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Neue Handlungsperspektiven aus dem Konzept der Hartz-Kommission zum Umgang mit Erwerbslosigkeit

Title: Neue Handlungsperspektiven aus dem Konzept der Hartz-Kommission zum Umgang mit Erwerbslosigkeit

Term Paper , 2003 , 28 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Tanja Schmidt (Author)

Psychology - Social Psychology
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Summary Excerpt Details

Das Thema der Erwerbslosigkeit und der gesellschaftliche Umgang mit diesem Problem werden unsere Gesellschaft auch weiterhin beschäftigen und eine Fülle an Fragen aufwerfen. Mit dem Hartz-Konzept, das die Bundesregierung umsetzen will, soll das bestehende System grundlegend verändert und die Arbeitslosenzahlen merklich reduziert werden, im Vorwort des Konzepts sprechen die Verfasser von einem Abbau „von 2 Millionen Arbeitslosen in drei Jahren“ (HARTZ, S. 5).
In der vorliegenden Hausarbeit werden zunächst die Module „PSA“ und „Ich-AG“ vorgestellt und anschließend mit dem bisherigen wissenschaftlichen Wissen über Stressbewältigung und der Entwicklung eigener Handlungsstrategien verglichen. Ziel wird sein zu ermitteln, ob die Hartz-Module aus wissenschaftlicher Sicht wirksam dazu beitragen, die Phase von Arbeitslosigkeit besser bewältigen zu können bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.
Folgende Konzepte der Stressforschung werden vorgestellt:
1. Streß als Anpassungsversuch des Organismus (der reaktionsorientierte Ansatz nach Selye)
2. Streß-Auslöser (der reiz-, anforderungs- oder situationsorientierte Ansatz)
3. Streß als Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt (der transaktionale und kognitive Ansatz nach Lazarus & Launier)
4. Darstellung der Handlungsregulationstheorie nach Hacker und Volpert
5. Das TOTE-Modell nach Miller, Galanter und Pribram
6. Die Vergleichs-, Veränderungs- und Rückkopplungseinheit nach Hacker und Volpert
7. Das operative Abbildsystem (OAS) als Grundbedingung für menschliches Handeln
8. Erwerb neuer Kompetenzen durch ganzheitliches Lernen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Personal-Agenturen (PSA) und ICH-AG als Beispiele zur Eröffnung neuer Handlungsstrategien für Erwerbslose

1.1.1 Personal-Service-Agenturen (PSA)

1.1.2 ICH-AG

2. Darstellung theoretischer Konzepte

2.1. Streß als Anpassungsversuch des Organismus (der reaktionsorientierte Ansatz nach Selye)

2.2. Streß-Auslöser (der reiz-, anforderungs- oder situationsorientierte Ansatz)

2.3. Streß als Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt (der transaktionale und kognitive Ansatz nach Lazarus & Launier)

2.4. Wie Handlungsstrukturen entwickelt werden: Darstellung der Handlungsregulationstheorie nach Hacker und Volpert

2.4.1. Das TOTE-Modell nach Miller, Galanter und Pribram

2.4.2. Die Vergleichs-, Veränderungs- und Rückkopplungseinheit nach Hacker und Volpert

2.4.3. Das operative Abbildsystem (OAS) als Grundbedingung für menschliches Handeln

2.4.5. Erwerb neuer Kompetenzen durch ganzheitliches Lernen

3. Neue Perspektiven? – Eine Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Hartz-Konzept auf seine Wirksamkeit aus arbeitspsychologischer Sicht, insbesondere im Hinblick auf die Stressbewältigung und die Entwicklung von Handlungsstrategien bei Erwerbslosen.

  • Analyse der Hartz-Module "PSA" (Personal-Service-Agenturen) und "ICH-AG"
  • Vergleich der Hartz-Ansätze mit psychologischen Stressbewältigungsmodellen (Selye, Lazarus & Launier)
  • Untersuchung der Handlungsregulationstheorie nach Hacker und Volpert
  • Bewertung der psychologischen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit als Stressor
  • Diskussion über Voraussetzungen und Gelingen von (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Arbeitslosenzahlen in der Bundesrepublik Deutschland sind immer wieder Gegenstand heißer Diskussionen in der Öffentlichkeit. Gibt es wirklich so viele Arbeitslose oder sind das angeblich nur solche, die keine Arbeit wollen? Liegt die Dunkelziffer womöglich höher? Wird die Wirtschaft doch wieder Personal einstellen, und in welchen Branchen wird dies der Fall sein? Wie kann Arbeit bezahlbarer werden, wie können Personalkosten eingespart werden? Das Thema der Erwerbslosigkeit und der gesellschaftliche Umgang mit diesem Problem werden unsere Gesellschaft auch weiterhin beschäftigen und eine Fülle an Fragen aufwerfen. Mit dem Hartz-Konzept, das die Bundesregierung umsetzen will, soll das bestehende System grundlegend verändert und die Arbeitslosenzahlen merklich reduziert werden, im Vorwort des Konzepts sprechen die Verfasser von einem Abbau „von 2 Millionen Arbeitslosen in drei Jahren“ (HARTZ, S. 5).

In der vorliegenden Hausarbeit werden zunächst die Module „PSA“ und „Ich-AG“ vorgestellt und anschließend mit dem bisherigen wissenschaftlichen Wissen über Stressbewältigung und der Entwicklung eigener Handlungsstrategien verglichen. Ziel wird sein zu ermitteln, ob die Hartz-Module aus wissenschaftlicher Sicht wirksam dazu beitragen, die Phase von Arbeitslosigkeit besser bewältigen zu können bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Arbeitslosigkeit und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit sowie der betrachteten Hartz-Module.

2. Darstellung theoretischer Konzepte: Theoretische Herleitung verschiedener Stressmodelle sowie Erläuterung der Handlungsregulationstheorie nach Hacker und Volpert.

3. Neue Perspektiven? – Eine Zusammenfassung: Synthese der theoretischen Erkenntnisse mit den Praxis-Modellen der Hartz-Kommission und kritische Reflexion des Vermittlungserfolgs.

Schlüsselwörter

Hartz-Konzept, Erwerbslosigkeit, Arbeitspsychologie, Stressbewältigung, PSA, ICH-AG, Handlungsregulationstheorie, Arbeitsmarkt, Stressoren, Bewältigungsstrategien, Ressourcen, Arbeitslosengeld, Wiedereintritt, berufliche Weiterbildung, Arbeitsintegration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Konzepte der Hartz-Kommission zum Umgang mit Erwerbslosigkeit unter arbeitspsychologischen Aspekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Stressbewältigung bei Arbeitslosigkeit sowie die theoretische Fundierung und praktische Anwendung von Handlungsstrategien durch Erwerbslose.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll ermittelt werden, ob die Hartz-Module (PSA und ICH-AG) wissenschaftlich fundiert dazu beitragen können, Arbeitslosigkeit effizienter zu bewältigen oder zu verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse und verknüpft dabei psychologische Ansätze (wie das TOTE-Modell oder Lazarus-Modell) mit den politischen Konzepten der Hartz-Kommission.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der PSA und ICH-AG, die detaillierte Darstellung theoretischer Stresskonzepte und die Erläuterung der Handlungsregulationstheorie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Stressoren, Coping, Handlungsregulation, Arbeitsmarktintegration und Ressourcen.

Wie unterscheidet sich die ICH-AG von der PSA?

Während die PSA eine schnelle Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt anstrebt, fördert die ICH-AG Eigeninitiative und kreative Selbstständigkeit, um eine eigene Tätigkeit aufzubauen.

Warum ist das TOTE-Modell für Erwerbslose relevant?

Das Modell erklärt, wie Menschen zielgerichtet Pläne entwickeln und durch Rückkopplung ihr Handeln bei der Jobsuche oder Existenzgründung optimieren können.

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Details

Title
Neue Handlungsperspektiven aus dem Konzept der Hartz-Kommission zum Umgang mit Erwerbslosigkeit
College
University of Hagen  (FernUniversität Hagen)
Course
Arbeitslosigkeit und Wiedereintritt / Forschungspraktikum
Grade
bestanden
Author
Tanja Schmidt (Author)
Publication Year
2003
Pages
28
Catalog Number
V23662
ISBN (eBook)
9783638267410
ISBN (Book)
9783638726726
Language
German
Tags
Neue Handlungsperspektiven Konzept Hartz-Kommission Umgang Erwerbslosigkeit Arbeitslosigkeit Wiedereintritt Forschungspraktikum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Schmidt (Author), 2003, Neue Handlungsperspektiven aus dem Konzept der Hartz-Kommission zum Umgang mit Erwerbslosigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23662
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