Inhaltsverzeichnis
4
1 Abbildungsverzeichnis
5
2 Abkürzungsverzeichnis
Einleitung 3 6
3.1 Vorstellung des Projektthemas 7
3.2 Bezüge des Projektes zu wissensch. Gesundheitstheorien 9
3.2.1 Gesundheitsmodell der Salutogenese 16
3.2.2 Bezug zur Ottawa-Charta 17
Vorprojektplanung 18
4.1 Auswahl des Projektleiters und Stellvertreters 19
4.2 Projektgegenstand 19
4.3 Projektumfeld und Projektabgrenzung 20
4.4 Projektstrukturplan 22
4.5 Kostenkalkulation für das Gesamtprojekt 22
4.6 Projektauftrag 23
Projektdefinition 5 23
5.1 Projektorganisation 23
5.2 Projektsteuerung 25
5.3 Informations- und Berichterstattungssystem 25
5.4 Kickoff-Meetings 26
Projektdurchf ührung 6 26
6.1 Projektcontrolling 26
6.2 Risikomanagement 27
6.3 Dokumentation, Kommunikation 28
6.4 Teamentwicklung 28
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Projektabschluss 7 29
7.1 Projektabschlussbericht 29
7.2 Projektauswertung und Interpretation der Daten 30
7.3 Projektabschlusssitzung mit Präsentation und Moderation 30
7.4 Auflösung der Projektorganisation 30
7.5 Feedback der Teammitglieder, Ausblick 30
Quellenverzeichnis 8 32
Anlagen 9 34
Anlage 9.1 Anregungen zur Mitarbeiterbefragung Belastungen
im Betrieb 34
Anlage 9.2 GanttProject 36
Anlage 9.3 überschlägige Kostenkalkulation 37
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1 Abbildungsverzeichnis:
Bezeichnung Seite Abb.
Abb. 1 Vergleich Arbeitsbelastung Pflegebereich-Wirtschaftsbereich 11
Quelle: Präsentation im Rahmen der Auftaktveranstaltung Das BGW- bpa Projekt „Pflege pflegen“ - gemeinsam Neues gestalten!Doris Venzke, www.gesundheit-im-unternehmen.de Folie 3
Abb. 2 Verbesserungspotential für die Beschäftigten 12
Quelle: Präsentation im Rahmen der Auftaktveranstaltung Das BGW- bpa Projekt „Pflege pflegen“ - gemeinsam Neues gestalten! Doris Venzke, www.gesundheit-im-unternehmen.de Folie 6
Abb. 3 Finanzieller Aufwand des Arbeitgebers bei Krankheit 13
Quelle: Betriebliches Gesundheitsmanagement in Einrichtungen der stationären Altenpflege, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege 2006
Abb. 4 Differenzierte Arbeitsbelastung in der stationären und 14 ambulanten Pflege.
Quelle: Präsentation im Rahmen der Auftaktveranstaltung Das BGW- bpa Projekt „Pflege pflegen“ - gemeinsam Neues gestalten! Doris Venzke, www.gesundheit-im-unternehmen.de Folie 8
Abb. 5 Wirkung der Kompetenzförderung auf die Gesundheit 15
(in Anlehnung an das Lernmotivationsmodell von Bandura 1981) Quelle: Präsentation im Rahmen der Auftaktveranstaltung Das BGW- bpa Projekt „Pflege pflegen“ - gemeinsam Neues gestalten! Doris Venzke, www.gesundheit-im-unternehmen.de Folie 12
Abb. 6 Waagschalenprinzip der Salutogenese 17
Quelle: eigene modifizierte Darstellung aus URL:http://www.uni-bielefeld.de/sport/arbeitsbereiche/ab_iv/images/salutogenese.gif [Stand: 20.1.2010]
Abb. 7 Mehrebenen-Modell (modifiziert nach Göppel, E. et al 1992) 20
Quelle: Brieskorn-Zinke 1996: 63
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2 Abkürzungsverzeichnis:
Abkürzung Bedeutung
WHO Weltgesundheitsorganisation BG Berufsgenossenschaft BGW Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege bpa Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
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3 Einleitung
Gesundheitsvorsorge, Prävention, gesundes Leben, Hilfe zur Selbsthilfe sind nur einige wenige Schlagworte mit denen sich sowohl die Fach- als auch die Boulevardpresse täglich befasst.
Welche Rolle spielt hier die Pflege?
Welchen Einfluss hat diese Profession auf das Verhalten der Gesellschaft?
Bei differenzierter Betrachtung, lässt sich zeigen, dass es sich im einen Fall nur um den Umgang mit Krankheit im anderen Fall jedoch um den Umgang mit Gesundheit handelt.
Hat die Pflege in ihrem Selbstverständnis in den vergangenen Jahrzehnten sich ausschließlich auf defizitorientierte Modelle der Pflege am Patienten konzentriert, wächst zunehmend die Anforderung sich um die Pflegenden selbst zu kümmern (Schliz 2010: 5).
In einer Zeit, wo die demographische Entwicklung ein stetiges Wachstum an Pflegebedürftigen voraussagt, gleichzeitig aber prozentual die Quote an Pflegefachkräften zurückgeht, macht es notwendig, hier zukunftsorientiert zu Handeln.
Im Zuge fortschreitender Ressourcenbündelung und steigendem Kostendruck scheint es jedoch unmöglich bei den immer mehr anfallenden Tätigkeiten auch noch Platz und Zeit für Gesundheitsförderung einzuräumen (Schliz 2010: 5).
Der erste Anschein mag vermitteln, dass es hier vordergründig um fachfremde Themen und Tätigkeiten handelt, für die die Pflege nicht zuständig ist.
Gerade dann, wenn niedrige Personalbesetzungen den Arbeitsalltag der Pflege bestimmen, mögen viele Kolleginnen und Kollegen keine Einsicht dafür haben, dass gerade der Bereich Gesundheitsförderung ein zentrales Thema in der künftigen Arbeit der Profession Pflege sein muss.
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In diesem Zusammenhang geht es eben nicht nur um die Betrachtung der Patienten bezüglich der Gesundheitsvorsorge, sondern vielmehr auch um das große Potenzial der in der Pflege tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Unter betrieblichem Gesundheitsmanagement wird das systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten verstanden. Von Einzelmaßnahmen der Gesundheitsförderung unterscheidet es sich durch die Integration in die Betriebsroutinen und ein kontinuierliches Betreiben der vier Kernprozesse Diagnostik, Planung, Interventionssteuerung und Evaluation.
Betriebliche Gesundheitspolitik legt fest, wie das Thema Gesundheit in einer Organisation behandelt werden soll: mit welchen Grundsätzen und Zielen. Sie legt die Entscheidungswege, Zuständigkeiten und den Ressourcenverbrauch fest sowie den erforderlichen Qualifikationsbedarf (Expertenkommission 2004: 113).
3.1 Vorstellung des Projektthemas
Um sich näher mit dem Thema zu beschäftigen, ist es notwenig, sich mit den damit zusammenhängenden Begrifflichkeiten kurz zu befassen.
Unter dem Begriff „Gesundheitswissenschaften“ werden diejenigen Wissenschaften bezeichnet die sich aus unterschiedlichsten Perspektiven mit Aspekten zur Gesundheit beschäftigen. Hierzu gehören insbesondere die Gesundheitssoziologie, Gesundheitspsychologie, Gesundheitspädagogik, Gesundheitsökonomie, aber auch die Sozial- und Umweltmedizin.
Vereinfacht könnte man auch sagen, dass sämtliche Fachdisziplinen, in deren Terminus das Wort „Gesundheit“ Verwendung findet, sich unter dem Dach der Gesundheitswissenschaften subsumieren lässt (Waller o.J.: 6). Im Zuge der Umbenennung der Berufsbezeichnung Krankenschwester/Krankenpfleger zu Gesundheits- und Krankenpfleger/in gehört diese Profession nun auch per Definition zum großen Feld der Gesundheitswissenschaften.
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Erstmals wurde der Begriff „Gesundheitswissenschaften“ von GOTTSTEIN, SCHLOSSMANN und TELEKY 1925 in ihrem "Handbuch der sozialen Hygiene und Gesundheitsfürsorge" geprägt. Mitte des 19. Jahrhunderts beschrieben VIRCHOW und NEUMANN den Zusammenhang von gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen mit der Gesundheit der Bevölkerung (Waller o.J.: 7).
Die Pflegewissenschaft beschreibt denjenigen Teil der Gesundheitswissenschaften, in der die Pflege durch die Hinwendung zur Gesundheit eine wesentliche Rolle im Umgang mit Gesundheit einnimmt. Damit nimmt die Krankenpflege als Profession einen gesellschaftlichen Auftrag wahr, der das Ziel hat, die Gesundheit aller Menschen zu fördern. Das heißt, Gesundheitsförderung ist eine zentrale und selbstverständliche Aufgabe der Pflege, die sich nicht nur auf die ihnen anvertrauten Pflegebedürftigen bezieht, sondern eben sich selbst mit einschließen.
Die erarbeiteten Ergebnisse sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege Anregungen und Denkanstöße für den Einsatz in der Praxis zur Verfügung stellen, wie der Ressource Gesundheit bestmöglich begegnet werden kann sowie Handlungsempfehlungen für das Projektmanagement und in Folge die Umsetzung bieten.
Von den bestgeführten und sehr erfolgreichen Unternehmen in den USA kann man lernen (Peters/Waterman 1990: 37, 287, 318), dass der Mitarbeit das wichtigste Erfolgspotential ist. Hier wird der Mitarbeiter nicht als Instrument verstanden (Schmitz-Dräger 1986: 57) sondern als Quelle von Ideen zur Qualitäts-und Produktivitätssteigerung (Peters/Waterman 1990: 37).
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Arbeit zitieren:
cand. Dipl.-Pflegew. (FH) Klaus Schliz, 2011, Implementierung eines Analyse- und Evaluationsmanagements zur Umsetzung von Gesundheitsfördermaßnahmen in einem ambulanten Pflegedienst, München, GRIN Verlag GmbH
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