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Inhalt
Vorwort 3
Wer ist Robert Harrison? 3
Inhaltszusammenfassung „Die Herrschaft des Todes“ 3
Versuch einer Analyse des Werkes mithilfe der Theorie 4
Literaturverzeichnis 7
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Vorwort
Ich möchte mich heute mit den ersten beiden Kapiteln des Buches „Die Herrschaft des Todes“ von Robert Harrison auseinandersetzen. Ich werde in meiner Arbeit zunächst kurz auf den Autor eingehen und einige wichtige Daten über ihn aufgreifen. Anschließend werde ich Ihnen den Inhalt des Werkes präsentieren. Zuletzt werde ich den Versuch wagen, das Werk mithilfe der Theorien zu analysieren.
Wer ist Robert Harrison?
Robert Harrison wurde im Jahre 1954 in Izmir in der Türkei geboren. Er wuchs in Rom auf und studierte in Frankreich und in den USA. Deshalb unterrichtet er heutzutage französische und italienische Literatur an der Stanford University in Kalifornien. (vgl. Harrison 2006, Umschlag hinten). Außer den erwähnten Daten, ist über diese Person im Internet nichts seriöses zu finden, womöglich liegt dies darin begründet, dass Robert Harrison unter deutschsprachigen Menschen noch nicht sehr bekannt ist, aber dies kann ich nur vermuten.
Inhaltszusammenfassung „Die Herrschaft des Todes“
„Der Tod ist der Ursprung aller Zivilisation. Eine Kultur entwickelt sich nur dort, wo sich die Menschen ihrer Verstorbenen erinnern: durch Gräber und Denkmale, durch Bilder und Texte.“ ( Harrison 2006, Umschlag vorne)
Laut Robert Harrison sind die Toten und Ungeborenen „Verbündete“, welche den lebenden Menschen Schuld, Angst, und Verantwortung „einflößen“ und sie dadurch zwingen, die Geschichte der Menschheit weiterzuführen (Harrison 2006, S. 9). Es gibt also so etwas wie einen Vertrag zwischen den Toten und den Ungeborenen und die Lebenden stellen ein „Bindeglied“ zwischen ihnen dar (Harrison 2006, S. 9). Von den diversesten Dingen wie zum Beispiel von der Religion, der Ehe und der Bestattung der Toten, aber auch der Sprache, der Literatur und des Rechts sind die Toten die Urheber. All dies wäre uns ohne sie nicht gegeben, denn es wurde von denen geschaffen, die vor unserer Zeit lebten. Auch das ganze Wissen über den Tod, welches die Natur der Menschen definiert, kennen wir nur durch die Toten. (vgl. Harrison 2006, S. 9) Des Weiteren haben
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sich die Menschen nicht von alleine erschaffen, sondern wir treten in die „Fußstapfen“ der Toten (Harrison 2006, S. 10). Anders ausgedrückt steht der Mensch unter der „Herrschaft der Toten“, denn wir erfüllen „den Willen der Vorfahren“, und unsere „Gebote“ stammen aus ihrer Welt (Harrison 2006, S. 10). Robert Harrison erwähnt auch die Tatsache, dass uns nur die Toten „Legitimität“ verleihen können, „denn uns selbst überlassen, sind wir alle nur Bastarde“. Im Austausch gegen Legitimität, nach der Menschen mehr hungern und gieren, als nach allem anderen, unterwerfen wir uns ihrer Herrschaft“. (Harrison 2006, S. 10)
Wir beerdigen und begraben tote Menschen, nicht nur um uns von ihnen zu verabschieden, sondern um „den Boden zu humanisieren, auf dem sie ihre Welten bauen und ihre Geschichtsbilder gründen“ (Harrison 2006, S. 12). Laut Harrison ist die „Menschheit keine Spezies“, sondern die Art, „sterblich zu sein und in Beziehung zu den Toten zu stehen.“ „Mensch- human- zu sein heißt vor allem, daß man begräbt“ (Harrison 2006, S. 12). Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass die Toten die Menschheit als solche selbst geschaffen haben. In Harrison‘s Buch ist der Vergleich zwischen dem Meer und der Erde sehr bedeutend. Für Harrison ist das Meer etwas Schlechtes, denn es ist verantwortungslos und nicht irdisch. Die Erde dagegen belohnt uns mit ergiebigen Ernten, „schenkt uns den Boden, auf dem wir unser Schicksal bauen, an unsere Leistungen erinnern und unsere Toten ehren können“ (Harrison 2006, S. 31). Das Meer dagegen nimmt zwar die Toten auf, „verbirgt und absorbiert“ sie wieder, aber was es „unmenschlich macht“, ist seine „Gier nach Auslöschung.“ (Harrison 2006, S. 32) Das bedeutet, dass man den Ort des Verschwindens nicht mehr benennen kann, denn es gibt im Meer keine Grabsteine, man kann demzufolge nichts ins Meer schreiben, wohingegen dies auf der Erde durchaus möglich ist. Letztere ist nämlich „unser Stein, unsere Tafel, unser beschreibbares Blatt“ (Harrison 2006, S. 33). Als Geschenk der Toten können wir auch sämtliche Literatur, die von Verstorbenen geschrieben wurde, ansehen, sowie auch jegliches Papier, das man mit schwarzen Schriftzeichen beschreiben kann. (vgl. Harrison 2006)
Versuch einer Analyse des Werkes mithilfe der Theorie
Meiner Meinung nach handelt es sich bei den Gaben, die Menschen von den Toten erhalten um so genannte erotische Gaben, welche ein holistisches Weltbild verfolgen. In diesem steht alles in Verbindung miteinander, sogar die Lebenden mit den Toten.
Arbeit zitieren:
Manuela Aberger, 2011, Was haben wir in Bezugnahme auf die Gabentheorien den Toten zu verdanken?, München, GRIN Verlag GmbH
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