Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Das Projekt 1
3. Lernziele und deren Umsetzung 2
3.1. S.M.A.R.T. Lernziele 2
3.2. Persönliche Lernziele 3
3.3. Umsetzung und Zielerreichung 4
3.4. Ziele des Projektes 5
4. Herausforderungen während des Projektes 6
4.1. Zeitmanagement 6
4.2. Abstimmungen 6
4.3. Erstellung der Broschüre 6
5. Teamlernen 8
5.1. Der Teamprozess 8
5.1.1. Spielregeln 8
5.1.2. Die individuellen Rollen im Team. 8
5.1.3. Die Teamphasen nach Tuckmann 9
5.2. Status des Projektteams 9
5.3. Feedback 10
6. Persönliche Erkenntnisse 11
7. Schlusswort 12
8. Literaturverzeichnis 13
In der modernen Zeit wird es immer wichtiger sich in -möglichst effizienten- Teams zu organisieren. Laut Wissenschaft Online „führt Gruppenarbeit bei Entscheidungs- und Problemlöseaufgaben in der Regel zu deutlich besseren Leistungen, als es aufgrund der durchschnittlichen Einzelleistungen der Gruppenmitglieder vorherzusagen ist.“ (Wissenschaft Online) Um also eine gestellte Aufgabe mit möglichst wenigen Ressourcen zu bewältigen, benötigt man fundiertes Wissen, sowohl um den idealen Aufbau und der Struktur des Teams, als auch über die Interdependenzen der einzelnen Teammitglieder. „Der Erfolg oder Misserfolg von komplexen Projekten ist häufig in höherem Maß abhängig von der Effektivität eines Teams als vom spezifischen Expertenwissen der einzelnen Mitglieder.“ (Belbin, 1996)
Diese Studienarbeit setzt sich kritisch mit den Lernzielen auseinander, welche ich mir zu Beginn des Projektes gesetzt habe. Zunächst wird das Projekt definiert, später wird auf die Prozesse im Team eingegangen und die Herausforderungen reflektiert, welche sich auf dem Weg zur Zielerreichung gestellt haben.
2. Das Projekt
Das Ziel des Projektes war relativ schnell klar, auch die Zusammenkunft der Teammitglieder verlief ohne weitere Probleme, da jeder an dem Ziel des Projektes Gefallen gefunden hatte und dies unbedingt umsetzen wollte. Wir wollten einen Guide für Studenten erstellen, welche sich in Erding nicht auskennen. Aufgrund unseres Studienkonzeptes gibt es leider kaum Möglichkeiten, dass die derzeitigen Studenten den Erstsemestlern die Umgebung zeigen. Damit nicht jeder auf sich alleine gestellt ist und womöglich diverse Sehenswürdigkeiten übersieht, benötigt es einen übersichtlichen und frei verfügbaren Studentenguide, welcher die Studenten durch die Stadt Erding führt. Von Essen und Cocktails über Schlafmöglichkeiten bis hin zu diversen Freizeitaktivitäten sollte alles vertreten sein. Dies alles sollte handlich, einfach strukturiert, übersichtlich dargestellt und vor allem kostenlos erhältlich sein.
Angelehnt ist das Konzept an Münchner Studentenguides, welche die Neuankömmlinge durch die Stadt geleiten und mit diversen Informationen versorgen. Für Erding bzw. die FHaM ist bisher noch kein solcher Guide erstellt worden.
Noch hatten wir aber weder Werbepartner, noch Kontakt zu einer Druckerei, oder bereits bestehende Erfahrungen mit der Erstellung einer Broschüre. Wir betraten alle Neuland. Zu dieser Zeit setzte ich meine Lernziele fest, um aus dem Projekt Erfahrungen mitzunehmen und mit Voranschreiten des Projektes neue Kompetenzen zu erwerben.
3. Lernziele und deren Umsetzung
Um mit dem Projekt zu wachsen, habe ich mir im Folgenden diverse Lernziele gesetzt:
3.1. S.M.A.R.T. Lernziele
Zunächst ist es für eine jegliche Projektarbeit wichtig, dass Lernziele „SMART“ definiert werden, damit diese sinnvoll und messbar sind. Dabei soll zunächst erläutert werden, was sich hinter der Begrifflichkeit des „SMART-Prinzips“ verbirgt: (Landesakademie) Spezifisch, d. h. konkret und präzise Messbar, d. h. überprüfbar Ausführbar, d. h. Ziel muss akzeptiert sein Realistisch, d. h. erreichbar (auch bei „Hindernissen“...) Terminierbar, d. h. es gibt feste Zwischen- und Endtermine Ein Lernziel muss also „spezifisch“ sein. Dabei gilt es, den Erfolgsparameter genau zu definieren. Auch wenn der Weg zur Zielerreichung noch nicht feststeht, muss man sich dennoch vor Augen führen, was genau erreicht werden soll. Bei unspezifischen Zielen sind Missverständnisse vorprogrammiert. Daher ist es wichtig, dass alle die gleiche Vorstellung von einem Ziel haben und ihre Kräfte dahingehend fokussieren können.
Des Weiteren sollte „Messbarkeit“ gegeben sein. Ziele sollten also in messbaren Parametern definiert sein, um feststellen zu können, ob und wie weit man sich einem Ziel schon genähert hat. Es müssen also bestimmte Werte festgelegt werden, die als Zwischenschritte zur Zielerreichung dienen. So kann man frühzeitig eine etwaige Abweichung vom Plan feststellen und eine Richtungskorrektur vornehmen. Ein Ziel muss aber auch ausführbar sein. Das heißt, eine aktive Beeinflussbarkeit muss gegeben sein, genauso wie eine Akzeptanz des Zieles innerhalb der Gruppe. Nur so kann gewährleistet werden, dass man hinter der Zielerreichung steht und mit größter Motivation darauf hinarbeitet. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn die Ziele positiv formuliert werden, damit sich jeder damit identifizieren und wohlfühlen kann. Weiterhin sollten Ziele realistisch sein. Dieser fast schon banal klingende Anspruch an ein Ziel, ist dennoch von äußerster Wichtigkeit und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Denn wenn ein Ziel sehr hoch gesteckt ist, motiviert es uns zwar, dieses zu erreichen, eventuell erreichen wir es aber im Endeffekt nicht, da es einfach zu ambitioniert war. Ein niedrig gestecktes Ziel ist zwar leicht erreichbar, motiviert aber überhaupt nicht. Ein Ziel kann nur dann realistisch sein, wenn es mit den bereits verfügbaren Ressourcen auch erreicht werden kann.
Der nächste Anspruch an ein Ziel sollte die Terminierung sein. Jedes Ziel hat einen Anfangs-, und einen Endzeitpunkt. Man muss genau festlegen wann der Soll-Zustand erreicht sein soll. Hierzu hilft es oft, kleinere Teilziele zu definieren und diese in einen zeitlichen Bezug zu bringen.
3.2. Persönliche Lernziele
Nun zu meinem persönlichen Lernziel. Ich würde gerne an meiner Umsetzungskompetenz arbeiten. Hier ist es derzeit so, dass ich nur einen geringen Einblick in die Arbeitsweise einer Agentur habe. Dennoch interessiert mich dieses Gebiet, weshalb ich gerne aktiv an der Gestaltung der Broschüre teilnehmen würde. Außerdem würde ich gerne von Anfang an wissen, welche Aufgabe wann erledigt sein muss, um eine bessere
Arbeit zitieren:
2011, Erstellung einer Informationsbroschüre für Erstsemestler: Der Freshman-Guide, München, GRIN Verlag GmbH
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