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Was bedeutet Glück?

Title: Was bedeutet Glück?

Research Paper (undergraduate) , 2003 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Meike Rank (Author)

Social Work
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n dieser Hausarbeit werde ich mich mit den Fragen „Was bedeutet Glück?“ und „Was braucht man eigentlich dazu?“ befassen.
Ein nicht allzu leichtes Thema, denn „wie sollte sich in allgemeinen Worten über eine Sache reden lassen, die unausweichlich eine Sache des individuellen Erlebens und Befindens ist?“
Jedoch tun wir das doch immer, wenn wir philosophieren. Deshalb werde ich oft auch meine eigenen Vorstellungen miteinbringen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass es in der Natur des Menschen liegt, nach Glück zu streben. Schon in der amerikanischen Verfassung steht es niedergeschrieben, dass jeder auch das Recht hat, nach Glück zu streben.
Glück hat in der deutschen Sprache 2 Bedeutungen – Glück haben und glücklich sein. Mit der letzteren Bedeutung werde ich mich hauptsächlich in dieser Arbeit auseinandersetzen.

Nun zur Frage „Was bedeutet Glück eigentlich für mich?“

Es kann nur ein einziger schöner Augenblick sein, die Erkenntnis, dass es mir doch ganz gut geht, dass ich Freunde und Familie habe, die für mich da sind, oder ein Spaziergang am Strand, der erste schöne Sonnentag im Jahr usw. usf. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen und für jeden Menschen würden wieder andere Dinge darauf stehen. Gut beschreiben kann ich dies mit einem Ausschnitt eines Liedtextes der Band „Incubus“:
„I dig my toes into the sand, the ocean feels like a thousand diamonds strewn across a blue blanket. I lean against the wind pretend that I am weightless, and in this moment I am happy.”
Zum Glücklichsein gehört auch das Erkennen des schönen Moments und die Fähigkeit ihn zu genießen. So kann jemand, der eigentlich nicht bereit dazu ist, das Glück zu empfangen und zuzulassen, auch nicht glücklich werden.

Das Glück kann auch in ganz einfacher Form zu uns kommen. So sagte einst Theodor Fontane:
„Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen, das ist schon viel.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Fortuna

4. Beatitudo

5. Wie wird man glücklich?

5.1 Glückskompetenz - Lebensbejahung und Lebenskunst

5.1.1 Glück durch Gelassenheit und Selbstzufriedenheit

5.1.2 Jagd nach dem Glück

5.1.3 Glück als Illusion

5.2 Glück durch Lustmaximierung

6. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die philosophische und lebenspraktische Bedeutung von Glück. Das primäre Ziel ist es, den Unterschied zwischen dem "Glück haben" (Fortuna) und dem "glücklich sein" (Beatitudo) zu erörtern und zu hinterfragen, welche Faktoren ein gelingendes Leben ausmachen.

  • Philosophische Definitionen des Glücksbegriffs
  • Die Unterscheidung zwischen Zufallsglück und Lebenszufriedenheit
  • Ethische Konzepte wie Hedonismus und Utilitarismus
  • Die Rolle der Glückskompetenz und Lebenskunst
  • Das Verhältnis zwischen individuellem Glücksstreben und sozialer Moral

Auszug aus dem Buch

5.1.2 Jagd nach dem Glück

So mancher strebt heute nach immer mehr. Sie wollen schneller, höher, weiter kommen. So, glauben sie, könnten sie glücklich werden. Die äußeren Umstände ändern, nicht sich selbst.

Wie Brecht in seiner Aussage sagt, sind die Ansprüche zu hoch. Deshalb erkennt der Mensch oft das Glück nicht, weil er nach oben oder nach vorne schaut, d.h. nach etwas Höherem strebt. Er hat zu viele und unrealistische Wünsche und ist nicht zufrieden bis er diese, die er gar nicht verwirklichen kann, erreicht. So kann es sein, dass jemand sein ganzes Leben unzufrieden verbringt.

Es gibt tatsächlich Menschen, die das Glück förmlich anzuziehen zu scheinen, sogenannte Glückspilze. Aber sind das nicht gerade die Menschen, die am wenigsten danach Streben und darauf achten?

In einigen Religionen gibt es die Vorstellung, man müsse sich das Glück erst verdienen. So werde ein guter Mensch ein gutes Leben als Gabe von Gott erhalten. Heute stößt man oft auf die Meinung durch Anhäufung von materiellen Gütern könnte man glücklich werden. Andere suchen nach dem Glück, indem sie sich in Rauschzustände versetzen durch Drogen (die am weit verbreitesteten ist sicherlich Alkohol), immer wieder Adrenalinkicks suchen, z.B. beim Bungee-Jumping oder einer anderen Sucht verfallen, z.B. das Glücksspiel, die Sucht nach Sex usw.

Doch letztendlich ist es nur eine Aneinanderreihung von Glückszuständen und dazwischen ist nur Leere.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die subjektive Natur des Glücks ein und setzt den Fokus auf das "glücklich sein" statt auf das reine "Glück haben".

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert Glück philosophisch und unterscheidet zwischen den lateinischen Begriffen Fortuna und Beatitudo.

3. Fortuna: Es wird das Glück als zufälliges Ereignis behandelt, das außerhalb der menschlichen Kontrolle liegt und von Schicksalsfällen abhängt.

4. Beatitudo: Dieses Kapitel erörtert das Glücklichsein als Grundstimmung und als Zustand eines erfüllten Lebens, unter anderem als Eudaimonia.

5. Wie wird man glücklich?: Hier werden Methoden und Einstellungen thematisiert, die zum Glück beitragen können, inklusive der Glückskompetenz.

5.1 Glückskompetenz - Lebensbejahung und Lebenskunst: Der Fokus liegt auf der Fähigkeit des Individuums, Glück trotz äußerer Umstände zu empfinden.

5.1.1 Glück durch Gelassenheit und Selbstzufriedenheit: Es wird erläutert, dass wahres Glück auf Selbstakzeptanz basiert und nicht auf der ständigen Jagd nach Zielen.

5.1.2 Jagd nach dem Glück: Dieses Kapitel warnt vor unrealistischen Ansprüchen und der Sucht nach materieller Mehrung als Ersatz für wahre Befriedigung.

5.1.3 Glück als Illusion: Es wird diskutiert, ob dauerhaftes Glück erreichbar ist oder ob das Leben nur aus episodischen Momenten besteht.

5.2 Glück durch Lustmaximierung: Eine Gegenüberstellung von Hedonismus und Utilitarismus hinsichtlich ihres Nutzens für das individuelle und gesellschaftliche Glück.

6. Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass es keine allgemeingültige Erfolgsformel für das Glück gibt, sondern jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss.

Schlüsselwörter

Glück, Fortuna, Beatitudo, Eudaimonia, Glückskompetenz, Lebenskunst, Hedonismus, Utilitarismus, Selbstzufriedenheit, Lebensbejahung, Philosophie, Psychologie, Ethik, Selbstreflexion, Lebensqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich philosophisch mit der Frage auseinander, was Glück bedeutet und wie Menschen zu einem glücklichen Leben finden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Unterscheidung zwischen Schicksalsglück und Lebensglück, die Rolle der Glückskompetenz sowie verschiedene ethische Strömungen wie Hedonismus und Utilitarismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das "Glücklichsein" zu entwickeln und aufzuzeigen, warum die bewusste Gestaltung der eigenen Existenz wichtiger ist als äußere Faktoren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine philosophische Analyse, kombiniert mit Zitaten aus der Literatur, wissenschaftlichen Definitionen und persönlichen Reflexionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Formen des Glücks, die Bedingungen für ein gelingendes Leben und die Problematik von Konsum und Überanspruchung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Eudaimonia, Lebenskunst, Glückskompetenz, Hedonismus und Selbstreflexion am besten beschreiben.

Warum reicht materieller Wohlstand laut der Autorin nicht aus, um glücklich zu sein?

Die Autorin argumentiert, dass materieller Besitz oft nur eine kurzfristige Befriedigung bietet und in eine Spirale des Konsums führt, die letztlich keine innere Erfüllung hinterlässt.

Welchen Stellenwert nimmt die "Glückskompetenz" ein?

Sie wird als eine Art "guter Geist" bezeichnet – die notwendige innere Fähigkeit, schöne Augenblicke zu erkennen und trotz ungünstiger äußerer Umstände positiv eingestellt zu bleiben.

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Details

Title
Was bedeutet Glück?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Course
Sozialethik (Philosophie)
Grade
1,0
Author
Meike Rank (Author)
Publication Year
2003
Pages
15
Catalog Number
V19208
ISBN (eBook)
9783638233873
Language
German
Tags
Glück Sozialethik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Meike Rank (Author), 2003, Was bedeutet Glück?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19208
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