„Multa debent mala precurrere, ut illa valeant sine omni fine ventura nunciare.“ 2
- Naturbegegnung und -bewältigung im Frühmittelalter -
Inhaltsverzeichnis
Einleitung S. 02
I Die Quellen 04
II Natur- und Naturbegegnung in den Quellen 06
1. Natur als Rechts-und Grenzraum 06
2. Natur als Nutzungsraum für den Menschen 07
3. Natur als (potentielle) Bedrohung 08
III Die Bewältigung von Natur 10
1. Pragmatisch 11
2. Magisch/religiös 12
a. Deutung 13
b. Ritual 19
3. Rational 24
Zusammenfassung S. 26
Quellen - und Literaturverzeichnis 28
2 Thietmari Merseburgensis episcopi Chronicon, VIII, c. 29.
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Einleitung
„Haus zum sechsten Mal von Meteoriten getroffen.
[…] Im Haus des 50 Jahre alten Bosniers Radivoje Lajic schlugen innerhalb von drei Jahren sechs Meteoriten ein […]. Jetzt vermutet der Betroffene, dass Aliens ihn gezielt attackieren […]. Die Möglichkeit, sechsmal durch Zufall Opfer eines Meteoriteneinschlags geworden zu sein, hält er jedenfalls für viel zu klein […]. Radivoje Lajic hat jedenfalls Konsequenzen gezogen. Er verkleidete sein Dach zum Schutz mit Stahlstreben.“ 3
Das Ereignis in diesem Artikel zeigt, dass auch heute noch bestimmte ungewöhnliche Naturereignisse auf ganz bestimmte und zugleich unterschiedliche Art gedeutet und bewältigt werden müssen. Sieht man sich zudem noch die Anzahl der Kommentare auf diesen Artikel auf der entsprechenden Seite an, so zeigt sich gleichzeitig die Aufmerksamkeit, die Derartiges immer noch erregt und wie hitzig über Deutungsmöglichkeiten gestritten werden kann. Vielen ist dabei sicherlich dieses Ereignis fremd genug, um darüber recht frei und unbefangen reden zu können. Gleichzeitig schwingt in der Deutung solcher Ereignisse auch immer die jeweilige Weltanschauung mit, so dass die Deutung und Kontextualisierung immer auch ein Schlachtfeld ist, auf dem um die „wahre“ Beschaffenheit der Welt gestritten wird. Solche Ereignisse werden schnell zu Bestätigungen für Paranormales, Göttliches oder deren Nichtexistenz, sowie psychologischer Phänomene.
Eines dieser Phänomene ist das offensichtliche Bedürfnis ein solches Ereignis zu erklären und vor allem für den Betroffenen zu bewältigen, es beschreibt den Versuch, der Ohnmacht des Zufalls oder der Sinnlosigkeit zu entkommen. Dabei treten noch etliche weitere Interessen in den Ring der Deutungskonflikte. Die Interessen der Medien um Auflagen und Meinungsmache, monetäre Interessen, Aufmerksamkeit, Forschungsgelder und Anerkennung von Forschungbereichen sind dabei nur einige wenige Stichpunkte. Nun ist dieser Fall recht außergewöhnlich, jedoch erliegen weitaus profanere Ereignisse ähnlichen Bedürfnissen nach Deutung und Sinnstiftung. Ob zerstörerische Tsunamis, schreckliche Ölkatastrophen, der Klimawandel, das Artensterben, Tornados in Deutschland oder der „Hype“ um ungewöhnliche
3 Auszüge einer unter dem Kürzel „(rh)“ online veröffentlichten Meldung auf http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/weltraum/10839958-Meteoriten-treffen-Haus-sechsmal.html, letzter Zugriff 13.08.2010 um 11:43 Uhr.
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Himmelserscheinungen in den 1990igern, praktisch alle bedrohlichen und katastrophenhaften Naturerscheinungen erfreuen sich schon immer großer Beliebtheit in diesem Spiel. Über die Sensationslust hinaus, bedürfen all solche Erscheinungen besonders für die Betroffenen Erklärungen, Sinn und Bewältigung. Für die Gegenwart gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten der Erklärung, Deutung und Bewältigung, zu denen Leugnung, wie auch Problematisierung in der Öffentlichkeit gehören, Hilfsprojekte wie auch Gleichgültigkeit, physikalische Erklärungen bis hin zum neuen Anwachsen von Religiösität, Endzeiterwartungen oder vermehrten Verkaufszahlen einschlägiger Autoren der paranormalen Szene.
Ausgehend von einem Seminar zur Problematik des Reisens, für die die Ergebnisse dieser Arbeit ebenso von Bedeutung sind, soll hier nun der Frage nachgegangen werden, wie mit solchen Problemen im Frühmittelalter umgegangen wurde und werden musste. Gerade das Frühmittelalter eignet sich für eine solche Untersuchung besonders, ist es doch auf den ersten Blick einerseits stärker mit der Natur verbunden als das moderne Mitteleuropa mit seinen Industrienationen und andererseits viel weiter entfernt, wenn man moderne Ökophilosophie oder Tierechtstheorien als Maßstab nimmt. Wie sah also die Bewältigung von Natur und Naturkatastrophen im Frühmittelalter aus, welche Strategien und Möglichkeiten wurden wie genutzt und was steht dahinter? Dabei sind Naturkatastrophen nicht im engen modernen Sinne zu verstehen. Vielmehr sind damit alle vorkommenden, ängstigenden und bedrohlichen Naturerscheinungen, die in den Quellen genannt werden, gemeint. Davon ausgenommen sind in dieser Arbeit nichtmenschliche Tiere als Teil der Natur und das Verhältnis der frühmittelalterlichen Menschen zu diesen. Wirklich kritische und interdisziplinäre Untersuchung zu diesem Thema stehen dabei weitestgehend noch aus und wurden bisher nur von Philosophie und in historischer Perspektive im Ansatz von der Soziologie und der Geschichtswissenschaft behandelt, so dass auch hier Nachholbedarf besteht. 4 Aber auch trotz dieser Einschränkung kann hier aufgrund der Kürze der Arbeit nur ein Ausschnitt betrachtet werden. Der Fokus muss daher sowohl zeitlich als auch räumlich begrenzt sein. Beides orientiert sich in erster Linie an den vorliegenden Quellen und
4 Dabei nimmt die Philosophie vor allem eine Position gegenwärtiger und zukünftiger Forderungen ein, beispielhaft aufgrund ihrer Bedeutung sei hier nur auf die Werke Peter Singers verwiesen, während die Soziologie auch langsam eine historische Aufarbeitung versucht, hierbei sei auf die human animal studies und exemplarisch auf die Arbeit von Wiedenmann, Rainer E.: Tiere, Moral und Gesellschaft. Elemente und Ebenen humananimalischer Sozialität, Wiesbaden 2009 verwiesen. Verwiesen sei, die Geschichtswissenschaft betreffen, vor allem auf den Band von Paul Münch: Tiere und Menschen -Geschichte und Aktualität eines prekären Verhältnisses, Paderborn u.a. 1997.
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lässt sich auf den karolingischen und ottonischen Herrschaftsraum und damit zugleich auf den Anspruch und das Bestreben nach Christianisierung eingrenzen. Den Rahmen bildet somit ebenso das Einsetzen der karolingischen Renaissance auf der einen und der Wandel in der Naturwahrnehmung, der mit dem 11. Jh. angesetzt wird 5 , auf der anderen Seite. Inwieweit dieser Wandel stattfindet, soll dabei hier nicht eingehend untersucht werden.
I Die Quellen
Die Quellenlage ist alles andere als gut. Dies ist aber ein Umstand, mit dem alle Fragestellungen das Frühmittelalter betreffend zu kämpfen haben. Der Umstand, dass zusätzlich eine ganze Reihe an Quellen noch nicht ediert und übersetzt sind, verschärft dieses Problem zusätzlich.
Gleichwohl darf die Qualität der Quellen nicht unterschätzt werden. Der immer wieder beschworene Mangel an Quellen ist zwar da, jedoch bieten die vorhandenen lange ungenutzte Möglichkeiten und Perspektiven, worauf Ulrich Nonn als einer der ersten im deutschsprachigen Raum hingewiesen und damit der Kulturgeschichte im Frühmittelalter einen Stück weit den Weg geebnet hat: „Die Annalen der Karolingerzeit wurden und werden immer und immer wieder peinlichst befragt und minutiös ausgewertet, um die politische Geschichte der Epoche immer genauer aufzuhellen. Die in ihnen durchaus auch enthaltenden Aussagen über Lebensbedingungen und alltägliches Leben […] werden dabei 'überlesen', weil sie für die leitende Fragestellung uninteressant sind.“ 6 .
Gerade für kulturgeschichtliche Fragestellung nach Sinnstiftungen bleibt aber das Fehlen von aussagekräftigen Selbstzeugnissen (der unteren sozialen Schichten, Bildern, materieller Kultur, usw.) problematisch, so dass grundsätzlich ein „gegen den Strich und zwischen den Zeilen lesen“ wichtig ist, um die Wahrnehmung und Deutung zu entschlüsseln. Die Suche richtet sich dabei allgemein vor allem auch an „Überreste“, also Abschnitte und Aussagen, die „versehentlich“ und nicht bewusst überliefert worden sind. Wird dies beachtet, so sollte zumindest eine grobe Skizze des lebensweltlichen
5 Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Untersuchung in Dilg, Peter (Hrsg.): Natur im Mittelalter. Konzeptionen - Erfahrungen - Wirkungen, Berlin 2003.
6 Nonn, Ulrich: Quellen zur Alltagsgechichte im Früh- und Hochmittelalter, Band 1, in: Buchner, Rudolf (Hrsg.): Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalter, Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Band 40a, Darmstadt 2003, S. 7f.
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Rahmens rekonstruierbar sein.
Grundlage für die Beantwortung der Frage nach der Naturbewältigung bilden hier nun die Chroniken, Annalen, Jahrbücher des 9. und 10. Jahrhunderts des Herrschaftsraums der Karolinger und Ottonen, ergänzt durch einige Briefe und andere kurze Ausschnitte, die editiert und übersetzt vorliegen, wobei auch hier vor allem Nonn zu danken ist. Zu beachten ist dabei, dass die vorliegenden Quellen in Mehrheit von Geistlichen und immer von sich selbst als Christen verstehenden Personen verfasst wurden, die bestimmte Intentionen verfolgten und einen bestimmten Bildungsgrad besaßen, der auf die erlebten Ereignisse in bestimmter Weise wirkt und diese damit kontextualisiert und deutet. In aller Regel begegnet uns in den Quellen also nur die Wahrnehmung einer bestimmten Personengruppe, gleichwohl sind aber auch immer wieder Aussagen am Rande zu entdecken, die vom „geistlichen-christlichen“ Ideal und dessen Deutung abweichen und die Lebenswelt anderer Schichten andeuten. Dabei ist natürlich wiederum Vorsicht geboten, ist doch die Wahrnehmung (und damit immer auch Interpretation) von Abweichendem ebenfalls bestimmten Wahrnehmungsfiltern und Konventionen unterworfen.
Problematisch ist auch der Umstand, dass die Quellen nicht in der Muttersprache, sondern in Latein, einer erlernten Sprache verfasst wurden, die ihrerseits bestimmten Normen und Begrenzungen unterworfen ist und sich dadurch zusätzlich bestimmte Verzerrungen zwischen Wahrnehmung und Wiedergabe ergeben können, die freilich mit dem erwähnten Bildungsgrad und -weg in Zusammenhang stehen. 7 Dies alles sind Probleme, die es im Verlauf dieser Arbeit zu beachten gilt und die in unterschiedlicher Intensität das Ergebnis beeinflussen können. Verwendet wurden hier einerseits die Editionen der Freiherr-vom-Stein-Gedächtnisausgabe. Dies findet seinen Grund darin, dass diese in Übersetzung vorliegen und so ein schnelleres Einordnen der Relevanz von Textstellen ermöglichte. Zudem sind nicht alle hier verwendeten Quellen in der Edition der MGH enthalten. Andererseits sind sowohl im Quellenverzeichnis auch einige wichtige Werke in der Edition der MGH genannt, als auch diese verwendet worden.
7 Vgl. Smolak, in: Dilg, S. 159.
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II Natur und Naturbegegnung in den Quellen
Wie bereits erwähnt, beeinflusst die Form den Inhalt, so dass die Quellen natürlich nicht das umfassende Naturverständnis der Zeit wiedergeben können, geschweige denn dies wollen. Es handelt sich in erster Linie um Chroniken, Geschichtsbücher, die zum Zwecke der Erinnerung und der Belehrung gefertigt worden sind und deswegen bestimmte Formen von Naturbegegnungen bevorzugen und andere völlig unerwähnt zu lassen scheinen. Als erstes sollen nun in aller Kürze die verschiedenen Formen, in denen Natur erwähnt wird und in denen man ihr begegnet, skizziert werden.
1. Natur als Rechts- und Grenzraum
Die allgemeine Aussage, die man am Anfang treffen könnte wäre, dass das Verhältnis zur Natur ambivalent gewesen ist. Eine solche Aussage kann ob ihrer Allgemeinheit kaum falsch sein. Die Allgemeinheit generiert aber auch eine gewisse Einfachheit, so dass hier eher von einem differenzierten und vielseitigem Verhältnis die Rede sein soll. In vielen Arbeiten bisher kaum behandelt, begegnen frühmittelalterliche Personen der Natur auch in Form eines Rechtsraums, in dem sich obrigkeitliche, herrschaftliche Ansprüche offenbaren (sollen). Landschaftsmarken bilden herrschaftliche Grenzen, natürliche und politische Grenzen fallen, wo immer es sich bewerkstelligen lässt, zusammen. Gerade wenn dies nicht der Fall ist, gibt es Probleme. So berichtet Einhard über die Probleme an der Grenze zu den Sachsen, da diese dort in der Ebene verlaufen sei und somit eine Zuordnung recht unsicher ist. 8 Generell ist diese Art der Grenzziehung über Landschaftsmarken bis zum „modernen“ Flächenstaat vorherrschend und taucht in den frühmittelalterlichen Quellen immer wieder auf, allen voran in Gesetzestexten und in Zusammenhang mit Berichten über Gebietsteilungen. In der Wahrnehmung der Natur schwingt also, zumindest in bekannten Gebieten, zugleich eine politische Komponente mit, die zudem ihrerseits wieder auf die Wahrnehmung der Natur als solches zurückwirken kann, was einer dringenden Untersuchung auch für das Frühmittelalter bedarf. 9
8 „Suberant et causae, quae cotidie pacem contubare poterant, termini videlicet nostri et illorum poene ubique in plano contigui, praeter pauca loca, in quibus vel silvae maiores vel montium iuga interiecta utrorumque agros certo limite disterminant, in quibus caedes et rapinae et incendia vicissim fieri non cessebant.“ Einhardi vita Karoli, c. 7.
9 Wie wird in Reiseberichten beispielsweise Landschaft beschrieben, nachdem eine „politische“ Grenze
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Die Möglichkeiten diesen Bereich der Naturbegegnung zu bewältigen beschränken sich in der Regel darauf, die Ansprüche zu akzeptieren, zu diskutieren, zu verwerfen. Da es sich hier aber vor allem um einen politischen Raum handelt, in dem dies stattfindet und die Natur selbst weniger im Fokus steht, soll dies dazu genügen. Eine ausführliche und kritische Ausarbeitung zur Natur als Rechtsraum, bzw. dessen Spiegel wäre trotz allem wünschenswert und liegt bisher meines Wissens nach für das Frühmittelalter nicht vor.
2. Natur als Nutzungsraum für den Menschen
Ästhetische Naturerfahrung, wie sie heute verstanden wird, ist in den Quellen hingegen nahezu nicht zu finden. Dies ist nicht verwunderlich, wird doch ästhetische Naturerfahrung allgemein erst im Laufe der Frühen Neuzeit angesetzt. 10 Natur ist in den vorliegenden Quellen in aller Regel nur schön, wo sie dem Menschen dient. Nichtanthroprozentrische, bzw. nichtchristozentrische Naturerfahrung und Selbstzweck der Natur sind in den vorliegenden Quellen praktisch nicht vorhanden. Die umgebende Natur ist vielmehr Nahrungs- und Lebensgrundlage. Durch die Nutzung vollzieht sich aber der Wandel von der Natur-, zur Kulturlandschaft. Durch diese Teilung entstehen im anthroprozentrischen Sinne paradiesische wie auch widrige Orte. Natur wird anhand des Nutzens für den Menschen gewertet. Beispiel dafür bietet die Beschreibung der Landschaft um das Kloster Fontanelle, die allein durch die Nützlichkeit für den Menschen gekennzeichnet ist. Auch in der Kriegsführung ist ihr instrumenteller Status deutlich zu sehen. 11 Gleichwohl ist natürlich noch nicht von einer Beherrschung der Natur zu sprechen. Diese wird ebenfalls erst für die Frühe Neuzeit angesetzt. 12
überschritten worden ist? Welche Wahrnehmungsmuster werden dabei abgerufen? Dies sind Fragen, die grundsätzlich Klärung bedürfen.
10 Beispielhaft sei hier nur auf folgende Arbeit verwiesen: Corbin, Alain: Meereslust. Das Abendland und die Entdeckung der Küste 1750-1840, Berlin 1990.
11 Vgl. zu Fontanelle, wie auch zur Instrumentalisierung der Landschaft im Krieg: Krah, in: Dilg, S. 189-201.
12 Vgl. dazu den Aufsatz: Begemann, Christian: Furcht und Angst im Prozeß der Aufklärung. Zu Literatur und Bewusstseinsgeschichte des 18. Jahrhunderts, Frankfurt/Main, 1987, insbesondere das 3. Kapitel, S. 67-96.
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Arbeit zitieren:
Sebastian Ernst, 2010, Naturbegegnung und -bewältigung im Frühmittelalter, München, GRIN Verlag GmbH
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