Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch internes Employer Branding
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit. 1
2 Mitarbeiterzufriedenheit 2
3 Employer Branding 3
3.1 Definition und Bedeutung von Employer Branding 3
3.2 Definition und Bedeutung von internen Employer Branding 3
3.3 Durchführung von internen Employer Branding 3
3.3.1 Arbeitgebermarketing-Analyse 4
3.3.1.1 Quellen der Analyse 4
3.3.1.2 Befragung der Zielgruppen 4
3.3.2 Strategien des internen Employer Brandings 5
3.3.2.1 Angebot 5
3.3.2.2 Produkte und Dienstleistungen des Unternehmen 5
3.3.2.3 Werte 6
3.3.2.4 Persönlichkeit des Mitarbeiters 6
3.3.2.5 Aufgaben des Mitarbeiters 6
3.3.3 Umsetzung des internen Employer Brandings 7
3.3.4 Kontrolle des internen Employer Branding 7
3.4 Kostenfaktor von Employer Branding 8
4 Schlussbetrachtung 8
5 Literaturverzeichnis 9
Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch internes Employer Branding
1 Einleitung
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens ist größtenteils abhängig von seinen leistungsstarken Mitarbeitern. Deshalb ist es dringend notwendig gute Mitarbeiter mit Hilfe von Employer Branding an das Unternehmen zu binden. Personal zu rekrutieren ist die erste notwendige Aufgabe, doch sie langfristig zu halten ist ein langwieriger Prozess. Durch den entstandenen Fachkräftemangel müssen Unternehmen ihre attraktiven Arbeitgebervorzüge kommunizieren und sich positiver am Markt positionieren 1 .
1.1 Problemstellung
Der demografische Wandel und die schlechten Arbeitsbedingungen in der Hotelerie sind Hauptursachen für den heutigen Mangel an Fachkräften. Ursprung des Fachkräftemangels ist die Berufsausbildung. Eine schlechte Entlohnung, unbezahlte Überstunden und ein schlechtes Arbeitsklima führen zu einem unattraktiven Berufsfeld für Nachwuchskräfte. Im aktuellen DGB Ausbildungsreport wurde die Ausbildung in Restaurants und Hotels am schlechtesten bewertet und belegt damit die letzen beiden Plätze 2 . „Eine aktuelle Studie des Instituts „Arbeit und Qualifikation“ der Universität Duisburg-Essen belegt: Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer in Deutschland sank von 1984 bis 2009 stetig.“ 3 Gesamtwirtschaftlich sind 87 % der deutschen Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrem Job 4 . Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen sind hohe Mitarbeiterfluktuationen, Krankmeldungen und Qualitätseinbußen.
1.2 Zielsetzung der Arbeit
Diese Facharbeit zeigt Möglichkeiten die Mitarbeiterzufriedenheit mit Hilfe von Employer Branding zu stärken und langfristig zu festigen. Das Unternehmen bekommt Anregungen sich glaubhaft und überzeugend am Arbeitsmarkt zu präsentieren. Im zweiten Kapitel wird die Mitarbeiterzufriedenheit definiert und erläutert. Nach diesen Grundlagen, wird im dritten Kapitel der Begriff internes Employer Branding definiert und der Nutzen dargestellt. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Kostenfaktor von Employer Branding und anschließend erfolgt eine Schlussbetrachtung.
1 Vgl. (Trost, Employer Branding - Arbeitgeber positionieren und präsentieren, 2009, S. 5)
2 Vgl. (Johannsmeier, 2011)
3 (Brzoska, 2011)
4 Vgl. (Brzoska, 2011)
1
Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch internes Employer Branding
2 Mitarbeiterzufriedenheit
Es gibt keine einheitliche Definition des Begriffs „Mitarbeiterzufriedenheit“ 5 . Die Mitarbeiterzufriedenheit ist die persönliche Einstellung des Mitarbeiters in Bezug auf sein Arbeitsumfeld. Sie gleicht den Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand der Arbeitsbedingungen ab. Sind diese identisch, spricht man von einem zufriedenen Mitarbeiter.
Personal mit hoher Zufriedenheit, hat eine höhere Motivation und ist bereit mehr zu leisten. Das hat einen indirekten Einfluss auf die Kundenzufriedenheit durch gesteigerte Servicequalität. Dies bedeutet wiederkehrende Kunden und somit erhöhten Umsatz. 6 Dieser Effekt ist besonders in der serviceorientierten Hotelerie zu beobachten. Unzufriedene Servicemitarbeiter sind desinteressierter und wirken daher negativ auf den potenziellen Hotelgast.
Unzufriedenheit am Arbeitsplatz hat mehrere Ursachen. Demnach kann an der Beziehung zu den Führungskräften liegen, aber auch an unzureichende Rahmenbedingungen wie Arbeitszeit und/oder Einkommen. Auch das Ungleichgewicht zwischen Arbeitszeit und Freizeit ist in der Hotelerie eine wichtige Ursache für eine mögliche Unzufriedenheit 7 . Daher muss es die Aufgabe des Hotelmanagements sein, ein positives Arbeitsklima zu schaffen und die gesetzlichen Rahmbedingungen einzuhalten. Als weitere Maßnahme zur Steigerung der Mitarbeitermotivation können Förderungen, Weiterbildungen und Aufgabenvielfalt im Arbeitsumfeld aufgeführt werden. „Bei Winterhalter Gastronom, die weltweite Nummer Eins für Spülmaschinen in Hotels und Restaurants, muss jeder Mitarbeiter mindestens eine weitere Aufgabe beherrschen. So ist es zum Beispiel üblich, dass der Kollege aus der Produktion auch mal im Kundendienst einspringt.“ 8
Um zufriedene Mitarbeiter zu erzeugen, müssen ihre Bedürfnisse erkannt und erfüllt werden. „Einen guten Überblick über die Bedürfnisse gibt uns der amerikanische Psychologe Abraham Maslow. Ist eine Stufe der Befriedigung weitgehend erfüllt, so wird die nächste Stufe angestrebt - so die Theorie von Maslow.“ 9
1. Grundbedürfnisse: Verpflegung, regelmäßige Pausen, Freizeitausgleich 2. Sicherheits- und Schutzbedürfnisse: betriebliche Ordnung, berufliche Sicherheit 3. Soziale Bedürfnisse: Information und Kommunikation, Gruppenzugehörigkeit 4. Geltungsbedürfnisse: Anerkennung, Wertschätzung und Respekt durch den Vorgesetzen und Kollegen
5. Bedürfnis nach Selbsterfüllung: Individualität, Selbstentfaltung, Gerechtigkeit
5 Vgl. (Hans Böckler Stiftung, 2002)
6 Vgl. (Stock-Homburg, 2009, S. 12)
7 Vgl. (http://www.arbeitsratgeber.com, 2011)
8 (Steinbuch, 2011)
9 (www.online-marketing-txt.de, 2009)
2
Arbeit zitieren:
Markus Gorecki, 2011, Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch internes Employer Branding, München, GRIN Verlag GmbH
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