von diesem Standpunkt ausgehend wird untersucht, ob der indische Sektor von sozialen Zielen geleitet wird oder ob diese von neuen Prioritäten wie der finanziellen Nachhaltigkeit, Wettbewerb und schnellem Wachstum weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden sind.
Schließlich wird versucht, Antworten auf die Frage zu finden, wie soziale Nachhaltigkeit in der indischen Microfinance Welt verankert werden kann. Kann mit sozialem Rating oder einem Handlungskodex sicher gestellt werden, dass der Sektor sich der besonderen Verantwortung im operativen Geschäft bewusst bleibt? Inwiefern kann von staatlicher Seite durch regulatorische Maßnahmen dafür gesorgt werden, dass der Sektor in die ‚richtige’ Richtung wächst?
Nicht behandelte Themen
Sowohl die Auswahl an möglichen Themengebieten im Bereich von Microfinance in Indien als auch die verfügbare Literatur bietet eine große Auswahl. Wenige Problemfelder in diesem Gebiet können getrennt von dem Rest an möglichen Fragestellungen betrachtet werden. Aus diesem Grund hat sich der Prozess des narrowing down als schwierig herausgestellt und eine recht lange Literaturliste ergeben. Gleichzeitig mussten selbstverständlich viele Themen ausgeklammert werden, bei denen deren Einbeziehung in die Hausarbeit interessant gewesen wäre.
Dazu gehören Bereiche wie der zunehmende Fluss von private equity in den Microfinance Sektor über private Investoren aus dem In- und Ausland, deren Investitionen gewinnorientiert sind. Durch deren Einstieg in den Microfinancebereich ergeben sich neue Kapitalstrukturen, die nicht mehr allzu viel mit der einer NGO zu tun haben und den Investoren die Möglichkeit geben, Mitspracherechte auch im operativen Geschäft auszuüben. Ein Bespiel ist der Einstieg im Jahr 2007 des internationalen Investors Sequoia Capital, der auch Anteile an Firmen wie Google, Yahoo und Apple hält, in die größte Microfinance Institution (MFI) in Indien, SKS Microfinance. SKS hat einst als kleine NGO begonnen und
4
konnte über Professionalisierung und Standardisierung aufsteigen. Im Geschäftsjahr 2007-2008 wuchs SKS um 200%.
Indien
Indien ist eine föderale Republik mit 29 Bundesstaaten und sechs Unionsterritorien. Auf 3,29 Millionen km 2 leben rund 1,2 Milliarden Menschen. Die Wachstumsrate der Bevölkerung liegt bei geschätzten 1,55% pro Jahr. Rund 70% aller Inder leben in ländlichen Gebieten und sind zum Großteil von der Landwirtschaft abhängig (60% aller Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft). 40% der Menschen sind Analphabeten, unter Frauen beträgt der Anteil 52% (jeweils Zahlen von 2001). Die Wachstumsraten des BIP’s lagen in den Jahren seit 1997 zwischen 6% und 9,6%. Rund 25% der Bevölkerung und damit 290 Millionen Menschen leben unter der Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar pro Tag. 1
Microfinance - verschiedene Definitionen
Spätestens seit dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen ‚International Year of Microcredit 2005’ und dem an den Microfinance Entrepreneur Muhammed Yunus und die von ihm gegründete Grameen Bank verliehenen Friedensnobelpreis im Jahr 2006 hat sich Microfinance als ein wichtiges Konzept im entwicklungsökonomischen und -politischen Kontext etabliert und wurde als zentrales Instrument zur weltweiten Armutsbekämpfung und Erreichung der von den Vereinten Nationen definierten Millennium Development Goals (MDG’s) anerkannt. Ein schnelles Wachstum des globalen Microfinance Sektors, immer neuen MF Programmen, sowohl staatliche Programme in Entwicklungs- sowie Industrieländern, als auch Programme von internationalen und nationalen NGO’s und Entwicklungshilfe-Institutionen, wie der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie nicht zuletzt die Erfolge der Microfinance Idee in der Praxis haben auf verschiedenen Ebenen die Aufmerksamkeit gesteigert.
Microfinance wird im Folgenden als ein Sammelbegriff für Finanzdienstleistungen verwendet, deren Zielgruppe arme, sehr arme und vom Finanzsystem ausgeschlossene Menschen sind. Microfinance umfasst sowohl den Begriff Mikrokredit, der in den Anfängen der Entwicklung der Microfinance Idee gängig war, jedoch mittlerweile nur noch einen Teil der Realität beschreibt. Von traditionellen Finanzdienstleistungen unterscheidet sich Microfinance durch
1 Vgl. CIA - The World Fact Book (2009)
5
• geringe Höhe der Kredite und Spareinlagen
• Formalitäten 2 , Rückzahlungs- und Einzahlungsmodalitäten und Betreuung, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind
• Spezielle, über Finanzdienstleistungen hinausgehende Angebote
• unterschiedlicher rechtlicher Status der MFI’s
• soziale Mission der MFI
• Gruppenformierung (SHG oder joint liability groups 3 )
• regelmäßige Gruppentreffen (wöchentlich oder monatlich).
Weitere Spezifikationen in Bezug auf das potentielle Dienstleistungsangebot sind: 4
• Kredite werden an Individuen oder die Gruppe vergeben
• Ermöglichung von Finanztransaktionen wie Überweisungen und Abheben von Bargeld
• Mikro-Versicherungen
• Sparkonto (mit regelmäßigen Pflichteinzahlungen oder freiwilligen flexiblen Einzahlungen)
• Pensionsleistungskonto
Armut und Microfinance
Zwei zentrale Definitionen von Armut sollen in diesem Abschnitt kurz präsentiert und eine Beziehung zu Microfinance hergestellt werden.
Die einfachste und geläufigste Definition von Armut ist die der Einkommensarmut, die sich danach bestimmt, wie viel Geld eine Person in einer bestimmten Periode zur Verfügung hat. Bei der Einkommensarmut gilt ein Mensch als arm wenn sein Einkommen einen am Durchschnittseinkommen einer Region, eines Landes oder einer Gruppe von Ländern gemessenen relativen Anteil unterschreitet. Die Weltbank hat die bekannte absolute Armutsgrenze entwickelt, die aktuell bei 1,25 US-Dollar liegt (in Preisen von 2005 um die Kaufkraftparität bereinigt). Ermittelt wird dieser Betrag aus dem Durchschnitt der nationalen
2 Meist ist kein schriftlicher Vertrag notwendig, da die Kunden weder lesen noch schreiben können, so dass ein Fingerabdruck oder ein Foto den Vertrag besiegelt. Auch ist keine Kreditsicherheit erforderlich.
3 Erläuterung im Abschnitt zum Grameen/ joint liability Modell
4 Sa-Dhan - Core Values and Voluntary Code of Conduct for Microfinance Institutions
6
Armutsgrenzen von 10 bis 20 der ärmsten Länder der Welt. 5 Dieses Armutsmaß hat sich durch seine Einfachheit und Vergleichbarkeit weltweit durchgesetzt. Wird mit diesem Maß der Erfolg von Microfinance Programmen gemessen, sind diese genau dann erfolgreich, wenn möglichst viele Kunden durch die Microfinance Kredite die Armutsgrenze überschreiten, beziehungsweise ihr Einkommen steigern.
Als Definition von Armut genügt die Beschränkung auf das Einkommen oder die Konsummöglichkeiten jedoch nicht. Der indische Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen entwickelte einen sehr viel umfassenderen Armutsbegriff, und ein multidimensionales Rahmenkonzept. 6
An einem (sehr kurzen) Beispiel soll versucht werden, die Grundzüge zu erläutern. Eine Fähigkeit (capability) ist die Freiheit sich in einer selbst gewählten Art und Weise zu verwirklichen, bzw. in vielfältiger Hinsicht zu funktionieren (functioning). Ein Gut oder eine Dienstleistung (commodity) kann ein Funktionieren herbeiführen, dies ist jedoch von individuellen, sozialen und Umweltfaktoren abhängig.
Eine muslimische Frau in einem indischen Dorf, die mit ihrem Mann und ihren Kindern in absoluter Armut lebt, d. h. unter der indischen Armutsgrenze, ist in vielerlei Hinsicht in ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten beschränkt. Eine MFI bietet ihr an, an einem Programm teilzunehmen, durch das sie mit einem Kredit versorgt wird und in einer Einkommen generierenden, einfachen praktischen Betätigung geschult wird (z. B. weben am Webstuhl), für Finanztransaktionen wird ihr sogar ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt, mit dem sie Geld abheben und einzahlen kann.
Der Kredit und das Mobiltelefon können als commodities definiert werden, die ihr die Fähigkeit (capability) geben könnten, eine Reihe von functionings zu erreichen, z. B. ihr Einkommen zu steigern, eine bessere Ernährung zu sichern, Selbstwertgefühl zu entwickeln, eine Rolle in der dörflichen Gemeinschaft zu übernehmen, und ihren Kinder die Schule zu finanzieren. Ihr Mann verbietet ihr jedoch an dem Programm teil zu nehmen und das Mobiltelefon könnte sie nicht bedienen, da sie Analphabetin ist. Die MFI Mitarbeiter schaffen es jedoch, den Mann zu überzeugen und erklären der Frau die wichtigsten Funktionen des Mobiltelefons und die Funktionsweise des Programms. Die commodities könnten durch Überwindung der hindernden Faktoren zur Erweiterung der Fähigkeiten (capabilities) genutzt
5 Vgl. http://go.worldbank.org/K7LWQUT9L0 unter dem Punkt ‘Measuring Poverty’.
6 Vgl. Sen (1999) oder als Einführung Robeyns (2003)
7
werden. Die Teilnahme an den Gruppensitzungen und die Arbeit am Webstuhl sind das erreichte Funktionieren der Person (achieved functioning).
Sens Konzept ist sehr flexibel, in Nord-Indien hat die Armut andere Ausprägungen als in Süd-Indien. Vor allem wird deutlich, dass die Armut zweier Menschen, die in demselben Dorf leben und beide mit 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen müssen, vollkommen unterschiedliche Ausprägungen haben kann. Ein Versuch dieses Konzept in Zahlen zu fassen, ist der Human Development Index der Vereinten Nationen (UN), der drei Ausprägungen von Armut (Einkommen, Bildung und Gesundheit) anhand einer Skala mit dem minimalen und dem maximalen Werten bestimmt und auf einer Skala zwischen 0 und 1 normiert und international vergleichbar macht. 7 Mit dem Human Development Report 2000/ 2001 wird der multidimensionale Armutsbegriff in die internationale Entwicklungspolitik aufgenommen. 8
Im Folgenden wird an einigen Stellen, insbesondere in der Analyse und jeweils mit einem entsprechendem Hinweis, auf das multidimensionale Konzept zurückgegriffen. Bei der Verwendung der Quellen wird die dort verwendete Armutsauffassung übernommen. Da jedoch in den wenigsten Quellen der die verwendete Armutsdefinition aufgeführt wird, wird davon ausgegangen, dass von der Einkommensarmut die Rede ist. Die Bezeichnung ‚sehr arm’ wird für die unteren 50% des Bevölkerungsanteils unter der nationalen Armutsgrenze verwendet.
2. Hintergrund: Microfinance in Indien
2.1. Soziales Banking vom Staat verordnet
Schon früh in der Geschichte des indischen Staates wurde von den politischen Führern ein Zusammenhang zwischen der Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Krediten und ländlicher sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung thematisiert. 9 Nach der Unabhängigkeit wurde in den 1950er Jahren ein Netzwerk ländlicher Genossenschaftsbanken aufgebaut, mit
7 Vgl. http://hdr.undp.org/en/statistics/indices/hdi/. Der HDI wird in einer nachbesserten Fassung veröffentlicht, bei der innerhalb eines Landes HDI’s für verschiedene Bevölkerungsgruppen berechnet werden und daraus der nationale HDI berechnet wird, der besondere Diskrepanzen berücksichtigt.
8 Vgl. http://go.worldbank.org/7KWQQ1WVT0
9 Vgl. Morduch (2003)
8
dem Finanzmittel in die Landwirtschaft und kleine Betriebe, ebenfalls zum großen Teil in ländlichen Gebieten, geleitet werden sollten.
Der Plan schlug jedoch fehl, da ein Großteil der Mittel, die für die ländliche Entwicklung vorgesehen waren, von den Geschäftsbanken an Großkonzerne vergeben wurden, die wiederum als Haupteigentümer der Geschäftsbanken fungierten. Dieser Entwicklung setzte Indira Gandhi im Jahr 1969 mit der Verstaatlichung der der privaten Banken ein Ende.
Das Ziel dieser Maßnahme war die Kontrolle über die Umverteilung wirtschaftlicher Macht und Vermögen zu gewinnen und im Zuge dessen, durch gezielte Kreditvergabe an Sektoren, die als ‚priority sectors’ 10 identifiziert wurden, ein gerechtes und gleichmäßiges Wachstum zu erzielen. 11
Eine Quotenregelung wurde beschlossen, die Banken vorschrieb 40% ihrer Kredite in priority sectors zu vergeben. Von diesen 40% müssen wiederum 25% in die schwächsten Bereiche der Prioritätssektoren fließen. Jeder Bank wurde ein ‚Service Gebiet’ mit 15 bis 20 Dörfern zugewiesen und die Entscheidungsmacht gegeben, über die Eröffnung von Filialen anderer Banken in diesem Gebiet zu entscheiden.
In den 1970ern und 1980ern kamen weitere Regelungen hinzu, die die operationale und finanzielle Autonomie der Banken einschränkten, jedoch auch zu einer besseren Versorgung der ländlichen Bevölkerung führten. Ein Beispiel ist die 1:4 Regelung, die vorschrieb 4 Filialen in Regionen zu eröffnen, die noch ohne Bankfiliale waren, bevor die Lizenz für eine Filiale in einer Region, in der bereits eine andere Bank vertreten war, vergeben wurde. 12 Der Staat setzte die Prioritäten, soziale Ziele waren wichtiger als Rentabilität. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden tausende regionaler Bankfilialen in ländlichen Gebieten, die Regional Rural Banks (RRB’s), gegründet, die auch heute noch mit ihrem großen Filialnetz die finanzielle Infrastruktur prägen. Nach Basu (2005) waren 73% des Vermögens der Geschäftsbanken in der Hand von verstaatlichten Banken oder RRB’s, der Anteil am gesamten Finanzsektor betrug 52%.
10 Ein Begriff der zunächst hauptsächlich auf die Landwirtschaft abzielte, mittlerweile jedoch in einem weiteren Sinn aufgefasst wird und auch Sektoren wie den IT-Sektor umfasst.
11 Vgl. Basu (2005)
12 Burgess und Pande (2003) finden eine positive Auswirkung der Eröffnung tausender neuer Filialen in zuvor nicht bedienten Gebieten auf Armutsreduzierung und wirtschaftliche Faktoren.
9
Arbeit zitieren:
Oliver Scharf, 2009, Soziale Nachhaltigkeit im indischen Microfinance Sektor, München, GRIN Verlag GmbH
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