INHALTSVERZEICHNIS
I
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 2
2 Hauptteil 2
2.1 Kundenakquise 2
2.1.1 Transaktionskostentheorie 3
2.1.2 Prinzipal-Agenten-Theorie 5
2.1.3 Marketingmix 7
2.1.4 Praxistransfer Kundenakquise 8
2.2 Kundenbindung 9
2.2.1 Kundenwert 10
2.2.2 Demarketing 12
2.2.3 Praxistransfer Kundenbindung 15
3 Schlussteil 16
3.1 Zusammenfassung 16
3.2 Ausblick 17
TABELLENVERZEICHNIS II
Tabellenverzeichnis
1 Transaktionskostenarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 2 Grundtypen der Verhaltensunsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 3 Customer Lifetime Value mit und ohne Kundenbindungswahrscheinlichkeit 10 4 Kundenwertportfolio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 5 Formen und Inhalte des Demarketings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Abbildungsverzeichnis
1 G¨ utereigenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2 Klassischer Marketingmix vs. Dienstleistungsmarketingmix . . . . . . . . . 8 3 Prozess des Demarketings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
1 EINLEITUNG 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Dienstleistungen stellen mehr Herausforderungen an das Marketing als klassische G¨ uter. Die zugrunde liegenden Marketingideen sind die selben, aber bedingt durch die Immaterialit¨ at von Dienstleistungsergebnissen stellen Dienstleistungsanbieter keine G¨ uter sondern
Leistungsf¨ ahigkeiten bereit 1 . Die Dienstleistung entsteht durch die Kombination dieser Leistungsf¨ ahigkeit mit einem externen Faktor, den der Kunde stellt 2 . Das zentrale Pro-
blem f¨ ur Dienstleistungsanbieter besteht darin, wertvolle Kunden zur Kombination ihrer Faktoren mit der Leistungsf¨ ahigkeit zu ermutigen und nicht nur eine Transaktion sondern eine Kundenbindung zu erzeugen. Es sollen im Zeitverlauf also m¨ oglichst weitere Transaktionen get¨ atigt werden. Eine in sich geschlossene Theorie des Dienstleistungsmarketings
gibt es bis heute nicht 3 . Dienstleistungsmarketing besch¨ aftigt sich mit der Analyse und
der explikativen Ausgestaltung von Kundenbeziehungen im Dienstleistungssektor und soll Handlungsm¨ oglichkeiten aufzeigen, um Transaktionen vorzubereiten, zu initiieren und zu
intensivieren. 4
1.2 Zielsetzung
Welche zus¨ atzlichen Marketinginstrumente m¨ ussen bei Dienstleistungen genutzt werden, um sie erfolgreich zu vermarkten? Diese Fragestellung soll im Hinblick auf zwei zentrale Aspekte - Kundenakquise und Kundenbindung - diskutiert und anhand von Praxisbeispielen dargestellt werden. Beide Aspekte sind wichtige Erfolgsfaktoren f¨ ur Unternehmen am Dienstleistungsmarkt. Als ein Kernproblem des Marketings sind von der Fachliteratur die Betrachtung von informations¨ okonomischen Ans¨ atzen identifiziert worden. Dies sind insbesondere marktbezogene Informations- und Unsicherheitsprobleme. Im Zusammenhang mit Kundenakquise erscheinen insbesondere Unsicherheiten und Informationsasymmetrien bei der Entscheidungsfindung f¨ ur eine Dienstleistung relevant. Diese werden anhand der Transaktionskostentheorie und der Prinzipal-Agenten-Theorie dargestellt und diskutiert. Das relevante Feld der Kundenbindung soll im engen Rahmen zwischen profitablen und nicht profitablen Kunden er¨ ortert werden. Dazu besteht eine M¨ oglichkeiten zur Identifizierung von (un)profitablen Transaktionspartnern in der Customer-Lifetime-Value-Betrachtung, also einer Barwertbetrachtung der aktuellen und zuk¨ unftig erwarteten Zahlungsstr¨ ome. Nach eingehender Analyse ist die langfristige Bindung der profitablen Transaktionspartner dabei ebenso notwendig wie das Demarketing der als unprofitabel ermittelten Transaktionspartner. Folglich sollen gezielte Bindung und gezielte L¨ osung von Kunden er¨ ortert werden.
2 HAUPTTEIL 2
1.3 Vorgehensweise
Es werden Grundlagenwerke des Marketings sowie Fachzeitschriften ausgewertet und kritisch diskutiert. Da es verschiedene Definitionen f¨ ur ein und dieselben Begriffe gibt, werden zun¨ achst zentrale Punkte definiert. Gegenstand der Betrachtung dieser Arbeit sind haupts¨ achlich unternehmensexterne Faktoren des Marketing. Marktorientierte F¨ uhrungsstrategien sind wichtig, da es in dieser Arbeit jedoch um Kundenbeziehungen geht, werden haupts¨ achlich nach außen gerichtete Maßnahmen fokussiert.
Dienstleistungen sind selbst¨ andige, marktf¨ ahige Leistungen, die mit der Bereitstellung und/oder dem Einsatz von Leistungsf¨ ahigkeiten verbunden sind (Potenzialorientierung). Interne und externe Faktoren werden im Rahmen des Leistungserstellungsprozesses kombiniert (Prozessorientierung). Die Faktorkombination des Dienstleistungsanbieters wird mit dem Ziel eingesetzt, an den externen Faktoren - Menschen oder
deren Objekten - nutzenstiftende Wirkungen zu erzielen (Ergebnisorientierung) 5 . Marketing hat eine unternehmensexterne und eine unternehmensinterne Facette 6 .
a) In unternehmensexterner Hinsicht umfasst Marketing die Konzeption und
b) Marketing bedeutet in unternehmensinterner Hinsicht die Schaffung der Vor-
c) Sowohl die externen als auch die internen Ansatzpunkte des Marketing zielen
2 Hauptteil
2.1 Kundenakquise
Kundenakquise ist ein Kernprozess in Dienstleistungsunternehmen. Dienstleistungen haben oft sehr erkl¨ arungsbed¨ urftige Eigenarten, die hohe Anforderungen an die in den Unternehmen t¨ atigen Verk¨ aufer stellen. In diesem Teil der Arbeit werden ausgew¨ ahlte theoretische Grundlagen, die im Zusammenhang mit der Akquisition von Neukunden von Bedeutung sind, er¨ ortert und anhand eines Praxisbeispiels verdeutlicht.
5 Bruhn (2008), S. 24; vgl. auch Meffert/Bruhn (2006), S. 33.
6 Homburg/Krohmer (2009), S. 10.
7 Die klassischen 4P des Konsumg¨ utermarketings: Product, Price, Promotion und Place (Anm. d. A.).
2 HAUPTTEIL 3
2.1.1 Transaktionskostentheorie
Transaktionen k¨ onnen, entgegen der Meinung der neoklassischen Annahme, nicht kostenlos abgewickelt werden. Aufgrund von Unsicherheiten und Risiken sind keine Vertr¨ age m¨ oglich, bei denen alle m¨ oglichen Szenarien abgedeckt werden. Um die durch das Marketing gew¨ unschten Austauschbeziehungen - trotz der unvollst¨ andigen Vertr¨ age - in Gang zu
bringen, m¨ ussen die in Tabelle 1 aufgef¨ uhrten Transaktionskostenarten beachtet werden 8 .
Transaktionskosten sind also neben dem reinen Preis f¨ ur ein Gut ein wichtiges Signal f¨ ur eine Tauschbeziehung. Sie sind als Kosten f¨ ur die Koordination wirtschaftlichen Handelns zu verstehen und sollten, sowohl aus Sicht der Nachfrager als auch des Anbieters, m¨ oglichst
klein gehalten werden 9 .
Generell gilt, dass die H¨ ohe der Transaktionskosten positiv mit der Transaktionsunsicher-heit und der Spezifit¨ at der Leistung zusammenh¨ angt 10 . Je h¨ oher die Transaktionsunsicher-
heit in Bezug auf das Transaktionsumfeld oder den Transaktionspartner ist, desto h¨ oher sind die Transaktionskosten. Bei einer hohen Spezifit¨ at der Leistung, sind ebenfalls hohe Transaktionskosten zu erwarten, da die vertragliche Ausgestaltung in der Komplexit¨ at zunimmt. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass die Kosten f¨ ur die Spezifit¨ at der Transaktionen relativ symmetrisch von beiden Tauschpartnern - also wechselseitigbelegt werden, da sich sonst durch einseitige Machtbeziehungen die Transaktionskosten
zu Lasten des schw¨ acheren Transaktionspartners verschieben 11 . Ein negativer Zusammenhang der H¨ ohe der Transaktionskosten ist mit der Transaktionsh¨ aufigkeit zu erkennen 12 .
Das bedeutet, dass die Transaktionskosten mit zunehmender Transaktionsh¨ aufigkeit abnehmen. Neben dem Degressionseffekt sind dabei auch andere Aspekte zu nennen. So werden bei wiederkehrenden, gleichartigen Transaktionen nicht alle die Transaktion be-
Arbeit zitieren:
Ulrich Ivens, 2010, Marketing von Dienstleistungen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung: Marketing von Dienstleistungen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung: neuer Titel erschienen: Marketing von Dienstleistungen
Ulrich Ivens hat einen neuen Text hochgeladen
Die Prinzipal-Agenten-Theorie in der Finanzwirtschaft
Analysen und Anwendungsmöglich...
Reinhard Heyd, Michael Beyer
Service Engineering bei technischen Dienstleistungen
Eine ökonomische Analyse der M...
Wolfgang Burr
0 Kommentare