Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1 Bibliographische Daten 1
1.2 Angaben zu der Autorin 1
1.3 Zielsetzung der Autorin 1
1.4 Der Aufbau des Literaturberichtes 2
2. Übersicht über den Aufbau des besprochenen Buches und Dar-
stellung des Inhalts der einzelnen Kapitel 2
3. Vertiefende Darstellung des Kapitel 1:
Das klientenzentrierte Konzept 4
3.1 Echtheit (Kongruenz) 5
3.2 Positive Wertschätzung 5
3.3 Einfühlendes Verstehen 6
3.4 Kritische Reflexion nichtadäquater Verhaltensweisen 7
3.5 Selbstexploration des Klienten 7
3.6 Focusing 8
3.7 Rogers Persönlichkeitstheorie 8
3.8 Forschungsergebnisse zur Klientenzentrierten Psychotherapie 9
3.9 Die klientenzentrierte Grundhaltung in der psychosozialen Praxis 10
3.10 Berufsspezifische Fragen zur Realisierung der Klientenzentrierten
Grundhaltung 10
4. Schlussbetrachtung 10
1 Einleitung
Der vorliegende Literaturbericht befasst sich mit einem Fachbuch über die Klientenzentrierte Gesprächsführung. Ich habe dieses Buch ausgewählt, weil mich diese von Carl Rogers erar- beitete und formulierte Form der Gesprächsführung besonders interessiert. Insbesondere das diesem Ansatz zugrundeliegende Persönlichkeitsbild finde ich spannend und interessant. Aber nicht zuletzt der methodische und didaktische Ansatz der Autorin eine Anleitung zu verfassen, die sich an der Praxis orientiert und für die berufliche Praxis vorbereiten soll, hat meine Auswahl positiv beeinflusst.
1.1. Bibliographische Daten
Das diesem Literaturbericht zugrunde liegende Buch heißt Klientenzentrierte Gesprächsfüh- rung, eine Lern- und Praxisanleitung für helfende Berufe, und liegt mir in der 8. Auflage von 1998 vor. Es ist im Beltz Verlag bei Weinheim und Basel erschienen und von Dr. Sabine Weinberger verfasst worden.
1.2. Angaben zu der Autorin
Sabine Weinberger, geboren 1951 hat die Fächer Psychologie und Pädagogik an der Universi- tät Regensburg studiert. Sie ist Diplom-Psychologin und promovierte Philosophin. Weiterhin hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin absolviert und praktiziert in eigener Praxis. Zusätzlich zu dieser Qualifikation ist Frau Weinberger Ausbilderin in Klientenzentrierter Psy- chotherapie und Gesprächsführung.
Von 1975 bis 1979 war Sabine Weinberger Dozentin für Klientenzentrierte Gesprächsfüh- rung und Klientenzentrierte Spieltherapie an der Fachhochschule Regensburg. Von 1978 bis 1990 hatte sie einen Lehrauftrag für Klientenzentrierte Gesprächsführung und Klientenzentrierte Spieltherapie an der Stiftungsfachhochschule München. Seit 1978 ist die Autorin Lehrbeauftragte für Klientenzentrierte Gesprächsführung und Spiel- therapie an der Universität Bamberg.
1.3. Zielsetzung der Autorin
Die Autorin wollte mit diesem Buch zwei Gruppen von Personen ansprechen. Einerseits soll der Berufsgruppe der Pädagoginnen, Psychologinnen, Ärztinnen, Erzieherinnen und Heiler- ziehungspflegerinnen, sowie Studentinnen dieser Fachrichtungen mit dieser Praxisanleitung sich einen Einstieg in die Klientenzentrierte Gesprächsführung erarbeiten können(S.11) und Kursleiterinnen soll das Werk als Rahmeninstrument(S.11) dienen, um bei entsprechenden Lehrveranstaltungen einen Strukturierten Aufbau und Übungsmaterial zu haben, um sich vermehrt auf den Aspekt des Erfahrungslernen(S.11) konzentrieren zu können. Hierbei geht Sabine Weinberger in der vorliegenden 8. Auflage inhaltlich darum, der Leserin zu ermöglichen, für die Beziehung, die sie in verschiedenen beruflichen Situationen
- mit Klienten oder Personen aufnehmen(S.15) sensibel zu werden;
ermöglichen zulernen, die Klienten und ihre Probleme deutlicher wahrzunehmen und
- zu verstehen, und aus dem Verstehen heraus die geeignete Hilfe zu finden(S.15); ermöglichen zu lernen, inwieweit sie die Klienten bei Entscheidungsfindungen und
- Problemlösungsprozessen hilfreich unterstützen können, und Anregung zu geben, sich bei entsprechender Neigung und Eignung in diese Richtung
- fortzubilden(S.15)
1
Um diese Ziele zu erreichen stehen 4 Bemühungen im Vordergrund. Es sind dies: Neben einer ausgiebigen theoretischen Einführung, in der die Prinzipien, Ziele und
- Anwendungsmöglichkeiten der Klientenzentrierten Gesprächsführung und auch ein- schlägige empirische Befunde vorgestellt und diskutiert werden(S.17) gibt es auch ei- nen praktischen Teil, mit dem anhand von Übungen die Klientenzentrierte Gesprächs- führung erlernt werden kann(S.16).
Der Versuch den Leserinnen zu zeigen, wie im Rahmen der Klientenzentrierten Ge-
- sprächsführung durch eine gezielte Intervention konkrete Einstellungs- und/oder Ver- haltensänderungen(S.16) erreicht oder zumindest eingeleitet werden können. Eine klare didaktische Aufbereitung des Lernstoffes mit genauen Angaben über Lern-
- ziele, Lernmethode und Lernkontrolle, um so die ablaufenden Lernprozesse effektiver und transparenter zu gestalten(S.16).
Eine möglichst praxisbezogene Darstellung der Klientenzentrierten Gesprächsfüh-
- rung(S.16) zu erreichen. Dazu wurden reale Falldarstellungen aus dem Feld der Sozia- len Arbeit aufgeführt, die es dann im Rollenspiel ermöglichen konkrete Beratungssitu- ationen zu üben.
1.4. Der Aufbau des Literaturberichtes
Der Literaturbericht ist folgendermaßen aufgebaut und gegliedert: Neben den im ersten Kapi- tel zusammengefassten bibliographischen Daten zum besprochenen Buch und der Autorin werde ich mich im zweiten Kapitel um eine grobe Übersicht über das Werk bemühen. Das geschieht in Orientierung an der vorhandenen Inhaltsangabe der Lern- und Praxisanleitung. Im dritten Teil gebe ich den Inhalt des 1. Kapitels vertieft wieder. In Kapitel 4 des Literatur- berichtes werde ich eine eigene Stellungnahme formulieren, in der ich das Buch kritisch wür- dige.
2. Übersicht über den Aufbau des besprochenen Buches und Darstellung des
Inhalts der einzelnen Kapitel
Die Lern- und Praxisanleitung besteht aus folgenden Teilen:
1. Einem Abschnitt, in dem die bibliographischen Angaben zur Autorin und die einzel-
nen Vorworte zu den verschiedenen Auflagen enthalten sind. Das umfasst die Seiten 5 bis 14.
2. Einem einleitendem Abschnitt, der aus Übungen besteht, die eine „Bestandsaufnah-
me“ des gegenwärtigen Gesprächsverhaltens(S.17) bieten soll und einem Überblick über den Stellenwert und die Bedeutung der Klientenzentrierten Gesprächsführung in der Sozialen Arbeit(S.17). Dieser Teil erstreckt sich von Seite 15 bis Seite 29.
3. Der Abschnitt, in dem einerseits in Form von theoretischen Lernabschnitten die Prin-
zipien, Ziele und Anwendungsmöglichkeiten der Klientenzentrierten Gesprächsfüh- rung dargestellt und diskutiert werden und andererseits in Form von praktischen Lernabschnitten die vorgestellten und hinsichtlich ihrer Bedeutung diskutierten Inter- ventionen geübt werden(S.17).
2
Quote paper:
Stefan Maschack, 2003, Literaturbericht zum Fachbuch "Klientenzentrierte Gesprächsführung. Eine Lern- und Praxisanleitung für helfende Berufe. 8. Auflage" von Dr. Sabine Weinberger, Munich, GRIN Publishing GmbH
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